Vorstellung meines 85er 190D

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    • So ich melde mich mal wieder...

      TÜV ist bestanden, so dass ich nun erst wieder im Januar 2020 dort hin muss.
      Der Motor läuft super bis auf dessen Stopdose, da der Motor bisher 2 mal nicht so ausgehen wollte, wie er eigentlich sollte.
      Aber die Behebung dieses kleinen Problems ist nicht der Rede wert. :D

      Doch viel mehr stört mich das gerade eben aufgetretene Problem, welches wahrscheinlich schon länger besteht aber erst soeben zum Tragen gekommen ist.
      Die Rede ist von der Bremsanlage!
      Mir ist schon vorher (also vor einem Monat) aufgefallen, dass es mal zischte im Innenraum, mal nicht. Das dauerte eine Woche bis es weg war...

      Doch heute kam es wieder und mir ist folgendes Aufgefallen:
      Bremspedal nicht betätigt -> Zischen
      Bremspedal betätigt -> kein Zischen

      Ich habe mir nichts schlimmes dabei gedacht. Ich habe geplant ganz normal heim zu fahren und euch dann damit zu konfrontieren.
      Am nächstem Fußgängerüberweg standen Personen (sie gingen vielmehr bereits auf die Fahrbahn, als dass sie standen), weshalb ich das Bremspedal betätige...
      NICHTS!!!
      Kein bisschen an Bremskraft, erst ganz gegen Ende des Pedals konnte man eine leichte Bremswirkung verzeichnen.
      Auch "rutschte" das Bremspedal ohne spürbaren Widerstand bis fast ganz nach unten...

      Es hat nicht viel gefehlt zur Person...
      Nachdem ich mich gesammelt habe bin ich nun zu Hause angekommen, weshalb ich euch jetzt schreibe...
      Übrigens war das Zischen weiterhin da, die Bremswirkung war wieder da, aber das Vertrauen in der Bremse war nicht mehr da.


      Könnt ihr mir sagen worin das Problem liegt. Liegt es vielleicht am Bremsverstärker?
      Wie kann ich es lösen und was benötige ich dafür?? ?(
      Wäre toll, wenn ihr mir da weiterhelfen könntet.
      Bis dahin ist der Benz stillgelegt, damit er nicht noch in einen Unfall verwickelt wird ;(

      Grüße,
      Marc
    • Moin Marc,

      et hätt nochmal jod jegange.... Puh,sowas brauch keiner!
      Was du brauchst? Neuen BKV und HBZ. Da würde ich keine Kompromisse eingehen. Warum den HBZ? Du hast das Bremspedal sehr viel weiter durchtreten können als üblich.Die feinen Gummimanschetten können dabei an den Zylinderwänden Schaden nehmen, da die Wände leicht korrodiert sein können.
      Eigentlich müßte sich der flüchtige Unterdruck auch noch bei anderen Unterdruckverbrauchern bemerkbar gemacht haben. War da sonst nichts auffällig?

      Gruß Bianca


      <3 Kiek mol wedder in! <3

    • Oha, da hast ja nochmal richtig Glück gehabt das niemand zu Schaden gekommen ist!!

      Ich würde auch in Richtung Bremskraftverstärker tendieren (Mercedesdeutsch: Bremsgerät ^^), da dort Unterdruck anliegt welcher Zischen könnte.

      Wie stets um den Bremsflüssigkeitsstand?
      Wann war der letzte Wechsel?

      Gruß Marco
    • @Cupzedes Die Bremsflüssigkeit wurde beim Motortausch nachgefüllt. Sie war noch gut in Schuss ;)
      Durch das Zischen denke ich auch eher, dass es weniger die Bremsflüssigkeit ist.
      Das Zischen kommt irgendwo von ganz links unterhalb der Lüftung.

      @Brummi Wenn du mich kurz über die Abkürzung HBZ aufklären könntest? Mir fällt gerade nicht ein, was du damit meinen könntest :D
      Ansonsten habe ich nirgendwo sonst etwas bemerkt...

      Grüße,
      Marc
    • Wie Bianca schrieb würde ich an deiner Stelle nicht nur BKV sondern auch HBZ erneuern. Ist aufgrund des fortgeschrittenen Alters mit den Hinweis von Bianca mit dem Dichtgummi die wohl bessere Alternative um demnächst wieder kräftig zu verzögern ;)
    • Mahlzeit,

      ich kann mich den Anderen nur anschließen: Hauptbremszylinder (HBZ) und Bremskraftverstärker (BKV) erneuern, dazu die Leitung, die von der Unterdruckpumpe zum BKV führt prüfen, ob die in Ordnung ist und auch das in der Leitung befindliche Rückschlagventil, welches bei stehendem Motor verhindert, dass der Unterdruck entweicht und sicherstellt, dass man ohne laufendem Motor noch Unterdruckverstärkung für 2-3 Bremsungen hat.
      Und wenn du eh schon an der Bremsanlage dran bist, check mal das Alter der Bremsschläuche, nach 30 Jahren sind die tot, weil zugequollen. Auch wenn sie erst 20 Jahre alt sind, mach sie in dem Zuge mit neu, die Dinger kosten nicht die Welt.


      Bei der Bremsanlage macht man keine Kompromisse und man darf auch nicht sparen.


      Ein undichtes Unterdrucksystem kann auch die Ursache für das Fehlverhalten der Stopdose sein. Wenn die nicht genügend Unterdruck zur Verfügung hat, kann die die Einspritzpumpe nicht auf Nullförderung stellen. Das ist ein rein mechanischer Vorgang in der Pumpe.

      Die Unterdruckleitungen gehen bis an das Zündschloss, dort wird durch Drehen des Schlüssels ein Ventil betätigt.

      Es reicht, wenn z.B. der Unterdruckschlauch der Scheinwerferverstellung eines Scheinwerfers undicht bzw. lose ist, damit die Stopdose nicht mehr funktioniert.


      Grüße

      Björn
      Gruß
      Björn



      Erst denken, dann schrauben ;) 8o

      Wenn der Benz bremst, brennt das Benzbremslicht und wenn der Benz nicht bremst, brennt das Benzbremslicht nicht. :D

      Und so´n Blödsinn wie ein Euro-Kennzeichen kommt mir erst gar nicht ans Auto ;)
    • 190D Fahrer schrieb:

      Ansonsten habe ich nirgendwo sonst etwas bemerkt...

      190D Fahrer schrieb:

      da der Motor bisher 2 mal nicht so ausgehen wollte, wie er eigentlich sollte.
      Moin,

      ist das nichts? Denke schon, daß da ein Zusammenhang besteht, siehe auch Post von Sierra 86.
      Was mich allerdings im Nachhinein noch irritiert: Fehlender Unterdruck und damit fehlende Bremskraftunterstützung macht das Pedal hart,du hast kaum Pedalweg. Du schreibst aber,daß du das Pedal weit durchtreten konntest,ein Indiz für Luft in der Bremsanlage oder sonst einen anderen Defekt.

      Sierra86 schrieb:

      Bei der Bremsanlage macht man keine Kompromisse und man darf auch nicht sparen.
      Deshalb, wenn du nicht weiter kommst, such dir kompetente Hilfe!

      Gruß Bianca




      <3 Kiek mol wedder in! <3

    • Mahlzeit,

      mögliche undichte Stellen in der Bremsanlage können praktisch überall sein, deswegen nicht nur die Leitungen und Schläuche prüfen / erneuern, sondern auch die Bremssättel. Das Zeug in deinem Auto ist schließlich über 30 Jahre alt, sofern es nicht getauscht wurde und Gummi (Dichtringe und Staubmanschetten der Bremssättel) ist in dem Alter einfach hart und evtl. porös.

      Es gibt Reparatursätze für die Sättel (Dichtsätze). Das sollte aber auf jeden Fall jemand machen, der vom Fach ist bzw. die notwendigen Kenntnisse hat.

      Auch bei den Rep-Sätzen kann man schon mal danebengreifen. Ich habe vor 2 Jahren für einen Freund die kpl. Anlage von einem 300SEL überholt(bin vom Fach ;) ) und habe einen Rep-Satz für die vorderen Sättel erwischt, der überlagert war.
      Der hat nicht mer unter Druck abgedichtet und ich habe mich gewundert, warum ich beim Entlüften keinen Druck aufbauen konnte, bis ich gesehen habe, das die Bremsflüssigkeit vorne an den Sätteln rauslief :S

      Wir haben dann keine Experimente gemacht und zwei neue Sättel eingebaut.




      Tu dir und den anderen auf der Strasse den Gefallen und kauf keinen billigen Kram


      Gruß
      Björn
      Gruß
      Björn



      Erst denken, dann schrauben ;) 8o

      Wenn der Benz bremst, brennt das Benzbremslicht und wenn der Benz nicht bremst, brennt das Benzbremslicht nicht. :D

      Und so´n Blödsinn wie ein Euro-Kennzeichen kommt mir erst gar nicht ans Auto ;)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sierra86 ()

    • @Brummi Ich wusste nicht, dass dies im Zusammenhang miteinander steht...

      Da ich mich damit nicht auskenne gebe ich das Auto sehr wahrscheinlich in die Obhut einer Person, die sich besser mit den Bremsen auskennt...

      Wenn der Motor nicht geht, weil man dran gebastelt hat, ist es eine andere Sache, wie wenn man nicht mehr bremsen kann, aufgrund einer nicht fachmännischen Reperatur...
      Da würde ich nämlich lieber Variante 1 wählen, wenn ich zwischen beiden wählen müsste ;)

      Ich hoffe der Herr schafft es mir für einen akzeptablen Preis die Bremsanlage zu richten.

      Trotzdem kann es sein, dass ich mich aus Neugier bei neuen Erkenntnissen wieder hier melde und euch wieder ausfrage :D

      Grüße,
      Marc
    • So nach nun einigen Tagen melde ich mich nun zurück. Bisher war keine Zeit sich die Bremsen anzusehen. Doch das hat sich nun geändert, nachdem unser Golf 5 einen Motorschaden nach NUR 214tkm (?!) erlitten hat, und das mit seeehr schonender Fahrweise und regelmäßiger Wartung!

      Deswegen müssen die Bremsen nun schnellstmöglich beim Benz repariert werden, damit mein Vater ein Auto hat, um zur Arbeit zu kommen (als Übergangslösung).

      Gestern wurde eine kleine Runde gedreht zwecks Prüfung, bei der festgestellt wurde, dass hinten links die Bremse fest ist und eine enorme Hitzeentwicklung zu spüren ist.
      Heute haben wir als erstes mal die Reifen demontiert und eine Überraschung erlebt...

      Wie konnte das Auto in dem Zustand so gut bremsen (also bis vor dem Zwischenfall)?!
      Da war absolut nichts mehr, was man als Bremsklotz bezeichnen könnte.
      Die Scheiben sind in einem akzeptablen bis guten Zustand (je nach Rad), aber gebremst wurde mit den Bremssatteln (die heißen doch so, oder?).

      Naja neue Bremsklötze sind bestellt.


      Gestern kam zudem der neue Bowdenzug für die Motorhaube, welcher in der Zwischenzeit auch den Geist aufgegeben hat.
      Dabei ist heute beim Einbau irgendwo eine Feder im Bereich der Vorderseite des Kühlers (siehe Bilder) heruntergefallen. Kann mir jemand sagen, wo diese sich normalerweise befindet???

      Grüße,
      Marc
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 190D Fahrer ()

    • 190D Fahrer schrieb:

      aber gebremst wurde mit den Bremssatteln (die heißen doch so, oder?).
      Moin,

      ich weiß nicht, womit du gebremst hast, aber damit bestimmt nicht. Wenn der Belag fertig ist, bleibt noch die Trägerplatte und wenn die auf der Scheibe schleift beim Bremsen, hört sich das an wie eine Lokomotive, wo Eisen auf Eisen bremst. Nur überleben das nicht unsere Bremsscheiben. Außerdem solltest du der Ursache für die festgegangene Bremse auf den Grund gehen bzw gehen lassen. Bremskolben gangbar? Wenn nicht, neue Bremszange oder bei handwerklichem Geschick auch versuchen, gangbar zu machen. Alles in allem klingt das nicht sehr positiv und ein paar Bilder würden uns helfen, dir einen vernünftigen Rat zu geben, welche Teile du austauschen solltest.

      Gruß Bianca


      <3 Kiek mol wedder in! <3

    • @Brummi Also an den Bremsklötzen war nicht mehr viel dran... Und es sieht zumindest so aus, als würden bei manchen Klötzen nur noch die Trägerplatten bremsen ;)

      Dies war vorne links der Fall. Die Bremsscheibe ist dort zudem etwas stärker abgefahren, als an den anderen Rädern und besitzt eine ca. 2mm dicke Grat an den Außenkanten.

      Da ich nicht an der Bremsanlage sparen möchte und da die bisher noch "akzeptablen" Teile wohl nicht mehr lange durchhalten werden, werde ich Bremsscheiben und Klötze allesamt tauschen...
      Dann habe ich alles bezüglich dieser Verschleißelemente erledigt

      Sofern morgen sich die Zeit findet, so mache ich für euch mal ein paar Bilder.

      Sobald nächste Woche mein Cousin zu Besuch kommt wird auch nach der Bremsanlage hinten links gesehen und warum dort die Bremse zu blockieren scheint. (Sie blockiert auch nicht immer, sondern mal so, mal so)
      Denn 4 Augen sehen mehr, als nur 2 :D
      Solange bleibt das Auto natürlich weiterhin "stillgelegt".

      P.s.: Wäre es möglich zu erfahren, was dies für eine Feder ist? Es wäre mir wichtig, nicht dass mir dort noch etwas kaputt geht, weil die Feder fehlt :(

      Grüße,
      Marc

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von 190D Fahrer ()

    • Soooo...
      Es gibt ein paar neue Erkenntnisse bezüglich der Bremse. Zumindest, dass was ich bei der Testfahrt nun herausgefunden habe.
      Zwar sind die neuen Bremsen noch nicht drauf, doch ich wollte dem langen Bremspedal auf den Grund gehen.
      Nach 10-12 maligen "Auf und Abfahren" der Straße (ich bin langsam gefahren) passierte es wieder mit der Bremse. Und dann habe ich im Stand die Bremse mehrmals betätigt.
      Dabei ist mir aufgefallen, dass an der linken hinteren Achse, also die, die auch zu blockieren/dauerhaft zu bremsen scheint, Geräusche entstehen.

      Beim Anlegen der Bremse ein metallisches "Klack" und beim Lösen noch einmal.
      Könnte der Bremszylinder an der linken hinteren Achse defekt sein?

      Sobald dann hoffentlich am Freitag die Teile kommen, mache ich das Rad ab, mache ein paar Bilder und zeige sie euch. Hoffentlich wird man den Fehler erkennen können.

      @Sierra86 Dann werde ich mir am besagten Tag nochmal ansehen, wo genau die Feder denn hinkommen könnte/sollte.

      Grüße,
      Marc
    • 190D Fahrer schrieb:

      Sobald nächste Woche mein Cousin zu Besuch kommt wird auch nach der Bremsanlage hinten links gesehen und warum dort die Bremse zu blockieren scheint. (Sie blockiert auch nicht immer, sondern mal so, mal so)
      da die hintere Bremse betroffen ist, habe ich die Feststellbremse in Verdacht, dass sich da die Mechanik in ihre Bestandteile zerlegt.
      Die Feststellbremse (Handbremse) ist wie eine Trommelbremse aufgebaut, die du ja eh zu sehen bekommst, sobald du die hinteren Bremsscheiben abnimmst.
      Da solltest du in dem Zuge - bzw. der Fachmann deines Vertrauens ;) - alles genau auf Funktion und Gängigkeit prüfen und im Zweifelsfall auch alles erneuern (beidseitig, versteht sich).

      Grüße
      Björn
      Gruß
      Björn



      Erst denken, dann schrauben ;) 8o

      Wenn der Benz bremst, brennt das Benzbremslicht und wenn der Benz nicht bremst, brennt das Benzbremslicht nicht. :D

      Und so´n Blödsinn wie ein Euro-Kennzeichen kommt mir erst gar nicht ans Auto ;)
    • Noch was zum Thema Bremse:

      Das metallische Geräusch hört sich nicht gut an. Da ist auf jeden Fall was im Argen.

      Aber ohne Bilder stochern selbst wir Experten da ziemlich im Dunkeln. Deswegen: reichlich Bilder von der gesamten Bremsanlage schicken, dann können wir das besser beurteilen.

      Bei der Bremsenüberholung auch den Befestigungssatz (Spreizfedern und Führungsstifte) erneuern. Das sind Pfennigsartikel und vergammelte Stifte und ausgeleierte Federn verursachen auch gerne Probleme. Die Bremsbeläge werden von der Feder beim Lösen der Bremse von der Scheibe weggedrückt und in Position gehalten. Wenn die Feder keine Kraft mehr hat, schlackern die Beläge hin und her und es kommt zum Quietschen bei normaler Fahrt.
      Gruß
      Björn



      Erst denken, dann schrauben ;) 8o

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      Und so´n Blödsinn wie ein Euro-Kennzeichen kommt mir erst gar nicht ans Auto ;)