Mein almandinroter 2.3er

  • Und es hat sich ja quasi doppelt "gelo(ö) hnt" durch den beseitigten Fehler an der Beifahrertür

    Tja, heute nochmal getestet, und da klappte die Bedienung der ZV von der Beifahrerseite aus nicht mehr. Ich muss also doch auf die Jagd nach dem Kupferwurm gehen. :rolleyes:



    ...beim 190er ist das nicht so.

    Und das ist auch gut so, denn ich finde den Gedanken an eine Funk-ZV schon irgendwie nett. Erhöht den Nutzwert, ohne die Optik oder die Funktion von Komponenten zu stören, und ist außerdem eine nette Bastelei. Ich werde das Thema bei Gelegenheit angehen.


    Heute gab´s aber erstmal ein anderes zeitgenössisches Extra. Auf meiner Wunschliste stand der Punkt schon länger, aber jetzt hat mich Alex ( Flaschenoeffner ) getriggert, und so stand gestern dieses Paket vor meiner Tür:


    Windabweiser (1).JPG


    Darin: Windabweiser für vorne und hinten, Montageanleitung, ABE - und als Werbegeschenk eine Mund-Nasen-Maske. Danke dafür. :)


    Windabweiser (2).JPG


    Ich nutzte eine Regenpause zur Montage:


    Windabweiser (3).JPG


    (Ja, der Alltagsford hat auch welche bekommen).


    Windabweiser (4).JPG


    Die Optik gefällt mir, und ich finde den Gedanken, auch bei Regen das Fenster ein wenig öffnen zu können, sehr reizvoll.


    Der Rundumblick wird übrigens nicht weiter gestört:


    Windabweiser (5).JPG


    So, die Windabweiser sollen sich jetzt 24h bei geschlossenen Fenstern setzen. Ich bin auf die erste Fahrt mit den Dingern gespannt.

  • Naja, die Windabweiser setzen sich ja nicht, sondern verschaffen sich Platz, indem sie deine Fensterdichtungen platt drücken. Nebeneffekt ist, dass die EFH's mehr arbeiten müssen, weil der Dichtungsschacht enger ist.


    Aber jeder nach seinem Geschmack.


    flyingarn :


    Hülsbeck und Fürst (Huf) und Kiekert z.B. sind nach wie vor Erstausrüster.

    Die mögen natürlich im Ausland produzieren, aber wer glaubt, ein Golf oder Audi TT oder auch ein Mercedes sei ein rein deutsches Auto, der träumt seit ein paar Jahrzehnten.


    Ausserdem hat mittlerweile jeder Kleinwagen eine Funk ZV und ein kpl. Keyfree System ist heute nix besonderes mehr, da wird die Mechanik eines Schließzylinders nicht mehr beansprucht. Meist ist auch nur noch ein Schließzylinder vorhanden, siehe W202.

    Und der hat eine Abdeckkappe, die man erst rausnehmen müsste. Bei meinem ist das Schloss die letzten 24 Jahre nicht benutzt worden.

    Gruß
    Björn



    Erst denken, dann schrauben ;)8o

    Wenn der Benz bremst, brennt das Benzbremslicht und wenn der Benz nicht bremst, brennt das Benzbremslicht nicht. :D


    Und so´n Blödsinn wie ein Euro-Kennzeichen kommt mir erst gar nicht ans Auto ;)

  • Hi Björn,

    Kiekert ist ja auch in Heiligenhaus beheimatet. Ja, die sind wie Huf auch Erstausrüster, mittlerweile haben die einen chinesischen Eigentümer. Aber meines Wissens waren nur Huf und Ymos (gibt es in D so nicht mehr) vormals Casi, diejenigen die Türschlösser für unsere Auto gebaut haben. Aber ich kann es dir nicht zu 100% sagen, ob Kiekert nicht doch welche hergestellt haben und da gibt’s ja auch noch Witte in Velbert....8)

  • Ja, Arnold

    mit denen habe ich auch manchmal beruflich zu tun. Wichtig ist heutzutage eher das Engineering in Germany als das Made in Germany.

    Gruß
    Björn



    Erst denken, dann schrauben ;)8o

    Wenn der Benz bremst, brennt das Benzbremslicht und wenn der Benz nicht bremst, brennt das Benzbremslicht nicht. :D


    Und so´n Blödsinn wie ein Euro-Kennzeichen kommt mir erst gar nicht ans Auto ;)

  • Ja, Arnold

    mit denen habe ich auch manchmal beruflich zu tun. Wichtig ist heutzutage eher das Engineering in Germany als das Made in Germany.

    Tach auch.....,


    das mit den Engineering in Germany halte ich für ein Märchen. Ich bin im Engineering tätig und wys regiert ist der Preis danach kommt wie ist das Design (in Deutsch: wie sieht es) und irgendw3 kommen die Fragen kann das Teil das überhaupt und wie lässt es sich einbauen und Warten und dann .... dann erst schaut man nach der Qualität.


    Das ist Engineering in German! [irrsinn]

  • Das ist so nicht richtig.

    Ich arbeite in der Entwicklung im Bereich Qualität.

    Der natürliche Feind der Qualität sind die Leute aus der Abteilung Kosten reduzieren


    Das Problem ist der Kostendruck. Das hast du schon beim Daimler Anfang der 90er mit der C-Klasse, wo sie (wegen Umweltschutz) mit Wasserbasislacken angefangen haben und du auf deiner flammneuen 60.000 DM teuren C-Klasse statt einer Lackierung eine Orangenhaut geliefert bekommst.

    Meinem Vater ist damals die Kinnlade runtergefallen, hatte der Sierra (ja, Ford!) doch nach 10 Jahren einen besseren Lack als der Benz.


    Und mit dem W203 hat die Schremmp Ära nur noch Shareholdervalue - Schrott vom Band geschmissen: Maximalen Profit aus den Karren holen ohne Rücksicht auf Verluste.


    Aber das führt hier jetzt zu weit und vom Thema ab.

    Gruß
    Björn



    Erst denken, dann schrauben ;)8o

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    Und so´n Blödsinn wie ein Euro-Kennzeichen kommt mir erst gar nicht ans Auto ;)

  • als was es eigentlich nach dem 2. Weltkrieg gedacht war: als Warnung...

    Die Herkunftsbezeichnung "Made in Germany" ist schon älter. Die Briten verordneten sie Ende des 19. Jahrhunderts der vermeintlich minderwertigen Importware (z.B. Nähmaschinen). Diese erwies sich dann allerdings als qualitativ so gut, dass aus der "Warnung" ein Gütesiegel wurde. Sauber ins eigene Fleisch geschnitten...[hyenas]


    Aber hier soll´s ja um meinen Baby-Benz gehen, und der hält mich derzeit auf Trab: Er weigert sich nämlich zu starten, bzw. startet er und geht gleich wieder aus. Nachdem ich das KPR abzog und überbrückte, war das Auto wieder zur Mitarbeit bereit. Okay, ein Neues ist geordert, wenn´s da ist sehen wir weiter.

  • Ein kleines Update: Meinem Kaltlaufreglertrouble (nachzulesen hier ) konnte durch ein neues KLR-Steuergerät abgeholfen werden. Es ist bei HJS noch lieferbar, allerdings war der Preis am Teiletresen dann doch erheblich höher als der, den mir HJS telefonisch nannte (Normalverbraucher können dort leider nicht direkt bestellen). Von daher frage ich mich, ob eine Reparatur des Steuergeräts möglich wäre und, wenn ja, was der Spaß kosten würde. :/


    Na ja, jetzt erstmal ze beauty of ze Neuteil:


    P1100188.JPG


    Verbaut und angeschlossen:


    P1100189.JPG


    Der Motor startet gut, von daher sollte das Problem erledigt sein.


    Was war noch?


    Ach ja, ich habe das Auto zum Wechsel der Bremsflüssigkeit in die Werkstatt gegeben. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Dämpfer des Rippenriemens gewechselt. Damit hat sich das lästige Klackern auch erledigt. Noch mal vielen Dank an Rainer ( w201-Azzurro ), der mich auf den Ursprung des Geräuschs brachte. Clever, der Hase. ;) [danke]

  • Hallo Christoph,


    da, das Steuergerät ja eh defekt ist, kann man es ja mal untersuchen. Lässt sich das Gehäuse reversibel öffnen? Dann kann man mal mit der Lupe nach einer kalten Lötstelle suchen. Das wäre dann der banalste Fehler und ließe sich mit nem Tröpfchen Lötzinn beheben. Hab ich damals mit meinem Gebläseschalter (Wackelkontakt) ebenso gemacht. Neuteil (kpl. Klimabedieneinheit) kostete vor 7 Jahren schlappe 900€ ohne Einbau, die Reparatur in Eigenregie ca. 2 Stunden, wovon 1h58" für Ausbau, Zerlegen, Zusammenbau und Einbau drauf gingen.

    Gruß
    Björn



    Erst denken, dann schrauben ;)8o

    Wenn der Benz bremst, brennt das Benzbremslicht und wenn der Benz nicht bremst, brennt das Benzbremslicht nicht. :D


    Und so´n Blödsinn wie ein Euro-Kennzeichen kommt mir erst gar nicht ans Auto ;)

  • Hallo Björn,


    ich verweise einfach mal auf den verlinkten Thread. Das Gehäuse lässt sich öffnen, von sachkundiger Seite wurde der KLR als reparabel eingestuft. Hauptverdächtiger ist aktuell ein verformter Kondensator.

  • Dann haste es doch schon wahrescheinlich. Die Kondensatoren haben eine begrenzte Lebensdauer (siehe Tempomat), kosten ein paar Cent und sind schnell gewechselt.

    Lötkolben anschmeißen und los.

    Gruß
    Björn



    Erst denken, dann schrauben ;)8o

    Wenn der Benz bremst, brennt das Benzbremslicht und wenn der Benz nicht bremst, brennt das Benzbremslicht nicht. :D


    Und so´n Blödsinn wie ein Euro-Kennzeichen kommt mir erst gar nicht ans Auto ;)

  • Kommt auf die lange To-Do-Liste. Jetzt will ich mich erstmal dem Wiederaufbau der Moped-Ruine widmen. ;)


    Aber Neues vom Benz gibt´s auch: Mit dem waren nämlich das Bembelinchen und ich heute beim TÜV. Resultat: Keine Mängel erkennbar, Plakette zugeteilt. Dazu gab´s im Prüfbericht noch ein Lob des Prüfers:


    "Das Fahrzeug ist außergewöhnlich gut gepflegt."


    Danke dafür! [danke]

  • Im Bemühen, das vorherrschende Forums-Sommerloch zu füllen (na ja, eigentlich, weil´s nötig war), habe ich die einigermaßen kühlen Morgenstunden genutzt und die Verteilerkappe, den Verteilerfinger und die Zündkerzen getauscht.


    Hier die Neuteile...


    P1100422.JPG


    ...und hier die ersten in Rente geschickten Altteile:


    P1100423.JPG


    Vergleichsbild because of ze beauty of ze Neuteil:


    P1100424.JPG


    Und noch eins:


    P1100425.JPG


    Alles zusammengeschraubt und kurz angelassen:


    P1100426.JPG


    Startet und läuft gut! Darauf eine :wurst:

  • Seitdem die Beschriftung da drauf ist, verbringe ich viel weniger Zeit damit, den falsch herum geöffneten Koffer wieder einzuräumen. ;)


    Ja, die Kerze von Zylinder 4 war ein wenig ölig, allerdings oberhalb des Gewindes. Vielleicht Spuren einer (ehemaligen) undichten Ventildeckeldichtung. :/

  • So, gestern waren mein Auto und ich mal wieder in der Mietwerkstatt. Korrosionsschutz stand auf dem Programm.

    Eine Stelle am Unterboden zeigte oberflächliche Anrostungen. Ich habe das Ganze mittels Drahtbüstenaufsatz und Vliesscheibe blank gemacht, dann gab´s erst Brantho-Korrux Nitrofest, anschließend Brantho-Korrux 3 in 1. Da sollte erstmal Ruhe sein.

    Ansonsten noch hier und da ein wenig Fluid-Film verteilt und gut gelaunt wieder nach Hause gefahren.