automobile Schätze in Unterfranken

  • Hallo zusammen,
    es herrscht ja noch ein wenig ferienbedingte Ruhe in der Liste. Deshalb nachstehend ein paar Aufnahmen wirklicher "Hämmer" eines Oldie-Regionaltreffens in Klingenberg am Main, hinter denen (fast) alle H-Mercedes, die reichlich vertreten waren (mindestens 5 190 SL, 10 Pagoden und 15 107er), buchstäblich verblassten und zwar nicht nur mangels äußerer Abmessungen.
    Beginnen wir mit einem Cadillac Convertible Typ 75, Baujahr 1937, Auflage 58 Stück, abgeschrittene Länge 6 m:





    Nächster ist ein Packard Clipper, Bj. 1942 in schicker, originaler zwei-Farben Lackierung:




    Besonderheit: schon Radio mit Stationstasten, Sitzheizung via Kühlwasser, Prduktionseinstellung nach dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbour


    Weiter geht's mit einem Ford Edsel, dem wohl erfogosesten Modell von Ford, obwohl nach einem Mitglied der Familie benannt:




    Dann ein sehr cooler Thunderbird:




    Schleßlich noch ein schicker Aston Martin DB 6 mit, wie ich erkennen konnte Original-Schiebedach von WEBASTO:



    Als Mercedes-Zugabe noch ein sehr schöner 300 SL- Roadster mit interessante Innenfarbe:


    Das waren nur ein paar Highlights; insgesamt waren ca. 300 Autos vertreten; bis hin zu solchen Exoten, die ihr Eintreffen durch die ganz frühen Turbolader durch entsprechendes Pfeifen schon fast kilometerweit ankündigten:








    Sternengrüße


    Orste

  • Tolle Bilder, Horst, vielen Dank dafür. :thumbup:


    Kleine Klugscheißerei: "Edsel" war eine eigenständige Marke innerhalb des Ford-Konzerns, also keine Typenbezeichnung. Die Marke war reichlich erfolglos, so dass sie nur drei Modelljahre (1958 - 1960) lang exisitierte. Das von Dir abgelichtete Exemplar gehört zum Modelljahrgang 1959.

  • Hi Christoph,
    kleiner Gegeneinwand: Edsel war bekanntermaßen der Vorname des 1943 verstorbenen einzigen Sohnes von Henry Ford und Vaters von Henry Ford II. Und so wurde der Typ (Stichwort:Bezeichnung) auch genannt: Steht genauso auf dem Kühler. Ob innerhalb des Konzerns Edsel ein juristische Eigenleben geführt hat, ist mir nicht bekannt; er war allerdings in der Öffentlichkeit als Ford bekannt und der Misserfolg wurde (zu Recht) entsprechend auch Ford angelastet.
    Gruß
    Horst

  • Hallo Horst,


    klar, gemeinhin wird vom "Ford Edsel" gesprochen, ganz richtig ist das aber nicht: "Edsel" war eine weitere Marke des Ford-Konzerns, sie war zwischen Ford und Mercury (oder doch zwischen Mercury und Lincoln? ?( ) positioniert und hatte eigenständige Modellbezeichnungen wie "Pacer", "Villager", "Corsair" oder "Citation".