Beiträge von Paik

    Das hab ich schon probiert. Leider war das Ergebnis nicht im geringsten zufriedenstellnd:pinch:

    Ich könnte natürlich nem Profi den Vorschlag machen, das mal zu probieren, das ist ne Idee...

    Übrigens hab ich bei MyHammer mal einen Aufruf gestartet, hat sich ein Lacker in der Nähe gemeldet und gesagt, 850 Euro alles zusammen incl. Steuer. Klingt das realistisch?

    Hallo zusammen!


    Von mir kam schon lange kein Beitrag mehr, aber jetzt muss ich mal wieder eine Anfrage stellen. Mein Baby hält gerade Winterschlaf und wurde mittlerweile im Alltag durch einen schicken w204 Kombi ergänzt.


    Im Rahmen einer gut gemeinten Roststellenbehandlung hab ich vorletztes Jahr ordentlich den Lack versaut und hab mich nun entschlossen, ihn teillackieren zu lassen. Zustand siehe Bilder: Gemacht werden muss praktisch die ganze linke Seite (Kotflügel vorne komplett, Türen bis zur Fensterkante und hinterer Kotflügel).

    Ich würde aus Kostengründen gerne nach Polen oder Tschechien, hab aber bezüglich Qualität auch schlechte Erfahrungen gelesen.

    Konkrete Frage:


    - Kennt jemand eine günstige und gute Werkstatt in Polen oder Tschechien, an die ich mich wenden kann?

    - Falls nicht, würde ich den Wagen auch in D machen lassen. Kommt zufällig jemand aus meiner Gegend und weiß eine gute Lackiererei?


    Danke im Voraus!

    Und total übersehen - danke Bianca! Zum Glück war nicht deine Diagnose die Ursache ;) . Aber wie du schreibst, das hätte mich doch sehr gewundert, zumal vor drei Wochen noch alles tadellos funktioniert hat...

    Jap, das war's. Die einfachste Lösung ist halt oft die, an die man nicht denkt :rolleyes: .
    Polklemmen festgeschraubt, Motor sprang sofort an und das mit dem Getriebe hat sich auch erledigt, hinten rechts war die Bremse fest :thumbup:


    Danke Markus!

    Hallo!
    Schon lange nix mehr gepostet, aber jetzt hab ich wieder ein Problem. Mein 190er hält seit ca. 4 Wochen Dornröschenschlaf in der Garage. Automatik, Benziner, Batterie abgeklemmt. In der Garage war das Getriebe auf P, Handbremse nicht angezogen.


    Vorhin wollte ich ihn rausschieben, weil ich die Sakkobretter auf der Fahrerseite abbauen wollte, um die Roststellen an den ganzen Kanten zu behandeln. Getriebe auf N und versucht zu schieben - geht nicht. Bremsen sind nicht fest, weil sich alle Räder ein Stück bewegen, es kommt mir vor, als wäre er noch auf P.


    Wo könnte denn das Problem liegen?


    Hab dann überlegt, den Motor zu starten. Batterie wieder dran (steht ja erst vier Wochen), Schlüssel war (dummerweise) schon auf Zündung. Radio und Gebläse gingen an, Antenne fährt sich aus. Reingesetzt, Zündung aus und versucht zu starten. Kurzer Knacks und alles tot. Auto macht keinen Mucks mehr.


    Hab ich die Batterie geschrottet?


    Vielen Dank schon mal für eure Fehlerdiagnose!

    Hallo zusammen!
    Im Auftrag meiner Schwester verkaufe ich ihren schönen 190er, weil sie ihn einfach nicht mehr braucht - aber sich ein Haus gekauft hat und Geld braucht ;)


    Auch wenn wir mit dem Wagen anfangs des öfteren Probleme hatten, läuft er mittlerweile wie ein Uhrwerk und hat schon lange keine Probleme mehr bereitet. Doch erst mal ein Paar Daten zu dem Wagen:


    2-Liter Benzinmotor, ca. 283000 km (ist angemeldet, daher steigt der Wert leicht), EZ 13.11.90, Farbe Blauschwarz Metallic (199), Innenausstattung stoff Karo schwarz, Tüv bis 11.2017, Kat, CD-Radio, Elektrische FH vorne, Fahrerairbag, ABS, elektrisches Schiebedach und rechter Außenspiegel, Automatikgetriebe, Außenthermometer.


    Das Scheckheft ist Lückenlos, bis wir den Wagen gekauft haben, allerdings wurden von uns glaube ich die meisten und teuersten Reparaturen durchgeführt ;(.
    - Zylinderkopfdichtung ausgetauscht (Seitdem braucht der kleine praktisch kein Öl mehr)
    - Hinterachsdifferenzial überholt
    - Wagenheberaufnahmen vorne und hinten geschweißt
    - Lichtmaschine und Keilriemen ausgetauscht.
    - Und noch ein paar kleinere Reparaturen, Bremsen z.B.


    Die Rechnungen liegen alle vor (abgesehen von der Zylinderkopfdichtung, die der Vorbesitzer noch tauschen musste, nachdem er uns den Benz kaputt verkauft hat ;))


    Insgesamt ist der Zustand anbetracht der KM gut. Klar sind kleinere Lackmängel vorhanden, einige kleine Roststellen, aber nichts großartiges. Geschweißt werden muss nicht! Die Wagenheberaufnahmen wurden ja (in einer Fachwerkstatt) schon gemacht. Die Innenausstattung ist überdurchschnittlich gut. Keine Löcher, ja auch der Fahrersitz ist nicht durch! Lediglich die Türverkleidungen fangen an, sich zu lösen. Die Fahreigenschaften sind perfekt. Motor zieht gut, Getriebe schaltet sauber, Straßenlage ist traumhaft. Er steht auf Continental Winterreifen (2 Jahre alt, gutes Profil). Aber Bilder sagen mehr als tausend Worte:













    Jetzt natürlich noch das wichtigste: Der Preis. Ehlich gesagt weiß ich nicht so recht, was er noch wert ist. Aber nachdem wir so viel Geld in den Wagen gesteckt haben, ist es keine Schrottkarre zum Schlachten. Meine Überlegung war 2500 Euro. Wenn euch das unrealistisch vorkommt, dürft ihr gerne Gegenvorschläge machen :).


    ABER BITTE NUR ALS PN!!! HIER ÜBERSEHE ICH DAS SONST!!!

    Das mit dem Warndreieck und dem Kennzeichen kenn ich sonst nur von umgeflexten Autos als Pick-Up. Da ändert sich dann was an der Zulassung und die Dinger dürfen ab 16 gefahren werden.
    €: Das ist ja nen CE, ich meine das hat was mit zwei Türen zu tun. Könnte also hinkommen.
    Der Schutz für die Scheinwerfer ist zwar nicht allzu hübsch, aber funktioniert. Grillroste funktionieren übrigens auch sehr gut. Mögen die Leute vom Dampfkesselprüfverein hierzulande aber gar nicht :D


    Das ergibt Sinn! Sieht man zwar auf dem Bild nicht, aber der 123er war als pickup umgebaut. Der Kofferraum war zugeschweißt und stattdessen eine Wanne aus Riffelblech eingebaut. Und die Fahrerin sah auch aus, als wäre sie noch sehr jung ;)


    Danke an alle für die netten Kommentare!

    Kurz vor der Stabkirche Borgund war zum letzten Mal Wildcampen angesagt.


    Super Idee: Wir machen ein Lagerfeuer mit nassem Holz :-/


    Letzte Etappe beginnt: Die Mutter aller Stabkirchen in Borgund. Skyrim lässt grüßen!


    Die letzte Nacht in Skandinavien: Campen in Oslo. Immerhin haben wir von Trondheim bis hierher nochmal 874 km zurückgelegt.


    Schön, dass der Campingplatz auf einem Berg lag. Oslo haben wir uns noch angeschaut, fanden die Stadt aber nicht soooo schön. Dafür, dass es die Hauptstadt ist, fanden wir, das Trondheim schöner war.


    Am nächsten Tag setzten wir mit der Fähre nach Kiel über, kamen dort am 28. August morgens um 10 Uhr an und begaben uns auf die Heimreise nach Franken. Irgendwo war Ferienende, ein paar Baustellen und als wir bei 38°C (ohne Klimaanlage natürlich) im Stau standen, haben wir überlegt, ob wir einfach wieder zurückfahren.
    Fazit: So eine Reise macht man vermutlich nur einmal im Leben. Es war eigentlich gar nicht anstrengend und einfach nur wunderschön. Preislich kamen wir billiger weg, als vermutet, wobei wir auch ein sparsames Leben geführt haben. Wildcampen darf man ja überall, Benzin ist nur minimal teurer als bei uns und der Rest hält sich auch in Grenzen – außer Bier in Norwegen :-S
    Der 190er hat die Reise komplett unbeschadet überstanden – ein Kratzer am Kotflügel, als ich am Campingtisch hängengeblieben bin, ansonsten gar nichts. Öl wollte er erst im Oktober mal einen Liter haben. Er hat die mehr als 6500 km also mit Bravour bestanden.
    Hier für interessierte der genaue Reiseverlauf:
    Schweinfurt zum Nordkap (4072 km):
    https://www.google.de/maps/dir…d71.169493!3e0?shorturl=1
    Nordkap nach Hammerfest (206 km):
    Google Maps
    Trondheim nach Oslo (723 km):
    https://www.google.de/maps/dir…2d59.90976!3e0?shorturl=1
    Und von Kiel wieder nach Schweinfurt:
    https://www.google.de/maps/dir….2194228!2d50.0492047!3e0
    Ich hoffe, der Reisebericht hat euch gefallen und vielleicht ist ja der ein oder andere auf den Geschmack gekommen, auch so eine Reise zu machen oder eine bereits absolvierte zu beschreiben!

    Von Hammerfest aus ruhte unser Auto im Bauch der „MS Kong Harald“. Hier die Ausfahrt aus dem Hafen in Hammerfest:


    Mit der Hurtigruten-Fähre ging die Reise drei Tage lang an der Küste entlang von Hammerfest nach Trondheim. Diese Reise wird immer als die „schönste Schiffsreise der Welt“ angepriesen, wir fanden’s ziemlich langweilig. Am dritten Tag war ich fast so weit, dass ich einen Matrosen fragen wollte, der gerade die Reling weißelte, ob ich ihm helfen darf… Also von daher: Nichts für „junge“ Leute. Das Durchschnittsalter auf der Fähre lag eh schätzungsweise über 60.
    Ok, die Passage der Lofoten war schon toll (angeblich der schönste Teil der Reise). Kann sich wirklich sehen lassen:



    Normalerweise fährt das Schiff durch den Trollfjord, ging aber an dem Tag nicht, weil in der Nacht davor eine Gerölllawine abgegangen ist…


    Begegnung mit dem Schwesterschiff


    In Trondheim wurde der 190er vom Servicepersonal vom Schiff gefahren – wat’n Service ;) Wir haben uns erstmal die Stadt angeschaut – wahnsinnig schöne Stadt (nicht nur der berühmte Dom)


    Nach Trondheim erwischte uns seit längerem mal wieder der Regen und wir übernachteten irgendwo zwischen Trondheim und Oslo in einer Hütte. Die Stabkirche von Lom haben wir vorher noch gesichtet (größte der norwegischen Stabkirchen):


    Auch in Norwegen gibt’s schöne Wasserfälle (die Größe wird erst deutlich, wenn man die Bahnlinie im Vergleich sieht)…


    …und Flüsse


    Beiläufig fragte Erik mich beim Studium seines Reiseführers, ob der alte Benz auch Passstraßen schafft. Jetzt hat er schon so gut durchgehalten, dann schafft er das auch noch. Hier hält sich die Steigung noch in Grenzen:


    Aber danach wurde es ordentlich steil, gelohnt hat sich’s trotzdem:


    Einer der beiden Berge vor uns war der höchste Berg Skandinaviens, ich weiß gerade nicht welcher von beiden. Haben wir erst später rausgefunden, sonst wären wir mal auf den Gipfel gewandert. Das Wetter hat ja gepasst ;)


    Bergab war anstrengender als bergauf. Mit Motorbremse ging’s gut und die Bremsen haben mitgemacht. Kühlwasser war danach halt etwas wärmer als normal J


    Mittagspause. Die Flüsse in Norwegen haben irgendwie eine sehr schöne Farbe!


    Wir überlegten, ob es sich lohnen würde, auf dem Weg nach Süden noch an einem Gletscher halt zu machen. Wären 30km einfach, die wir auch wieder zurück mussten. Der Ausläufer des Gletschers war schon ganz cool.


    Das hier hatten wir aber nicht erwartet (Fällt auf dem Bild nicht so auf, aber die Höhle, aus der das Wasser kommt, war etwa 10 Meter hoch!):


    Weiter ging’s Richtung Oslo: Das Haus und der BMW wurde vermutlich gleichzeitig aufgegeben…

    Von Honigsväg liegt das Nordkap nur noch 30 km entfernt…


    Und das Ziel ist in Sichtweite…


    Geschafft. 4072km ab Schweinfurt. Fazit: Der 190er hat nicht den kleinsten Anschein eines Problems gemacht. Nicht mal Öl mussten wir nachfüllen! Er darf zwar kein Bier trinken, aber Erik und ich haben das Isbjörn genossen ;)


    Das offizielle Nordkap ist nicht das geografische – das liegt etwas weiter westlich und ist nur durch eine Wanderung von 9km (einfach!) über kargen unwegsamen Fels zu erreichen. Ob sich das lohnt, darf jeder für sich entscheiden. Wir haben es gemacht!


    Der Weg dahin ist karg und bizarr aber von unglaublicher Schönheit – wenn nur nicht der Rückweg auf derselben Route wäre :-/


    Tatsache: Es ist wirklich nördlicher


    Nach einer langen Wanderung standen noch die ca. 200 km vom Nordkap nach Hammerfest auf dem Programm – Rentiere gibt’s dort oben wie Sand am Meer. Das hier sieht knapp aus, war’s aber eigentlich gar nicht J


    Hammerfest ist eine recht schöne kleine Stadt an der Westküste Norwegens. Auch hier hatten wir sicherheitshalber eine Hütte reserviert. (Vor der dreitägigen Schiffsreise wollten wir auf keinen Fall das Zelt nass einpacken müssen.)

    Norwegen scheint bergig zu sein… :P


    Ja, ist es… und der 190er immer noch stark beladen


    Der Ford Taunus fügt sich schön in die Landschaft ein


    Norwegen ist auch recht schön…


    Von der finnischen Grenze fuhren wir nach Skibotn, dann die E6 an der Küste entlang.


    Am Oxfjord-Gletscher machten wir eine kleine Wanderung. Ist der einzige Gletscher der Welt, der ins Meer „kalbt“ (ja, das nennt man wirklich so…)


    Der Campingplatz in Alta war aussichtstechnisch net so der Hammer


    Aber es war erst mal unsere letzte Nacht im Zelt, die insgesamt… ähm 10. Übernachtung. Am nächsten Tag folgten wir der E6 bis Olderfjord, dann die E69 weiter nach Norden. Die Vegetation wurde immer spärlicher.


    Auch der Gute hat schon mal bessere Zeiten gesehen:


    Wir nähern uns den Ziel des Tages…


    Die Vegetation hat sich mittlerweile auf Moose und Flechten beschränkt


    Das Nordkap liegt eigentlich auf einer Insel, daher führt ein sehr langer und sehr tiefer Tunnel dorthin


    Geschafft – Honnigsväg, die letzte Stadt vor dem Ziel


    Wir konnten ja nicht ahnen, dass das Wetter so genial ist – sonst hätten wir keine Hütte gebucht…


    Abendspaziergang auf den benachbarten Hügel

    Kurz vor Jokkmokk überquerten wir bei strahlendem Sonnenschein (seit kurz nach Uppsala hatten wir übrigens keinen Regen mehr) den Polarkreis.


    Bei 17° kann man so ein Bild schon mal machen. Der Fotograf war übrigens ein Italiener, der mit dem Vehikel zum Nordkap gefahren ist, das neben uns zu sehen ist. Da kamen wir uns schon ein bisschen wie Kommerzcamper vor…


    Bei Jokkmokk an einem Fluss fanden wir die schönste Stelle zum campen überhaupt!


    Auch wieder spät in der Nacht aufgenommen:


    Dem 190er ist die Reise bereits anzusehen… Die obligatorischen Aufkleber wurden in Jokkmokk angebracht :P


    Die Straßenverhältnisse waren zwischenzeitlich nicht mehr so gut…


    Tempo 50 war sehr optimistisch. Mein Unterboden hat schon bei 30 gelitten – die Gegenspur war nicht ganz so furchtbar


    Mittagspause. Der Volvo 240 hat es auch hinter sich…


    Allmählich nähern wir uns der finnischen Grenze. Die Vegetation wird karger…


    Die Grenze war unsere geplante Tagesetappe


    Einzige Übernachtung in Finnland


    Nur 100km durch Finnland direkt an der schwedischen Grenze entlang…


    …Richtung Norwegen. Der Grenzübergang ist recht unspektakulär

    Weiter ging‘s. Trotz Elchwarnschildern keinen mehr gesehen :-/



    Östersund ist die letzte große Stadt, bevor das nichts beginnt. Die Autos sind hier schon mit Rallyescheinwerfern für die ewige Dunkelheit ausgerüstet. Die Fritösegitter als Steinschlagschutz haben aber auch was :D


    Der Anteil an Nadelgehölzen nimmt zu


    Die Route führte über Krokom, Laxviken und Strömsund über eine Seitenstraße und anschließend über die E45 weiter nach Norden. Kurz vor Dorothea passierten wird die Grenze nach Lappland


    Immer wieder kreuzten wir die Strecke der Inlandsbanan, bei Wilhelmina gab’s die hier zu bestaunen:


    Die Flüsse und Seen in Schweden sind ja überall traumhaft – in Lappland legen sie an Schönheit aber noch nach


    Was das Alter des 190ers betrifft, ist der da oben eher weniger aufgefallen… der Sinn dieses „Kennzeichens“ ist mir allerdings schleierhaft…


    Vilhelmina ist ein schönes Städtchen. Vorne hat der 123er eine normale Nummer…


    Auch der hier war noch in Betrieb (wenn auch zivil):


    Zwischen Vilhelmina und Storuman schlugen wir unser Nachtlager an einem traumhaften Fluss auf…


    …und erfuhren zum ersten Mal, was Mitternachtssonne bedeutet. Das Bild entstand zwischen zwei und drei Uhr nachts – obwohl Mittsommer ja schon einige Zeit zurücklag.


    Das Ziel der nächsten Etappe war Jokkmokk, das Zentrum der Sami. Auf dem Weg dahin trafen wir unsere ersten Rentiere.


    Warum durch den Wald laufen, wenn die Straße viel entspannter ist?

    Auch wenn die Wiese nass war, lag der Campingplatz an einem wunderschönen See (keine Ahnung, wo das genau war. Erik war der Navigator und ohne Küste verliert man schnell den Überblick ;) Irgendwo in der Nähe von Säter)


    Nachdem der See so toll war, tauschten wir am nächsten Morgen doch das Auto gleich mal gegen ein Kanu… das uns der Campingplatzbesitzer (ein Auswanderer aus dem Kohlepott ;-D) netterweise umsonst geliehen hat:


    Auf der anschließenden Weiterfahrt einen VW T2 im Alltagseinsatz gesehen – bei uns eher „selten“ geworden…


    Seen gibt’s in Schweden gefühlt Millionen – einer schöner als der andere


    Das einzige Foto von mir am Steuer – wo war das? Irgendwo zwischen Säter und Falun.


    Das typische Schwedenrot (siehe Haus von Michel) heißt Falunröd, weil es als Abfallprodukt aus dem Eisenerzabbau stammt. Davon gibt’s in Falun so viel, dass selbst die Straßen rostrot sind…


    Kurz vor oder nach Falun (die Stadt ist nicht so der Burner…) unsere erste und leider einzige Elchsichtung: Kuh mit Kalb, dafür aber schöne Fotopose


    Endlose Wälder…


    … und so gut wie kein Verkehr


    Dafür aber traumhaft schöne Wasserfälle


    Trotz Tempo 80 kommt man wahnsinnig zügig und spritsparend voran, so dass wir uns bis in die Nähe von Ytterhogdal kämpfen konnten. An einem wunderschönen Waldsee wurde genächtigt.


    So ein Blick morgens aus dem Zelt hat schon was…


    Sanfte Waldwege mag auch der 190er


    Ihn hat man dort einfach zur letzten Ruhe geparkt… (sieht auf dem Foto zwar noch recht gut aus, aber er war schon geschlachtet)

    Teil 2: Am nächsten Tag ein keltisches Kulturdenkmal bei Kaseberga (Das „Wikingerschiff“)


    Noch mal schnell durch die „Wallander“-Stadt Ystad gelaufen, dann wurde das Wetter schlecht


    Bei recht schlechtem Wetter ging die Fahrt noch am selben Tag von Ystad über Kristianstad, Karlskrona nach Kalmar immer an der Ostseeküste entlang. Auf Öland schlugen wir unser Nachtlager auf. Sonnenuntergang war traumhaft – aber mit 6°C am Abend nicht so kuschelig!


    Von Öland dann durch Smaland (Wie macht man bitte die „o“s über dem „a“?). Zwischendurch mal im Wald Mittagspause gemacht


    Pflichtbesuch auf dem Katthult-Hof (Wer die Michel von Lönneberga-Filme kennt: Sieht heute noch genauso aus J )


    Irgendwo im Wald 50 km vor Stockholm haben wir zum dritten Mal gezeltet. Smaland hat übrigens sehr schöne Wälder, aber noch ist das Land dort ziemlich dicht besiedelt.


    Begegnung mit einem finnischen Artgenossen kurz vor Stockholm (der hatte ungefähr die gleiche Entfernung wie wir zurückgelegt, nur aus der anderen Richtung)


    Parkplatz in Stockholm in edler Gesellschaft


    Anschließend Stadtrundgang und -fahrt mit dem Schiff. Wunderschön! Wie Stockholm insgesamt. Da muss ich auf jeden Fall nochmal hin!


    Nach Stockholm noch kurz Uppsala angeschaut, dann in den heftigsten Regenguss überhaupt gekommen, aber auf Regen folgt bekanntlich Sonnenschein! Außerdem sah das Auto danach aus, als wäre ich in der Waschanlage gewesen…


    Nördlich von Uppsala wird Schweden schlagartig einsam, das Becker Indianapolis zeigt die Richtung an J

    Moin Paik: Ich habe mir erlaubt,der Übersichtlichkeit halber,deine 9 Teile zu einem Thema zusammenzuführen. Die Kommentare der User sind gesammelt am Ende des 9.Teiles angehängt. Ich hoffe,daß ist so ok für dich!
    Frohe Weihnachten!

    Kleine Vorgeschichte:
    Schon seit langem reizt mich Skandinavien, das ich bisher nur aus Filmen kannte und ich stellte mir einen Roadtrip durch endlose, menschenleere Weiten vor; ohne den Stress der Zivilisation, ohne hunderte andere Urlauber und ohne Verkehrschaos in den Städten oder auf Autobahnen. Obwohl einige in meinem Bekanntenkreis von der Idee nicht abgeneigt waren, fand sich bisher noch kein Reisepartner, der die Zeit hatte, mehrere Wochen am Stück Urlaub zu machen – und das auch noch in einem Land, in dem auch im Sommer Thermoklamotten zum Reisegepäck gehören sollten. Ende Juni/Anfang Juli änderte sich das plötzlich:
    Über Facebook bekam ich eine Mail von Erik, der mich fragte, ob ich im Sommer schon was vor hätte. Ich überlegte kurz und schrieb, ohne großartig mit positiver Resonanz zu rechnen: „Irland oder Skandinavien?“ „Skandinavien wär cool.“ war Eriks Antwort und er erzählte mir, dass er seinen alten Job gekündigt hatte und erst im September bei einer neuen Firma anfängt. Also hatte er mehr Zeit als ich – und ich bin Lehrer ;-P
    Nach einem kurzen Telefonat einigten wir uns auf das Reiseziel: Nordkap.
    Bei seiner alten Firma hatte Erik einen Seat Exeo Kombi als Firmenwagen, der uns schon im Jahr davor auf Korsika begleitet hatte. Erik hatte mal verlauten lassen, dass er den Wagen übernehmen will, erklärte mir dann aber, dass es irgendwie nicht ging oder nicht passte und er derzeit gar kein Auto habe.
    Wir mussten also mein Auto nehmen. Beim Gedanken daran wurde mir etwas mulmig. Erstens: Schafft der Gute das? Zweitens: Will ich ihm das überhaupt zumuten? Letzteres beantwortete ich schnell mit „ja“ weil die Gründe dafür einfach überwogen: Ich WOLLTE die Reise unbedingt machen und mit dem alten 190er wird das ja direkt ein Abenteuer. Der Kleine war in seinem langen Leben noch nie im Ausland. Und es hat eben einfach Stil, das mit so einem Klassiker zu machen J
    Meine Zweifel zwecks der Zuverlässigkeit blieben trotzdem lange bestehen und so erweiterte ich meine ADAC-Mitgliedschaft auf Plus und lies den Mercedes vorab in der Werkstatt durchchecken (ich erzählte dem Meister natürlich von dem Vorhaben). Ich wusste, dass die Bremsen vorne gemacht werden mussten und den im November fälligen Ölwechsel lies ich vorziehen. Ansonsten war mir nichts bekannt. Der Meister fand sonst auch nichts: „Schaut eigentlich ganz gut aus – und wenn doch was sein sollte, die alten Kisten können sie da oben auch reparieren.“ Von daher: Läuft.
    Die restlichen Reisevorbereitungen (Packliste, Planung der Route, Buchung der Fähren und Reservierung der Hütten) überließ ich Erik – der hatte ja den ganzen Juli über nichts zu tun ;)
    Am 09.08.2016 früh morgens ging‘s los. Bewaffnet mit Campingausrüstung, Klamotten und Verpflegung (vor allem Bier ;-P) begann die Reise bei mir in Volkach. Erik holte ich in Schweinfurt ab. Ich war so nervös, ob mein Benz durchhalten würde, dass ich in der Nacht davor einfach GAR NICHT geschlafen habe - zu Unrecht, wie sich herausstellen sollte...
    So, jetzt hab ich genug gelabert. Es folgt der Reisebericht in Bildern:
    Von Schweinfurt aus ging die Reise auf der A7 über Fulda, Kassel, Göttingen und Hannover erst mal bis Hamburg (Auf dem Bild der Elbtunnel)



    Bis Hamburg bin ich gefahren, danach übermannte mich die Müdigkeit vollständig, Erik fuhr weiter Richtung Dänemark



    Wenn ich schon müde bin, kann ich auch Bier trinken (Wurde von Erik nur für‘s Foto gehalten). Bereits in Dänemark: Die Instrumente geben keinen Anlass zur Sorge.


    Kurz vor Kopenhagen die erste mautpflichtige Brücke

    Unser erstes Tagesziel Kopenhagen erreichten wir gegen 18 Uhr Abend nach 8 Stunden Fahrtzeit. Übernachtung in einem billigen Hotel, am nächsten Tag Stadtrundgang (Sehr empfehlenswert!)


    Nach dem Städtetrip holten wir unser Gefährt wieder aus dem Parkhaus und überquerten den Öresund…


    ... an Malmö vorbei nach Ystad, quasi an den südlichsten Punkt Skandinaviens


    In der Nähe von Ystad schlugen wir das Zelt für dich Nacht auf einem Campingplatz auf


    Teil 2 folgt...

    Hallo zusammen!


    Danke für die hilfreichen Antworten. Des Rätsels Lösung war natürlich die Elektrik, anscheinend hatte die Lima, die in der Werkstatt verbaut wurde, einen Fabrikationsfehler. Heute morgen ist meine Schwester nämlich gar nicht erst losgekommen, weil die Batterie leer war (Auf Arbeit gings zum Glück mit ner Kollegin). Der ADAC hat dann vorhin die Batterie geladen und meine Schwester ist aus eigener Kraft zur nächsten Mercedes-Werkstatt gekommen und die schauen sich die Sache mal an. Ich werde berichten, wie's weitergeht!
    Was mich vor allem persönlich interessiert ist die Sache mit dem improvisierten Keilriemenspanner. Übrigens Danke für den Komentar "Wir sind doch nicht in der Wüste Gobi", Borntorun, hab mich schlappgelacht :D


    Schönen Abend, Leute!