Genau so gehört das ![]()
Beiträge von Cupzedes
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Wie auf den letzten beiden Bildern zu sehen ging es weiter mit dem Dämmen der Karosse gegen Körperschallschwingungen. Zugegeben .. das gab es original ab Werk nie - bis auf die Türen
Aber im Rahmen des Neuaufbaus wage ich mich die ein oder andere kleine Optimierung einfließen zu lassen
Verarbeitet wird überlackierbare Schwerschicht von ADMS:
http://automobile-daemmstoffe.de/Den Shop von Herr Sack kann ich wärmenstens empfehlen - kompetente telefonische Auskunft inklusive. Zur Verarbeitung muss eine gewisse Grundwärme vorhanden sein - sehr gut verarbeiten lässt es sich mit einem Heißluftfön. Dazu das Blech und drumherum gut vorwärmen, sowie die Matte schonmal auflegen und anheizen. Dann legt sie sich schon der Kontur nach auf die Fläche. Kurz markieren wo es hin soll, dann die Schutzfolie von der Klebefläche entfernen und Stück für Stück auflegen. Damit es nicht wie dahingewurschtelt aussieht habe ich die Matten gründlich zugeschnitten und die Ecken abgerundet

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Weiter ging es mit der Entfernung der alten Karosseriedichtmaße - danach wurde alle Falze mit Owatrol-Öl behandelt und somit luftdicht versiegelt. Für diese Arbeiten bietet sich eine feine Spritze mit Nadel bestens an
Das Owatrol nutzt den Kapilareffekt und kriecht somit selbst in die waagerechten Falzen. Da es nicht 100% reines Öl ist, härtet es nach 24-48h aus - somit sollte zukünftiger Falzrost unterbunden sein 
Bei den letzten beiden Bildern sieht man noch innen die Schweißwurzel der Arbeiten an den hinteren Kotflügeln

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Nachdem nun dann nahezu alle Schweißarbeiten damit durch sind, wurde die Karosse nochmal vom Dellenspezi kontrolliert und etwaige Verformungen durch Wärmeeinfluss etc mit dem Spotter gezogen oder gedrückt - umso weniger Spachtel kommt auf die Karosse
Parallel schlief ich nochmal mit dem Excenter die Schweißstellen.. -
Mit dem Bodenblech in Übung gekommen ging es weiter an der Ablaufrinne um den Kofferaumdeckel - dort musste ein RepBlech eigens angefertigt werden..
Dazu 1,25mm Weißblech und oben an der Stehkante 2mal gekantet um die Sicke nachzuempfinden, dann wieder schrittweiße an das Maß herangeschnitten, geschliffen und auf Stoß geschweißt.Damach ging es an das Batteriefach.. dort musste wohl mal Batteriesäure ausgelaufen sein .. und sich ordentlich durch das Blech gearbeitet haben
Hier entschied ich mich die zwei senkrechten Versteifungen sowie das Fach komplett auszubohren und durch ein vorher herausgetrenntes 2.Original zu ersetzen. einziges Manko - man hat nicht mehr die originalen schönen Schweißpunkte - naja
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Die letzte Woche ging es weiter an der Karosserie..
Eine große Baustelle war das Bodenblech fahrerseitig - wohl dem sich sammelndem Angstschweiß des Fahrers geschuldet zeigte sich dort minimaler Lochfras - also nix wie raus damit
Glücklicherweise war die Beifahrerseite nicht betroffen
Zur Spritzwand hin bohrte ich alle Schweißpunkte auf - zur Bodenmitte hin sollte es auf Stoß an das bestehende angesetzt werden. Soweit der Plan.. nunja leider wollte das RepBlech nicht so recht passen - mal wieder
In Folge dessen musste etliche Ecken anders / neu gekantet werden, Winkel geändert etc sodass es nach einem halben Tag Anpassungsarbeit endlich an den Bestimmungsort wollte
An der Stoßkante orientierte ich mich an der Mitte der Sicke - und an dem Bohrlochmuster.
Wie schon vorher mal beschrieben wurde die Stoßkante im Pilgerschritt durchgepunktet. Auf der Unterseite sieht man schön wie die Schweißwurzel komplett durch ist. Am Ende wie inzwischen schon gewohnt verschliffen.. so langsam kommt man in Routine
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Des Threadstarters

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Erinnert mich irgendwie an die auswechselbaren Felgen an Spielzeugautos...

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Hey ihrs -
Also mir würde der 14. besser passen

Gesundes Neues!
Marco -
Aus dem Kopf: 124 470 00 05
Sollte der Blech-Tankdeckel sein

Ich glaub den mach ich bei mir auch drauf

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Ich freue mich über eure rege Beteiligung

@ Bianca: Da ich das Auto ja zunächst auch nahezu komplett auf den Hof stehen, sollte das mit den restlichen Sachen problemlos funktionieren. Ersatzteilversorgung ist in der Tat ziemlich gut - nunja rein quantitativ - richtig problematisch ist die Qualität wenn man nicht aufpasst.
Da habe ich schon angefangen mit der Bremsanlage richtig bittere Erfahrungen sammeln müssen - hatte mir zunächst 2 neue Sättel für die VA geholt .. und ich dachte ich schiele als der Abstand der Befestigungslöcher der Bremsanlage zum Achsschenkel nicht passen wollte. Also Teile reklamiert und die alten (siehe Bilder) überholt.So verhält es sich mit nahezu allen Teilen beim Spitfire die überwiegend in Indien, China etc zusammengebastelt werden

Fazit: Der Trick besteht darin, keine Baugruppen neu zu kaufen sondern die alten bis auf den entscheidenden Verschleißanteil (bsp Dichtlippen, Gummis etc) zu zerlegen und diese dann mit Neuteilen original aufzubauen. Nur dies ergibt ein qualitativ gutes Ergebnis.
Als Benzfahrer ist man da absolut verwöhnt - Teile vom Tresen holen - die passen definitiv.. sowas gibt's beim Spit nicht
Die alte Karosse hatte ich mit vielen Bildern und ehrlicher Beschreibung inseriert - und wurde verkauft

Christian: klar kein Thema - Bilder habe ich so einige. Aber lies den Text für Bianca mit durch und ich kann nur empfehlen so vorzugehen!! Und zum Thema Bastuck: Finger davon lassen! Qualitativ mit der letzte Schrott den man für den Spit kaufen kann
- ich hole mein Zeug ausschließlich nur noch aus England - da sind auch die Preise lukrativer 
@Maxx: wenn ihr dranbleibt, bleib ich auch dran

@Rest: Danke für die lobenden Worte

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Hi,
definitiv muss der Fahrersitz zur Montage raus. Unten im Sitz sind 2 Löcher schon vorgebohrt - insgesamt wird der Halter aber mit 6 Blechschrauben befestigt. Diese musst auf jeden Fall besorgen - dann die Restlichen Löcher ankörnen und mit kleinem Bohrer durchbohren (denke so 3mm Bohrer)
Grüße
Marco -
Nach der Rekonstruktion des rechten inneren Teils, ging es an die Außenhaut.
Hier im Detail ein kleiner How to do:
1) Faules Blech sauber raustrennen
2) Schnittkante entgraten
3) Rep Blech auf Stoß zuschneiden und Entgraten (am besten geht es mit Crimpzangen und Magneten zur Unterstüzung -> auch hier gilt: lieber 5 mal mehr anlegen und probieren bevor man zuviel wegschneidet
4) Rep Blech und altes Blech von Grundierung befreien (Negerkeks)
5) Zunächst an der waagerechten Stoßkante anlegen
6) Mit den Finger fühlen ob 100% glatter Übergang
7) Anpunkten
Blech Stück für Stück dem senkrechtem Stoß anlegen und anpunkten
9) Im Pilgerschritt allmählich an abwechselnden Stellen durchpunkten -> Auf der Rückseite vom Blech sollte ein kleiner Hügel zu sehen sein -> erst dann ist die Schweißwurzel komplett durch
10) Zwischenschliff ( Schleifscheibe Winkelschleifer) -> noch nicht ganz bis auf das umgebende Blech runterschleifen
11) Fehlende Stellen weiter punkten
12) Punkt 10 und 11 solange durchführen is die Naht 100% geschlossen ist
13) Endschliff bis auf das umgebende BlechIch habe hierbei ein ESS SynMag 2500 Schweißgerät auf kleiner Schweißstufe genutzt

So liebe Leute das war es bis dato - die letzten Bilder sind am Samstag entstanden.
Für Fragen und Anregung bin ich wie immer offen - ich hoffe euch gefällt der Thread - über Beteilung würde ich mich freuen

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Die Arbeiten an der B-Säule waren deutlich umfangreicher, da ich den gesamten Bereich rekonstruieren musste..
Ich habe dabei versucht die Blech zu groß wie möglich zu gestalten / kanten, damit ich nicht etwas zurechtstückeln muss. Ein Großteil der Rekonstruktion habe ich per Punktschweißen an dem alten guten Material befestigt. Als Rep Blech nutzte ich 1,25 - 1,5mm Weißblech
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wie bereits erwähnt gibt es glücklicherweise - wenn auch nicht immer billig - sehr viele Reperaturbleche.
Die Stellen an meiner Karosserie sind gängig - da dort ebenfalls genügend gute Ablauflöcher fehlen..
Also über die Zeit schonmal die Bleche zusammengekratzt und nun ging es daran das passgenau zuzuschneiden.
Ziel war es die Bleche nicht überlappend - sondern auf Stoß zu schweißen
Damit möchte ich künftigen Falzrost an den reparierten Stellen vermiden - und zudem ist einfach eleganter anzuschauen
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