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Beiträge von T993

  • Heckklappe W124T - gibt´s die noch in rostfrei?

    • T993
    • 31. Dezember 2014 um 22:06

    Ich sitze gerade an einem 124er T und schrecke nach Ausbau der Heckscheibe etwas vor dem instandsetzten des Heckscheibenrahmens zurück, da der in alle Richtungen rund ist und ganz ordentlich vergammelt ist.

    Erste Überlegung: Neue Klappe.

    Aber: Bekommt man noch halbwegs rostfreie 124er-T-Klappen? Man sieht´s ja immer nicht, weil in 90% der Fälle die Heckscheibe noch drin ist...

    Vllt. kann ich da mal von euren Erfahrungen zehren.

  • HILFE!!!! Suche dringend AVANTGARDE VERDE

    • T993
    • 30. Dezember 2014 um 23:01

    Hallo,
    willkommen!

    Ach mann, sowas ist immerwieder traurig. ;(

    Hast du den defekten noch? Was spricht gegen einen Umbau? Könnte man Innenaustattung usw. noch verwenden? Der rest ließe sich doch sicher auftreiben und umlackieren?

    Auch wenn das nicht Dein Plan sein sollte, würde ich doch dringend raten, den "alten" selbst zu zerlegen und die Ausstattungsteile, die noch zu gebrauchen sind, zu retten.

  • Mein Schwarzer 190E...Instandhaltung

    • T993
    • 30. Dezember 2014 um 18:26

    Noja...

    Also fakt ist mal, dass die Hinterachse des 190ers für einen Hecktriebler bei Winterbetrieb vieeeeel zu leicht ist. So helfen die Gewichte vor allem beim An- und Bergauffahren, was mich schon täglich betrifft, wenn ich nur unseren Hof verlassen will...

    Ob das nun Fahrdynamisch bei größeren Geschwindigkeiten hilft? Weiß nicht. Aber ohne fährt es hin und wieder eben auch mal überhaupt nicht aus der Parklücke...

  • Mein Schwarzer 190E...Instandhaltung

    • T993
    • 29. Dezember 2014 um 14:18

    So, nun ist er hier, der Winter.... X( [kannstmichmal]

    Naja, nun hatte ich ja vor dem nicht vorhandenen Winter 2013 ein paar Vorbetreitungen getroffen, deren Ergebnisse ich nun Anwenden konnte.

    Jaaa...er hängt hinten ein wenig. Aber das ist ja irgendwo auch Sinn der Sache.... :whistling:

    Dateien

    IMGP3158.JPG 2,68 MB – 0 Downloads IMGP3159.JPG 2,81 MB – 0 Downloads IMGP3160.JPG 2,56 MB – 0 Downloads IMGP3161.JPG 2,56 MB – 0 Downloads IMGP3162.JPG 2,67 MB – 0 Downloads
  • Wie lange hält ein Auto?

    • T993
    • 28. Dezember 2014 um 18:39
    Zitat von Brummi

    Ups! Was denn??

    Den Threat...

  • Wie lange hält ein Auto?

    • T993
    • 28. Dezember 2014 um 18:15

    Jetzt hab ich´s Kaputt gemacht... ;(

  • Moin Moin aus Bremen

    • T993
    • 28. Dezember 2014 um 14:55

    Der 190er wäre ja er erste echte Benz in Deinem Besitz... :whistling: :D [schnellweg]


    So, Spaß bei Seite:
    Erstmal Herzlich Willkommen hier im Kreise der 190er-Verrückten und viel Spaß bei der Suche nach einem passenden Babybenz und vor allem bei den Probefahrten... :D

    Ein paar Hinweise findest Du hier zusammengeschrieben:
    Hinweise zum 190er-Kauf, Kaufberatung (Besichtigung, Probefahrt,...)

    Es empfiehlt sich, damit wirklich um´s Auto zu rennen, sonst vergisst man die Hälfe.

    Und es wird sowieso irgendwas sein, was Du selbst damit nicht findest. Ist eben so, wenn man ein 20+ Jahre altes Auto kauft.

  • Wie lange hält ein Auto?

    • T993
    • 27. Dezember 2014 um 19:43

    Und weil´s so schön in den "Gammel-Threat" passt, gleich noch ein paar... :D

    Weiß auch nicht so genau, waurm ich mir das immer antue...

    Das ist der Weiße: https://www.youtube.com/watch?v=rc07qkqpYNk&feature=youtu.be (Sorry, das Ausparken hat etwas länger gedauert, er stand sehr knapp und lenkt scheiße schwer...)

    Ist zwar schon ein Jahr her, aber heute nicht anders, ich habe den Burschen auch noch nicht zerlegt...keine Zeit.
    Handgas weil Gaspedal abgerostet....


    Aber der Entscheidende Unterschied zu dem Oppel: Die hier waren mit der Wende allesamt schlagartig wertlos und wurden halt irgendwo abgestellt, dass es mal Oldtimer werden würden, wusste keiner. Nun sammele ich sie ein und sehe zu, dass ich möglichst viel verwertbares retten kann, gleichob die Autos selbst allesamt nicht mehr zu retten sind.

    Dateien

    IMGP0750.JPG 275,58 kB – 0 Downloads IMGP0751.JPG 166,05 kB – 0 Downloads IMGP0729.JPG 197,48 kB – 0 Downloads
  • Wie lange hält ein Auto?

    • T993
    • 27. Dezember 2014 um 19:37

    Ja, über den - tschuldigung - Spinner habe ich schon in der Oldtimerzeitung vor längerer Zeit gelesen.

    Jaaa, das ist "anders als normal", aber mal ehrlich...was soll das? Es hat keinen Nennenswerten Nutzen (da das Auto in keinster Weise mehr für Zweckfahrten - gleich welcher Art - taugt und eigentlich kaum noch das ist, was irgendwie die HU besteht.

    Eigentlich ist es schade um das Auto, bzw. um die Teile, die er auch hätte einem noch besseren Oppel spenden können, die nun auch noch völlig vergammeln, bis zur Unkenntlichkeit.

    Und als "Forschungsobjekt"...naja, wie ein über Jahrzehnte dem Verfall hingegebenes Auto aussieht, dafür gibt es genug Beispiele, allein ich besitze davon zwei bis drei - die im übrigen alle auch noch fahrfähig sind, nach dem Anschließen eines Rasenmähertanks an den Vergaser und hineinstellen einer intakten Batterie.

    Aber ob man auf sowas stolz sein muss? Und es dann noch mit Absicht machen?

    Naja, meinen Geschmack verfehlt mutwilliger Verfall sowieso immer, ganz gleich ob nun an alten Autos, alten Locks, alten LKW, alten Häusern oder alten Brücken, alten Bahnsteigen...

    Dateien

    tourist1.jpg 520,02 kB – 0 Downloads Bild007.jpg 348,4 kB – 0 Downloads Bild016 - Kopie.jpg 357,75 kB – 0 Downloads IMGP2211.JPG 2,72 MB – 0 Downloads IMGP2212.JPG 2,75 MB – 0 Downloads
  • Fahrzeug von 1975 erstmalig zulassen

    • T993
    • 26. Dezember 2014 um 10:54

    Ich glaube, es ist nicht nur die Abgasnorm, sondern auch dieses Sicherheitsgedöhns wie ABS, ESP,Airbag, Gurtstraffer,...was schon seit vielen Jahren Vorschrift ist, für Neufahrzeuge.

    Aber auch das sollte bei 13km/h-Fahrzeugen eher uninteressant sein... :D

  • Öleinfülldeckel - nicht mehr lieferbar?

    • T993
    • 24. Dezember 2014 um 14:15

    Gut, die Dichtheit der Öldeckel hängt auch viel von eventuell vorhandenen Abblätternden Lackschichten auf dem Ventildeckel ab, dann wird er auch niemals dicht. Aber dennoch kommt mir die neu Deckelausführung irgendwie billig vor... :pinch:

    Schade, dass der alte nicht mehr zu haben ist. Muss ich also nach gebrauchten suchen...

  • Öleinfülldeckel - nicht mehr lieferbar?

    • T993
    • 24. Dezember 2014 um 13:28

    Bei meinem Schwarzen ist schon seit Beginn der Öldeckel leicht undicht. Nun wollte ich die Dichtung neu bestellen, aber beim Messen fiel mir auf, dass der Deckel selbst gerissen ist... X(

    Nun bin ich mit Öldeckeln auch nicht sooo gut ausgerüstet, wollte mal sehen, ob man sich das Ding in neu leisten kann. Allerdings sollte es der ältere sein, mit dem schlanken griff, den man auch nach ein paar Monanten geschlossen sein noch ohne Zange auf bekommt...außerdem ist der viel eleganter.

    Aber offenbar ist selbst der neumodische Deckel n.m.l.?

  • xiang7C0s 190E 2.3

    • T993
    • 23. Dezember 2014 um 11:47

    Mensch, gleich noch ein neues Forenmitglied aus dem Osten... :thumbup:

    Herlich Willkommen hier im Forum!

    Die Farbe ist ja wirklich bemerkenswert....habe ich noch nie gesehen...auch wenn ich die Farbe an sich jetzt etwas zu "weichgespült" finde, muss ich doch sagen, dass allein die Seltenheit der Farbe mich neidig macht... :whistling:


    Viel Spaß mit Deinem feinen Babybenz, pass´gut auf ihn auf, lass´dem Rost keine Chance (siehe Link in meiner Signatur) und genieße jede Fahrt... :thumbup:

    Und wenn Dich eine solche Fahrt mal nach Dresden führt, dann sag´ mal Bescheid vorher, kannst´de mich gern mal besuchen kommen. :thumbup:

  • Der etwas andere Restaurationsthread - 1975 Triumph Spitfire - WIEDERBELEBT!!

    • T993
    • 22. Dezember 2014 um 23:03

    Tja, ich weiß schon, warum ich aus Prinzip nur Schrottautos kaufe, frei nach dem Motto: "Nicht ärgern, über das was kaputt ist, sondern freuen über das was noch ganz ist!"

    Das beugt solchen kleineren Überraschungen vor...


    Ansonsten: Die Klempnerein sind hübsch gemacht, besser geht kaum. Das es Reparaturbleche gibt, ist wohl wirklich das größte Glück, was Du haben kannst. Der Blechebau ist der mit Abstand aufwändigste Teil an der Klempnerei....ich bin ja bekanntermaßen an einem B1000 dran, da gibt es kaum Bleche, und wenn nur originale Teile aus Lagerbestand für viel Geld...aber das Selberbauen schult auch!

    Hübsch, weitermachen! [applaus]

  • Der Rost - das unbekannte Wesen

    • T993
    • 20. Dezember 2014 um 19:07

    Okay,
    tajaja, das sieht wirklich übel aus, teilweise. Klar, es ist nicht dolle schlimm verglichen mit anderen Autos, aber für einen 190er ist das schon viel...

    Wobei: Ist Bild 1,2 und 3 allessamt der vordere Koti? Die andere Seite auch so schlimm? Ich vermute fast, dass der Koti mal getauscht wurde, und die Ersatzkotis sind nicht mit der guten graugrünen Grundierung versehen (wie die original verbauten), selbst wennner bei MB gekauft wurde. Hier kommt es dann stark auf der Können und vor allem das Wollen des Lackierers an, was meist nicht sonderlich ausgeprägt ist...

    Wenn das der Koti vorn ist, auf Bild 1, 2 u. 3, dann muss der wohl neu. Wenn möglich einen originalen rostfreien besorgen (also einen, der bei Auslieferung an einem neuen 190er angebaut war), und nur umlackieren (oder noch viel besser passende Farbe kaufen...).


    Zu allererst solltest Du aber glaube dafür sorgen, dass Du auf das Auto ca. 2 bis 4 Wochen verzichten kannst, je nach dem, wie schnell du arbeitetst und wie viel Zeit Du hast.


    Mein Plan (mehrfach umgesetzt, an mitterweile drei 190ern und einem 124er T) wäre bei Vorhandensein einer zum Schrauben geeigneten Garage:

    - Auto rein
    -Saccos alle ab, Stostas ab, Schwellerverkleidungen runter, Kotis vorn ab, Radhausschalen raus und Räder ab.
    -Kofferklappendichtung abziehen, Türunterkanten Gummis rausziehen.
    -Kofferraumseitenverkleidungen rausnehmen
    -Hebebühnenaufnahmegummis raus, Stopfen im Schwellerbereich akribisch konrollieren oder auch alle mal rausnehmen.

    Mit Ausnahme von Heck- und Frontscheibenrahmen sowie den Hinterachsaufnahmen sind nun sämtliche typische Roststellen freigelegt und kaum noch zu übersehen.

    Wenn´s ordentlich werden soll, ist der Plan weiterhin der:
    Roststellen suchen, auch klitzekleine, kaum sichtbare (speziell um Haltebolzen Radhausschale vorn und Schwellerstopfen/Radhausstopfen hinten) und mit Flex und Drahtbürste den Unterbodenschutz, Farbe und groben Rost entfernen.
    Problem: Die Flex läuft zu schnell. Die Oberfläche erhitzt sich mit der Drahtbürste derart, dass die Metalloberfläche nur "schmiert" und der Rost, der in den Poren ist, nur zugeschmiert wird. Es glänzt dann wunderbar, rostet aber ratz batz wieder.
    Besser: Rostenfernung mit der Fächerscheibe an der Flex, einem Metallfräser https://www.contorion.de/sonstige/hartm…CFVPJtAodgnEAfQ oder einem Schleifkörper http://www.google.de/imgres?imgurl=…Q9QEwAg&dur=283

    Die letzten beiden müssen für vernünftiges Arbeiten recht schnell laufen (so 15.000U/min), also eine BoMa geht als Antrieb nicht besonders. Dafür: http://vvebspace.de/bilder/berlan/14670_g.jpg
    Problem: Druckluftquelle....

    Mit den drei Materialabhebenden Werkzeugen wirklich Sachte sein. Die Narben, die noch verbleiben, kann man dann mit einer Reißnadel auskratzen. Den Rest muss dann der Rostumwandler und oder die Grundierung machen.

    Optimal ist das Sandstrahlen mit einer kleinen Sandstrahlpistole, da es damit wirklich sauber wird.
    Probleme:
    -noch größere Druckluftquelle erforderlich
    -Dreck ohne Ende (geht nur im Außenbereich des Autos, Löcher in den Innenraum vorher alle zukleben, auch die Türschlösser!)
    -Man braucht nicht wenig Sand
    -Drecksarbeit.
    Ich mache es an wichtigen Stellen wie Türunterkanten und Scheibenrahmen dennoch hin und wieder.

    Danach kann man die nötigen Stellen schweißen (lassen) und mit dem Farbaufbau beginnen. Aber die Teile lieber erst dünn (!) grundieren, auch wenn noch geschweißt werden muss. Klar, zum Schweißen macht man die Farbe eh wieder runter, aber blankes Blech fängt schnell wieder zu rosten an, und durch die rauhe Oberfläche nach dem Sandstrahlen bekommt man es auch (ohne nochmal zu Strahlen) nicht wieder richtig weg.

    Klingt jetzt nach sehr viel Aufwand. Ist auch erstmal. Aber alles andere lohnt sich nicht, ist vergebene Liebesmüh. Und allein für die Wagenheberaufnahmen müssen Saccos und Schwellerverkleidungen eh ab.

  • Die Ersatzteilversorgung - mehr Schein als sein?

    • T993
    • 20. Dezember 2014 um 18:28

    Ja, das heute alles ca. so viel kostet, wie es früher als EVP in DDR-Mark auf der Verpackung stand, ist bei DDR-Teilen unter Ostautofahrern bekannt. Auch sonst kann man DDR-Mark in fast jeder Beziehung 1:1 in Euro umrechnen. Aber das ist ein anderes Boot.
    Achso:
    Danke an Sarotti für den neuen Fred! :thumbup:


    Auch das die D-Markpreise aus den Endzeiten der D-Mark den gleichen Zahlenwert haben, wie heute die Preise für das gleiche oder vergleichbare Produkt in Euro, ist mir mehr als geläufig.

    Dass dort auch MB mitziehen muss, ist mir völlig klar, sonst geht man unter im Kapitalismus. Dagegen habe ich ja auch nichts.

    Aber das sind in den Letzten Jahren vllt. 10 oder 12 Prozent. Aber die Preissteigerung von dem rechten Lüfterdreieck von 15 Euro plus Steuer auf weit über 100 ist eine Versechsfachung! 500% Preissteigerung! :wacko:

    Und hier ist es meineserachtens selbst bei Nachfertigung in "Kleinserie" noch mehr als das Doppelte der Herstellungskosten.

    Klar - es kommt in der Öffentlichkeit schlecht, wenn sich rumspricht, dass auch für einen Benz nun keine Teile mehr lieferbar sind.

    Meine Vermutung, die ich nicht beweisen kann, aber für sehr wahrscheinlich halte:

    Wenn sich der Lagerbestand eines Teils dem Ende neigt, wird der Preis hierfür ganz eilig so drastisch angezogen, dass es keiner kauft, damit man um eine Nachfertigung ringsrum kommt. Oder, wenn´s dann doch nicht klappt, mit den lezten 10 Verkauften Teilen "wenigstens" die Kosten der Nachfertigung schon mal immer zu einem Großteil rein zu haben...

    Immernoch kein Beweis, aber ein Indiz:
    Der Preis für das "Saugrohrgehäuse" (also die Gummiplatte unten am LMM) war vor ein zwei Jahren noch bei über 50 Euro. Gut, das ist erschwinglich, aber für so ein Stückchen Gummi schon viel.
    Auf ein mal sank der Preis (auch nicht schlecht) auf irgendwas mit paarunddreißig. Kurz darauf habe ich für meine Großonkel ein neues gekauft und eingebaut: Eingegossen war ein ca. 2 Monate zurückliegendes Herstellungdatum.
    Nachdem man nun (zähneknirschend?) eine Neuauflage in Auftrag gegeben hatte und die Teile wieder in großer Stückzahl hatte, konnte der Preis nun wieder deutlich sinken.

    Ebenso bei der Plaste-Einstiegsleiste der Schiebetür des Bremer Transporters. Kam 2011 irgendwas mit paarundachzig Euro. Ich lehnte dankend ab (ist wirklich nur ein Plastestreifen mit 2 45°-Kanten und 7 Löchern, 5cm breit und 1,20m lang).
    Ein Jahr später fragte ich nochmal an: nml.... :cursing:
    Letztes Jahr nochmal rausgesucht: Wieder lieferbar. :yeah: Für Paarundzwanzig Euro. Nicht wirklich billig, aber akzeptabel. Nun ist wieder eine Leiste dran, an unserem Bremer. :thumbup:
    Auch die war ganz "druckfrisch".


    Naja, jedenfalls ist das nicht das, was ich mir unter "top Oldtimerteileservice mit Anstand" vorstelle, sondern schlicht ein knallhartes marktwirschaftliches Handeln, ohne jede Ausnahme zu gunsten des Kunden. Offenbar meidet man sogar, selbst zu viel in Vorkasse zu gehen, für eine Nachfertigung, lässt das lieber den Kunden vornweg bezahlen, der die letzten Teile kauft...


    Klar, man muss dankbar sein, dass es überhaupt noch was gibt. Golf 2 Diesel Automatik Gasbowdenzug...war nur noch im Classic Center zu bekommen, die hatten auch nur noch 2St...

    Dennoch: So rosig, wie es immer präsentiert wird, ist es bei MB auch nicht. Man hat die Teile eben meist noch lieferbar, weil man rechtzeitig den Preis soweit erhöht hat, dass da letzte Teil fast unverkäuflich ist...und wenn man keine 380Euro für ein Kühlergrill ausgeben will, wird man am Teiletresen noch als Geizkragen hingestellt (gut, das kommt wohl auf den Teilemann an).
    Ja - Autofahren kostet Geld, auch mit dem 201. Aber das ist unvernünftig.

  • Kühlergrill und fragen zu Barockfelgen

    • T993
    • 19. Dezember 2014 um 22:27
    Zitat von Sarotti

    Also wenn jetzt eine original Mercedes Felge die Teilenummer 123 eingeprägt hat, darf die nur auf den 123er, oder hab ich da was falsch verstanden?

    Es sind auch Felgen mit anderen Teilenummern zulässig, wenn die hier gelistet sind:

    Zulässige Rad-Reifenfreigabe von Mercedes

    Eine Felge mit 123er Nummer habe ich dort allerdings nicht gefunden.

    Weiß aber nicht, ob die Liste vollständig ist.


    Edit: Nur meineserachatens sind die Felgen im Link keine original MB-Felgen, sondern zubehörfelgen.

    Entscheidend wäre hier das im Text erwähnte Dokument, die ABE (Allgmeine BetriebsErlaubnis), da steht es drin.
    Habe oben was von einer ABE-Nr. geschrieben, sorry, der Begriff war falsch. Die nummer ist die KTA (Kraftfahrt Technisches Amt oder so).

    Edit2: Gleich nochmal falsch....ich muss wohl wirklich langsam in´s Bett...
    KTA ist das KraftfahrTechnische Amt, aber in der DDR, betrifft also "nur" die Ostautos, also mein halbes Leben.... :D
    Im Westen heißt das Ding KBA (Kraftfahrt-Bundesamt....)

  • Kühlergrill und fragen zu Barockfelgen

    • T993
    • 19. Dezember 2014 um 20:51

    Weiß nicht so recht...

    abgesehen von der eher geringen Werbewirkung der noch rumfahrenden mittelalten MB (i.d.R. werden die entweder als Oppa-Auto oder als alte Karre abgetan oder der Kommentar lautet "das war noch ein richtiger Mecedes!" (ist ja auch meine Meinung). Für den Verkauf neuer MB bringt das glaube beides eher weniger...
    Und der Gewinn, den man mit den alten Autos machen kann, die meist sowieso in freien Werkstätten oder selbst repariert werden, ist für MB auch eher gering. Verglichen mit dem Preis eines Neuwagens und den Werkstattkosten für diesen ist das Ersatzteilgeschäft - bei noch so hohen Preisen - eher marginal.

    Und dass der ingenieurtechnische sowie der allgemeine Anstand schon lange nicht mehr an erster Stelle stehen, bei MB ist ja nun kaum abzustreiten. "Das Beste oder Nichts"....naja, die Modelle, die MB in den letzten 20 Jahren so rausgebracht haben, sind für mich allesamt näher an "Nichts" denn an "das Beste". Naja, ist Anssichtssache, und kommt auch drauf an, woran man Qualität und Service fest macht. Fahreigenschaften, Comfort und Materialauswahl der für den Nutzer direkt zugänglichen Teile ist ja nach wie vor gut. Nur unter der schillernden Schicht....

    Naja, wir müssten dafür glaube einen Extra Fred aufmachen... :S

  • Kühlergrill und fragen zu Barockfelgen

    • T993
    • 19. Dezember 2014 um 19:50

    Für mich ist das keine "Normale Preissteigerung", die man mit einer Inflation erklären könnte. Meineserachtens ist das eine ganz massive und schmutzige Herstellerinterne Modellpolitik, um die alten, qualitativ viel zu guten 190er, 124er usw. endlich von der Straße zu bekommen. Dass man überhaupt noch liefern kann, ist meineserachtens nichts als die Folge eines großen Ärgernisses für die aktuelle "Entscheidungsträgerebene" bei MB, nämlich die, dass man sich den Ruf, dass immer alles lieferbar ist, über Jahre erarbeitet hat, und den nicht einbüßen will. Mit Anstand, Kundenfreundlichkeit oder Freude am Erhalten von Old- und Youngtimern hat das meineserachtens nichts zu tun.

    Die Schadensgutachten für Unfallfahrzeuge (also bei Versicherungsschäden) werden auf Grundlage der Herstelleroriginalteilepreise gemacht. Leicher Frontschaden: Kühlergrill (nur der Rahmen schon 380), Stoßstange vllt. 400, Koti ja auch irgendwo bei 300, Motorhaube sicher auch irgendwo bei 500. Schon sind über 1500 Euro Materialpreis (ohne Kleinmaterialen) im Gutachten drin, drauf kommt noch Lack und Arbeit. Es gibt wohl keinen 190er, der so kein Wirtschaftlicher Totalschaden ist (seltene Modelle wie 16V usw. mal ausgenommen). Dieses Gutachten mit den passenden, eindringlichen Worten dem Kunden präsentiert, seitens der Werkstatt (z.B. bei MB) und schon liegt die Karre auf dem Schrott. Dass es auch für 500 zu reparieren wäre, bleibt dem unkundigen Kunden natürlich verborgen. Je teurer die Teile, desto schneller sind die Autos weg.
    Und mit dem Anziehen der Preise für Innenausstattungsteile kann man den Leuten ihr Auto auch mürbe machen, weil man es sich nicht leisten will, den Innenraum instandzuhalten (Thema Lüfterdreieck) und so sinkt das Auto automatisch drastisch im Wert (sowohl ideell als auch nominell).
    Oh...ganz schön viel OT geschrieben....sorry.


    Bei den Felgen gibt es zwei Möglichkeiten, ich kenne den konkreten Fall Barockfelge nicht, weiß daher nicht, welcher oder ob beide Fälle zutreffen:

    1. Original MB-Felge. Diese hat KEINE ABE-Nummer eingegossen, sondern nur eine MB-Teilenummer (123....,124.... oder 201....). Diese Nummer musst Du dann in der Räderfreigabeliste von MB (geistert hier irgendwo im Forum rum) suchen und finden. Passende Reifen dazu, fertig. Ohne Eintragung, ohne alles.
    Bedenke, dass Du passende Radschrauben brauchst.


    2. Zübehörfelge. Zübehörfelgen habe eine ABE-Nummer eingegossen, zu der es eine ABE gibt, in der steht, ob die Felge darf oder nicht. Auch die Reifengröße dazu. Ich glaube, wenn´s ne ABE gibt, musst Du nichtmal eintragen. In der ABE steht meist auch die passende Radschraube, die meist nicht durch eine original MB-Schraube zu ersetzen geht!

  • Mein 190 E 2.0

    • T993
    • 19. Dezember 2014 um 15:25

    Japp.
    Das vermute ich auch, dass der Lüfer oder Schalter defekt ist.

    Kurz: Im Stand fehlt der Fahrtwind, dadruch kann kaum Wärme abgeführt werden, über den Kühler. Dafür gibt es eigentlich den Elektromagnetischen Lüfter, der ab paarundneunzig °C kräftig (auch hörbar) mitlaufen sollte. Man sieht es eigentlich auch so, aber man kann es mit einer zusammengerollten Zeitung kontrollieren. Lässt er sich anhalten, ist er nicht angeschaltet (bei laufendem Motor), wenn er voll mitläuft, schreddert er dir eher die Zeitung, als dass er anhält...

    Wenn es nur der Lüfter ist, ist das recht unkritisch, in der aktuellen Jahreszeit. Einfach bei längerem Stillstand, wenn er wärmer wird, als er sollte, den Motor ausmachen. Kleckerstau ist natürlich blöd. Während der Fahrt macht das keine Probleme.

    Das mit dem blanken Wasser ist dafür auch unkritisch, aber bedenke, dass das Zeug hauptsächlich Frostschutz und Korrosionsschutz ist, für den Motor.
    Also mal mit machen, unbedingt!


    Wasser rausgedrückt hat er sicherlich, weil er im längeren Stillstand bei 120°C dann anfing zu kochen. Das sollte man dringend vermeiden.

    Wenn Du Pech hast, ist´s die Koppdichtung, die auch unter Übertemperatur leidet.

    Einfacher Koppdichtungstest:
    Haube auf, Kühlwasserdeckel öffnen, Motor anlassen und laufen lassen, nicht zu nahe an den Behälter treten (min 1/2 Meter Abstand, besonders wenn der Motor und das Wasser warm ist!) und guggen, was passiert. Wenn im Behälter Blasen (recht groß und ruckartig) aufsteigen (spritzt dann aus dem Behälter raus), dann ist die ZKD fällig. Nach ca. 5-10min Leerlauf sollte sich das zeigen.
    Bei der Geschichte natürlich darauf achten, dass der Motor nicht über 100°C kommt.

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