Beiträge von fortuno35

    Hallo Brummi,
    Lenkzwischenhebel? Der Umlenkhebel unter dem Krümmer ist mit Rep-Satz neu erfrischt. Meinst Du diesen?
    Es ist kein verhaken, eher wie bei einem Setzpunkt bei einem def. Lenkkopflager eines Motorrades fühlt es sich an. Stell Dir vor: Du stehst an der Hebebühne, packst das Linke Rad und ziehst das Rad von Linkseinschlag nach Rechtseinschlag: Erst kurz vorm Endanschlag nun dieser Hubbel. Beim Zurückziehen ist der Hubbel aber eben nicht gleich zu spüren, sondern wieder erst kurz vorm Endpunkt. Schwer zu erklären, schwer zu verstehen? Deshalb frage ich hier, wo soviel Erfahrung ist.
    Definitiv ist zu viel Spiel da.
    Gruss fortuno35
    Es hat für den TÜV gereicht, aber ich will das Problem beseitigen. Ist doch kein VW Golf!!

    Hallo Forum,


    ich habe ein Problem mit der Lenkung. KM-Stand: 200.000


    i.O.: Spurstangen, Umlenkhebel rechts, Traggelenke, Lenkungsdämpfer, Stoßdämpfer, Federn.
    In Geradeausstellung kaum Spiel in der Lenkung, wenn man an den Rädern wackelt.


    Problem: In Volleinschlagstellung/Fast-Volleinschlagstellung kann man beide aufgebockten Räder ca. 1,5 cm je hin-und je herwackeln. Dabei überträgt sich die Bewegung gleichmäßig über die Spurstangen zum anderen Rad, demnach ist die Verbindung der Räder gut.
    Bei eingeschlagenen Rädern: dreht man an der Lenksäule, hat diese ein Spiel von ca. 40° bis man im Lenkgetriebe einen Widerstand spürt. Dies kann wohl kaum richtig sein. Oder doch? Oder etwas Spiel muss sein? Beim engkurvigen Rangieren fühlt es sich an, als ob die Räder nahe Volleinschlag plötzlich "nachkippen". (Traggelenke sind überprüft!). Dies wirkt sich auch so aus, dass die Räder um die Kurve "rubbeln".
    Wenn man die aufgebockten Vorderräder von ganz links bis ganz rechts und umgekehrt dreht, ist jeweils kurz vorm Ende der Drehbewegung ein kurzer Holperer spürbar, man überwindet einen leichten Widerstand, dann hüpft es ein paar Grad leicht weiter und es lässt sich wieder (relativ) flüssig bis zum Endanschlag weiter drehen.


    Fragen:
    -Vermutlich liegt alles am Lenkgetriebe, das zuviel Spiel hat. Richtig?
    -Kann man das Lenkgetriebe einstellen/nachstellen? ("Jetzt helfe ich mir selbst" geht darauf nicht ein)
    -Kann das nur MB machen oder hat jemand einen Werkstatt-Tipp im Raum München? Kann man wohl selbst machen oder ist das unwirtschaftlich?
    -Wie teuer ist sowas in etwa (reine Lenkgetriebeeinstellung, Erfahrungswerte?


    Vielen Dank für die Tipps!
    fortuno35


    P.S. Es ist so geil mit ihm, jetzt wo endlich Winter ist und man auf weichem Schnee mit zwei Lenkeinschlägen und Automatik-Gasspielchen easy auf der anderen Strassenseite entgegengesetzt in die Parklücke driften kann. Heckantrieb - sonst nichts!

    Problem gelöst!!


    Hallo,


    ich möchte mitteilen, dass die Bremsen jetzt wieder in Ordnung sind !! [Tanz]


    Der Tipp mit den BREMSSCHLÄUCHEN brachte tatsächlich die Lösung.
    Ich habe zwar nicht die Stahlflexleitungen verbaut sondern den normalen Standard, aber nun ist gut.
    Die Bremsscheiben sind mittlerweile mehr oder weniger blank, ein Austausch ist nicht nötig!! Geld gespart.


    Vielen Dank für die Tipps.


    Bei dieser Gelegenheit möchte ich darauf hinweisen, dass man beim Entlüften der hinteren Bremsen darauf achten muss, dass der Bremsflüssigkeitsbehälter ganz voll sein muss,damit die Flüssigkeit in den hinteren Teil fließen kann. Durch die seltsame Aufteilung des Behälters kann man den Flüssigkeitsstand für den hinteren Teil nur von der rechten Fahrzeugseite aus gut sehen. U.U. mehrfach nachfüllen.
    Die hinteren Bremsen werden zuerst entlüftet, dann die vorderen.

    Kann man die Bezüge vom linken und rechten Frontsitz gegeneinander austauschen oder sind diese unterschiedlich?
    Habe ähnliches vor mit Reinigung bzw. will mir den guten Beifahrersitzbezug auf die Chefseite holen.

    Lüfter ausbauen, wegschmeissen, NEUEN einbauen.
    Meiner quietschte 2001, ersetzt, Ruhe, mmmh.


    Wenn Du nicht auf ordentliche Plastikabdeckungen stehst, kannst Du ja auch verzinkten Hühnermaschendraht über dem Lüfter anbringen. Den kannst Du leicht wieder mit jeder Zange entfernen; er ist, weil verzinkt, rostfrei wie die Original-Plastikabdeckung. Und: kann auch nicht brennen, wenn sich der Lüfter entzündet, weil er doch nicht erneuert wurde, sondern sich das ersatzweise eingeträufelte Öl entzündete, weil die 80A-Sicherung dazu führte, dass sich doch noch Strom durch die Wicklungen kämpfen konnte, was aber, weil die Welle total verschmoddert war, nicht zu Bewegung des Lüfterrads führte, sondern zur Erhitzung bis die Sache glühte. Und sowohl mit Blumendraht, Kabelbindern oder sogar Leukoplast kannst Du den Maschendraht befestigen, dann kommt auch kein Marder mehr an die Wasserschläuche. Super Idee, was?

    Hi Dennis,


    bin auch neu hier aber nicht neu bei Autos. Nach 15 Jahren Taxifahren auf Benz-Diesel und dauerndem reparieren vom vieler Freunde-Autofuhrpark sage ich: Viel Spass mitm Benz!! Es ist mehr oder weniger das billigste Fahrzeug das ich kenne. Naja, könnte als Benziner ruhig etwas weniger schlucken. Aber Teile sind günstig, es gibt sie in Hülle und Fülle und das Ding läuft und läuft. Insbesondere diese alten Typen. Nicht vergleichbar mit den Nachfolgemodellen oder den Vorgängern.
    Warum 1,8er? Ist wohl untermotorisiert für das Gewicht. Kannst ja mit nem großen Motor easy auch langsam gleiten.
    Mein Tipp fürn Geldbeutel: TwinTec-Umrüstung auf Euro 2 (grüne Plakette) und mit Autogas bei vergleichbarer Leistung zu V-Power 100 statt aktuell 1,45 nur 0,55 Ct/l. Verbrauch bei mir z.Zt. 8-12l/100 mit Benzin (long distance/Stadt im Winter), Autogas LPG ca. 9l/100km plus ca. 1 l Benzin/100km= 6-6,50 Euro/100km.
    Der Ölpreis wird von derzeit 60 $/Barrel ziemlich sicher auf 120 steigen, in den nächsten Jahren sind 300$ wahrscheinlich, dann wird man nicht um LPG herum kommen, aber das gilt wohl für jeden, der aufs Geld schauen muss.
    LPG hat noch andere Vorteile z.B. minus 20% CO², niedrigere Steuer und u.U. Euro 4 möglich, aber auch Nachteile z.B. manche Tiefgaragen sind tabu.
    Es geht nix über die Benz-Automatik. Ein Muss! Macht einfach mehr Freude, hast immer eine Hand frei um dies und jenes zu machen. Ausserdem geht die Kiste definitiv besser ab, was man ja manchmal auch gern hat.
    Aber klar sollte wohl sein: Ein Fahrzeug dieses Alters wird mehr Pflege brauchen als ein neuer. Wobei doch neue Autos oft auf Garantie in der Werkstatt stehen müssen.
    MMhhh. Benz fahren.
    Viel Spass beim Entscheiden.

    Hallo, Danke für die ersten Antworten! Leider war noch kein "heißer Tipp" dabei.


    Die hinteren Scheiben sind von der Dicke (!) nahezu neuwertig nach 60.000 km. ATE-Scheiben. Das kann eigentlich nicht sein. Nur auf ca. 30% Breite werden die Scheiben angebremst, der Rest sind Rostkreise.
    Die Sättel hinten sind zerlegt und gereinigt worden. Es gab keinerlei erkennbare Fehler an Kolben oder Zylinderwand. Eine Kolbendichtungsmanschette hatte einen kleinen Riss, deshalb hab ich die gleich mit Original-Teilen ersetzt. (gab es passend nur bei Mercedes). Kolben waren/sind leichtgängig.
    Beläge waren an Rutschkante angerostet und saßen fest/verklemmt durch Rostkruste, deshalb auch gleich ersetzt mit Feredo-Belägen, Auflagefläche am Bremssattel gereinigt und geschmiert. Natürlich Bremsflüssigkeitswechsel gemacht. Im aufgebocktem Zustand werden die Räder abgebremst (->ich werde mal die Bremskraft auf Bremsenprüfstand messen (beim ADAC umsonst), um hier mehr Klarheit zu bekommen).
    Danach kam gleich die lange Tour zum Bosporus und auf Umwegen zurück (die wollten dort alle meinen Benz bewundern aber natürlich nix dafür bezahlen [lach] , da kann man den dann auch nicht kaufen).


    Es ist deutlich spürbar, dass das Fahrzeug hinten schwach abgebremst wird. Das fühlt sich unangenehm für alle Insassen an, weil man nach vorne "katapultiert" wird. Das kennt man vom Motorradfahren, man bremst mit Rücksicht auf die Sozia nur schwach auf dem Vorderrad, dann rutscht einem die Liebe nicht dauernd ins Kreuz. Also, es ist schon unangenehm. Auch beim starken Abbremsen fehlt Bremswirkung (was ungünstig ist bei Gefahrbremsung und scharfer Fahrweise). Es ist mit Sicherheit ein Problem da, das beseitigt werden muss. (Ist ja auch kein Skoda was ich fahre).
    Also: überholte Bremssättel-leichtgängig-lange Tour. Trotzdem Problem. Muss also weiter vorne sein. Da beide Räder hinten schwach sind, muss es vor dem Abzweig der hinteren Bremsleitungen sein.
    Es ist offensichtlich kein alltägliches Problem bei Euch, das beruhigt mich, dass es kein Konstruktionsfehler zu sein scheint, denn dann wird es eine Lösung geben.
    WO ist da noch ein wichtiges Teil außer dem Hauptbremszylinder??- Sonst wird der definitiv überholt! Vorher werde ich allerdings nochmal die Scheiben abziehen. Rost sei härter als der Belag, so kann sich der Rost angeblich nur schwer im Fahrbetrieb abschleifen. Mmmmhh. [gruebel]
    ??? Noch Ideen, Erfahrungen???

    Halllo!


    Bremsscheiben hinten immer wieder angerostet!


    Scheiben wurden bei 100.000 gewechselt, nach kurzer Zeit waren sie wieder angerostet. Der Bremsbelag wird tatsächlich kaum angeschliffen.
    Nach Überholung der Bremszylinder dachte ich, das Problem sei erledigt, leider ist das nicht so. Bei 160.000 müsste ich der Optik nach die Scheiben einschleifen oder neue kaufen. Das erscheint mir völlig übertrieben.
    Selbst nach einer 6000-km Tour durch Europa waren die Scheiben nicht annähernd blank. Auch sinkt das Fahrzeug immer stark nach vorne ein, d.h. dass auf die Hinterachse zu wenig Bremskraft wirkt.


    In anderen Foren las ich, dass die meisten davon ausgehen, dass man zu wenig bremst oder nicht scharf genug bremst, dadurch die Scheiben rosten.
    Das glaube ich mittlerweile nicht mehr. Es gibt eine ganze Reihe von Mercedes, die das gleiche Problem haben, auch andere Hersteller sind ähnlich betroffen. Der gleichlautende Tipp lautet, schneller fahren, stärker bremsen, Auto nicht längere Zeit stehen lassen. Das alles mag richtig sein, aber kaum die Ursache. Wenn dies stimmen würde müssten jeweils die vorderen Bremsen ähnlich aussehen.


    Meine Vermutung ist, dass vom Hauptbremszylinder aus die Kraftverteilung nach hinten zu gering ist.
    Ursache könnte sein, dass der Hauptbremszylindereinsatz z.B. a: verschlissen oder b: falsch konstruiert ist.

    a:Kann jemand diese Annahme bestätigen?
    b:Konnte jemand den gleichen Fehler beseitigen und wenn ja wie?
    c:Was meint Ihr?
    d:Welcher andere (defekte oder falsch entwickelte) Teil der Bremsanlage könnte verursachen, dass zu wenig Druck nach hinten verteilt wird?
    e: ???


    Danke für die Unterstützung.