Beiträge von Ralfmercedes

    Zustimmung Udo,
    es besteht kein Grund, nur im Geringsten an Thorsten Stadlers Lauterkeit zu zweifeln. Wir sollten froh sein, jemanden zu haben, der sich derart engagiert und gradlinig um das Thema 201 kümmert!
    Gruß
    Ralf

    Hallo,
    leider gibt es eine Terminüberschneidung, deshalb wie letztes Jahr, können wir nicht kommen.
    Beim Lesen des Plakats denke ich, es sind 201er und C Klassen eingeladen. Was ja nichts schlimmes ist, denn der 202 ist ein sehr stimmiges Auto, im Moment halt noch total unterbewertet.
    Es wird ja aber doch einen Grund haben, dass es heißt "C Klassen" und ich vermute, dass unser Club nicht nur die Betreuung des W 201 leisten soll, sondern auch künftig die Betreuung der C Klassen übernehmen soll.
    Ist das ein Teil der Vereinbarung mit Daimler? Mich würde es nicht stören, es wäre so folgerichtig. Ich würde es nur gerne wissen.


    Danke und Gruß


    Ralf

    Hallo,
    ich fürchte, Du wirst auf Deine Frage wenige verwertbaren Antworten bekommen. Ein Umbau auf 3.0 M 103 bringt Euch nicht viel weiter, da kannst Du auch gleich den 2.6er drin lassen. Ein Umbau auf M 104 bringt die Erfordernis einer veränderten Bremsanlage mit sich und ein Fahrerlebnis mit 220 PS. Ist eingentlich ein Resultat, was vom Kosten/Nutzen Verhältnis noch Sinn macht und bestimmt auch Spaß machen wird.
    In den 80er Jahren haben Brabus und Schulz 5.0 Liter Motoren M 117 in die 190er eingebaut. So ein Umbau wäre also historisch korrekt, weil er hätte in den ersten 10 Jahren Eures Fahrzeugs ausgeführt werden können. Bremse auf 126 oder 129 VA umbauen ist obligatorisch.
    Von Anfang an alle Stationen mit einem Prüfer, der nachher auch das Gutachten machen soll, absprechen. Achtung noch, Hessen-Besonderheit ist die "Bündelungsbehörde" in Marburg für die TÜV Eintragungen. Sowas gibt es nur in Hessen und da sitzen keine Leute, die besonders entgegenkommend sind. Ich habe schon mehrfach etwas komplexere Sachen umgangen, indem ich die Autos außerhalb Hessens auf einen Freund zugelassen habe und dann einen Tag später in meiner Heimatzulassungsstelle auf mich. Ich empfehle daher ausdrücklich, z.B. rüber nach Mainz zu gehen und dort mit einem Prüfer die geplanten Umbaumaßnnahmen inklusive der Zulassungsprozedur im Detail abzusprechen.
    Umbau auf 5.0 Litere ist bestimmt die interessanteste, aber sicher auch die anspruchsvollste Nummer, die ich mir vorstellen kann.
    Das Ganze setzt natürlich voraus, dass Ihr vom Equipment und vom Wissen her mehr drauf habt als reine Hobbyschrauberei.
    Gruß
    Ralf

    Hallo,
    da will ich auch mal meinen Senf dazugeben. Einen 107er habe ich auch und bevor ich ihn aus Californien kaufte, knapp 10 andere Deutsche 107er besichtigt.
    Der karosseriemässige Zustand vieler europäischer Autos ist mehr als fragwürdig, der 107 ist eine verschachtelte Konstruktion mit Hohlräumen an unmöglichen Stellen. Sowohl Schweller als auch Vorderbau und Spritzwand sind nicht einfach fachgerecht instand zu setzen. Die Karosserieteile dafür sind teilweise nicht mehr zu bekommen wie z.B. Innenkotflügel.
    Ganz allgemein würde ich daher immer raten, einen weitgehend rostfreien 107er aus Californien oder Spanien oder Italien zu kaufen und die Technik und das Fahrwerk auf Vordermann zu bringen.
    Im speziellen Fall spielen emotionale Gründe eine Rolle und deshalb ist die Vernunft eher untergeordnet. Ich kann im Raum Wiesbaden/Mainz einen Karosseriebaumeister empfehlen, der vorher sehr lange im Prototypenbau tätig war.
    Ihm vertraue ich und ihm würde ich den Wagen hinstellen und nach seinem Urteil fragen.Wenn es für Dich eine Option ist, so weit weg von zu Hause eine Lösung zu suchen, bin ich gerne behilflich.
    Gruß
    Ralf

    Hallo Horst,


    absolut korrekt zitiert, was den Pantoffelgriff beim 560 SEC betrifft.


    Zur Farbwahl vielleicht noch eine Ergänzung:


    Bruno Saccos direkter Vorgesetzter in der Hierarchie Ende der 70er/Anfang der 80er jahre war Werner Breitschwerdt und beide waren nicht die allerbesten Freunde, schon gar nicht damals. Die Techniker schätzen die Designer nicht sehr und ließen es am Respekt den Designern gegenüber mangeln. Die Bedeutung des Designs für den Wert und das Image einer Marke war damals weder den Technikern noch den Kaufleuten wirklich klar, anders als heute, wo das Design einen ganz anderen Stellenwert für die Marke hat.


    Jedenfalls war Breitschwerdt derjenige, der die Dienstwagen für seine Untergebenen, u.a. auch für Bruno Sacco aussuchte und so kam es, dass Bruno plötzlich einen mimosengelben 126er als Dienstwagen hatte, den er hasste! Es ist der Verdacht nicht von der Hand zu weisen, dass Breitschwerdt sehr genau wusste, dass Bruno über das mimosengelbe Auto keinesfalls erfreut sein würde. Deutlicher möchte ich mich dazu nicht äußern.


    Innen schwarz und außen schwarz, ja, das wäre nicht seine erste Wahl, sagte er so etwa 2005 in einem Gespräch mit mir, das wurde auch dann so veröffentlicht. Als ich ihm dann aber ein Jahr später den 560 SEC auf der Retro in Stuttgart zeigte, den er dann auch dort am 19.03.2006 kaufte (und dieser ist bekanntlich innen und außen schwarz), (und den er mir dann knapp 10 Jahre später verkaufte), war das zweitrangig.


    Er reagierte damals wie jeder andere Käufer eines Liebhaberfahrzeugs, es war das package des Wagens, das stimmte, damals erst 90.000 km gelaufen, rostfrei, aus Italien, ein Ersthandfahrzeug, 300 PS ohne Kat, er roch gut und deshalb kaufte er ihn.


    Im Idealfall hätte er sich zu der 199er Außenfarbe eine helle Innenfarbe gewünscht, beige oder grau, aber das Auto war so wie es war und dann musst Du ja sagen oder nein.


    Als er mir den 560 SEC im Juni 2014 übergab, sagte er: Ich habe das Auto fast 10 Jahre lang penibel für Dich gepflegt und übergab mir einen Leitz-Ordner, in dem jedes Stück Papier, auch jeder Tankbeleg, abgeheftet war, der zur Historie des Wagens gehörte.


    Genau so einen Ordner inklusive der Neuwagenrechnung bekam ich auch von ihm bei der Übergabe des "Verde".


    Gruß
    Ralf

    Hallo Sven,
    er hatte den 560 SEC, den er an mich im Sommer 2014 verkauft hat, nicht verändert. Das einzige, was er in den 10 Jahren seines Eigentums änderte, ist, dass er einen schwarzen Alcantara Himmel hat einziehen lassen. Und ich habe dann gleich den Holz-Wählhebel rausgenommen und durch einen originalen Automatic Wählhebel aus Leder ersetzt.
    Es ist aber richtig, was Du aus einem Gespräch in Erinnerung hast. Die Pantoffeln sind ja auch ganz furchtbar, aber die Technik hat sich damals gegen das Design durchgesetzt, heute undenkbar. Man wollte technische Kompetenz damit optisch zu Ausdruck bringen. Und natürlich ist auch die Lametta Zierleiste am Heckabschluss gegen die Designabteilung durchgesetzt worden. Gutes Design zeichnet sich dadurch aus, dass jegliches Schnickschnack fehlt.
    Noch letztes Jahr unterhielten wir uns darüber, ob er doch noch einen Youngtimer anschaffen würde und zog einen Porsche 928 S oder einen Maserati Biturbo in Betracht.
    Im Frühjahr 2017 überraschte er mich, indem er mir mitteilte, dass er wieder einen - nicht zu glauben - 560 SEC gekauft hätte. Diesmal in 904 und ein späteres Baujahr mit Kat und mit grauem Leder. Ich werde ihn am letzten November Wochenende besuchen und mir das Auto ansehen. Er hat auch wieder das selbe Kennzeichen BB SB 560.
    Ich werde mit ihm die AMG Sonderausstellung im Museum besuchen und wahrscheinlich auch das Porsche Museum. Und wir werden gut essen und trinken.
    Grüße
    Ralf

    Hallo Horst und hallo allgemein,
    wenn man ein Auto historisch richtig aufbewahren möchte, gehört halt bei einem Ami auch dazu, dass die Stoßstangen dranbleiben und die Lampen.
    Verstehe nicht die Leute, die beim 107er auf EU Optik umrüsten. Mein 107 aus Californien darf sich auch noch am unveränderten optischen Zustand erfreuen!
    Gruß
    Ralf

    Hi,
    man sieht ja auf den vorherigen Fotos, dass die beiden Dachseitenteile komplett erhalten sind, von der A- bis zur C-Säule. Etwa in Höhe der vorderen Nackenstützen ist ein Verbindungsträger, der dem Wagen die Grundstabilität gibt, dies erkennt man jetzt ziemlich gut an dem beiliegenden neuen Foto. Das vordere Dachteil kann man entweder ganz herausnehmen oder geschlossen lassen oder auch anheben, so ähnlich wie beim Schiebe-Hebedach, siehe weiteres Foto. Das hintere Dach ist ein Cabrioverdeck, hier gibt es die zwei Wahlmöglichkeiten offen oder geschlossen und bei geschlossen kann man noch eine Persenning drübermachen. Es sagte mal jemand, das wäre ein Landaulet, aber das ist falsch. Ein Landaulet wäre es, wenn das vordere Dachteil fest wäre. Es ist eine Cabrio-Limousine. So etwas gab es noch regulär in den 50er Jahren, z.B. beim Opel Rekord Jahrgänge 54 und 55.
    Gruß
    Ralf

    Hallo,
    ist zwar schon ein paar Tage her, aber vielleicht doch noch interessant.
    Der AvD organisierte anlässlich der IAA 2017 eine Sonderschau "die wilden 70er Jahre" und da ganz offensichtlich nicht ganz so viele 70er Jahre Autos aufzutreiben waren, wurden noch etliche 80er Jahre Autos ausgestellt. Insgesamt eine sehr sehenswerte Show, die bei vielen Besuchern die alten Zeiten wieder hochleben ließen.
    Ich habe die 190er Fahne mit meinem SGS St.Tropez hochgehalten.
    Hier sind ein paar Bilder.
    Gruß
    Ralf