Beiträge von klaus-54

    Und im Frühjahr werde ich den Satttler mal wegen der Benz-Türpappen ansprechen.

    Hallo


    Das Verfolge ich mal. Bei mir war die Pappe an der Fahrertür mehr als zerfledert.

    In Germersheim lag derzeit noch eine letzte in Brasil. Waren so um 160 € zu löhnen.


    Bei den drei anderen hatte ich unter Zuhilfenahme eines Heißluftföns den Belag soweit gezogen bis er wieder um die Rundung reichte und mit „Schusterkleber“ angeklebt. Original sieht zwar anders aus, aber es taugt eine Zeitlang.


    Gruß Klaus

    Hallo Gunna @Wili


    um eine evtl. Geräuschentwicklung mache ich mir mal keine Gedanken.

    Ich wollte damit nur ausdrücken, dass Mercedes alles was sich halbwegs bewegt fett in Gummilagern verpackt.

    Ich drehe mir mal solche Buchsen. Bei „Autodoc.de“ gesehen gibt es noch welche aus dem Zubehör. Ordere ich gelegentlich parallel dazu.


    Mein Budget muss ich seit vier Jahren mit etwas mehr Bedacht einsetzen, gehöre jedoch zu denen deren Rentenniveau noch bei 47,9 % liegt.
    Macht aber dennoch einen vierstelligen Betrag weniger auf dem Konto aus.:wacko:


    Zwei Drehbänke und entsprechendes Material sind schon vorhanden. Gehören mir zwar nicht, aber ich kann alles jederzeit nutzen.


    Viele Grüße, Klaus

    Hallo Gunna


    Danke für den Link, ich habe es mir mal angesehen.


    Die Gummigelagerten Messingbuchsen von MB dienten wohl nur der Vermeidung von auftretenden Vibrationen.

    Die Preise für diese Angebotenen Teile sind für mich jedoch etwas happig, vor allem wenn man sie
    auf der Drehbank leicht selbst herstellen kann - kostet allerdings etwas Zeit. :/

    Das Liegt daran das BEHR von MAHLE aufgekauft wurde.

    Danke, das war mir jetzt noch nicht bekannt.


    Behr hatte sich doch mit Hella (oder umgekehrt) zusammengeschlossen!
    Und jetzt sind beide Firmen in Mahle übergegangen und weitere werden dank der Globalisierung sicher folgen.=O

    Dann sollte ich was ich so an Neuteilen noch brauche möglichst Zeitnah besorgen oder besser gleich direkt in China bestellen?


    Viele Grüße, Klaus

    Hallo,


    zunächst allen ein gesundes Neues Jahr.


    So nun nach kurzer Pause heute wieder ein Sprung in die Gegenwart, und zwar die Aufbereitung von Baugruppen.


    Nachdem ich den Innenraum aufgrund von vorrausgegangenen massiven Feuchteschäden ausräumen musste, drängten sich Komponenten,
    die später nur wieder unter erheblichen Aufwand zu tauschen sind, förmlich auf.


    Der Wärmetauscher zB. kam gleich mal neu, ob nun undicht versifft oder nicht.

    Wärmetauscher von Behr sind derzeit zwar leider nirgends lieferbar. Ich hoffe mit dem Vergleichs Produkt Glück zu haben.


    IMG_2154.jpg


    Im zerlegten Zustand wurde der Heizungskasten innen wie außen und alle seine Einzelteile gründlich gereinigt. Alle Hebelführungen und Klappenlager geschmiert. Floppt und Flutscht nun auch wieder fast wie neu!

    Die sehr bröckeligen Auflagen der Mischluftklappen wurden durch neue Moosgummi Auflagen ersetzt. Hierzu hatte ich mir eine Papierschablone angefertigt, auf die Mattenstücke übertragen und mit dem Skalpell ausgeschnitten. Locheisen kümmerten sich um die Rundungen.


    2021-01-01_122218.jpg

    Neue Schaumstoff Dichtstreifen gibt es ebenfalls überall obendrauf. Aufgeklebt werden sie jedoch erst kurz vor dem Einbau.

    IMG_2248.jpg


    Das auch etwas schwergängige Innenraumgebläse habe ich ebenfalls gleich gegen ein Zubehörteil getauscht.
    Der Einbaurahmen war jedoch im Umfang geschätzt 3 mm zu groß geraten. Blieb nur noch beide Lüftereinheiten rauszufummeln
    und den originalträger weiter zu verwenden.


    Um die zahlreichen Einzelteile weiter zu reduzieren kommt als nächstes die Mittelschaltung.

    Hierzu benötige ich nur noch zwei Gummilager
    .

    IMG_2245.jpg

    Mal sehen, ob es sowas überhaupt noch gibt:?:


    Ja und das Christkind war auch noch sehr spendabel…

    IMG_2189.jpg


    Viele Grüße, Klaus




    kette, kettenspanner, gleitschiene und das stirnrad auch prüfen


    viel spass damit:thumbsup:

    Kette und Kettenspanner wurden 2008 getauscht und weisen eine Laufleistung von ca. 14.000 km auf.

    Glaube nicht, dass die schon wieder schlapp sind.

    Danke für den Hinweis! Gleitschiene, Stirnrad und weiteres schaue ich mir auf jeden Fall mit an.

    Der Motor kommt ohnehin zum Schluss, wenn die gefühlt 1001 anderen Arbeiten erledigt sind.


    Viele Grüße, Klaus



    Hallo zusammen,

    an allen weiteren Wochenenden war leider wie zuvor nur noch stundenweise etwas zu machen.

    Das mit dem TÜV 06/2010 konnte ich mittlerweile längst vergessen.


    Deshalb ging es auch gleich nahtlos weiter im Programm.:)


    Das Abnehmen des an vier Stellen (zwei Risse oben und zwei – nicht sofort einsehbar – unten) gerissenen Krümmers stellte mich erneut auf die Probe.

    Angefangen erst mit der zweiten Mutter an Zyl. 1, die noch leicht abzuschrauben war, zierte sich die vorne und der Stehbolzen riss zur Hälfte ab. Die unterhalb gingen einigermaßen auf, bis auf die beiden die nur ganz schlecht zu erreichen sind. Fazit – Kupfermuttern rundgedreht.


    DSC03489.jpg


    Von unten war mittlerweile reichlich Platz und so bohrte ich mit einem 3mm Bohrer mittig durch Muttern und Stehbolzen.


    Die Muttern fielen ab und die Stehbolzen hatten noch genug Gewinde, um sie zu entfernen.

    Neue hatte ich bereits als Teil des Programms im Vorfeld geordert!


    Als ich den Halter der Lichtmaschine und schließlich die Wasserpumpe abmontierte, drang aus zwei Sacklöchern immer wieder Kühlwasser, das sich noch im Motorkreislauf befand.


    Die Wasserpumpe hatte einer der Vorbesitzer schon mal tauschen lassen. An einer unsachgemäß angebrachten Abdichtung konnte es nicht mehr liegen, den die WAPU war ja nun schon länger abgebaut. Sie ist jedoch mit unterschiedlich langen Schrauben montiert!


    Ich befürchte schlimmes:/

    DSC03446.jpg IMG_2082.jpg


    WAPU Austritt: 2010 + 2020


    Zum Glück sind in meinem Programm der Abbau und Aufbereitung des Steuergehäusedeckels, des Zylinderkopfes und der Ölwanne ohnehin eingeplant.:)


    Viele Grüße, Klaus

    Hallo Sebastian, danke für den Link!


    Das ist ja superoptimal.:thumbsup:

    Die Stadt Hirschberg kenne ich seit der Grenzöffnung und ist von Rehau nur eine halbe Autostunde entfernt.

    Strahlen kann ich seit kurzem jetzt hier vor Ort in einer Meisterwerkstatt, dessen Besitzer privat dort auch seine Oldtimer restauriert.

    Zum Glasperlstrahlen von Alugussteilen habe ich eine eigene kleine Kabine.


    Klasse Forum!:thumbup:

    So komme ich doch meinen Vorstellungen Schritt für Schritt näher, auch wenn es bis dato noch zahlreiche Hürden zu Meistern galt.:wacko:


    Viele Grüße, Klaus

    Hallo Marie, danke für Dein Angebot.


    Alle Arbeiten der bisher eingestellten Berichte liegen jedoch schon 8 – 10 Jahre zurück.

    Derzeit lag auch mein Lebensmittelpunkt noch im Lkr. München.

    Südöstlich von München hatte ich einen Betrieb ausgemacht in dem Selbststrahlen mit Korund und Glasperl möglich war.

    Das Angebot wurde auch für alle möglichen Kleinteile reichlich genutzt.


    Aktuell bin ich allerdings auf der Suche nach einem Galvanikbetrieb der auch für privat

    gelb chromatiert - also gelb verzinkt.

    „Chrom VI“ wurde zwar EU-weit verboten, außer in der Luftfahrt – hier ist es sogar Vorschrift:!:

    Jedoch gibt es mittlerweile Gesundheitsunschädlichere Alternativen gelb oder blau zu verzinken.

    Bei meiner suche im Netz bin ich auf zahlreiche Betriebe - auch in der Oberpfalz ansässig - gestoßen die jedoch ausschließlich
    Gewerbliche Anfragen (Großmengen) bearbeiten.


    Viele Grüße, Klaus

    Müßte aber auffallen, da die Scheibe innen für die Handbremsbacken ausgedreht sind!

    Ergo: Falsche Scheiben für die VA.

    Der Unterschied ist mir natürlich bekannt.

    Von ausgedreht für die Handbremsbacken war bei den vorderen Scheiben jedoch nichts festzustellen.



    @Danke Bianca.
    Da die beiden Vorderachshälften ohnehin nochmals zum Strahlen von Teilen des Vorbaus ausgebaut werden müssen,

    und auch die überholten original Querlenker wieder eingebaut werden, würde das im Fehlerfall auf jeden Fall korrigiert werden.

    Befüllen und entlüften der Bremsanlage, als auch der Lauf auf dem Bremsenprüfstand kann ich hier in einer Meisterwerkstatt
    (mit fast familiärer Bindung) durchführen.


    Viele Grüße, Klaus









    Hallo zusammen,


    die Grundüberholung der Vorderachse neigte sich ihrem Ende entgegen.


    … zwischendurch besorgte ich mir aus dem Zubehör einen Satz Querlenker und baute die vorerst ein.


    Die Achsschenkel und Radnaben sollten Sandgestrahlt werden. Hier musste ich erst eine Firma in der Oberfränkischen Gegend finden, die so etwas macht.
    Hatte ich dann auch gefunden und mir wurde versichert nur feinstes Strahlgut zu verwenden. Beim Abholen konnte ich einen Blick in den Raum werfen in dem gestrahlt wurde. Tatsächlich :wacko: - Feinste Hochofenschlacke!
    Das Strahlergebnis sah dementsprechend grob aus. Lackiert habe ich dann mit Hammerite aus dem Baumarkt.


    Die Bremssättel wurden Handentrostet, silbern lackiert und mit dem von MB erhältlichen Reparatursatz wieder komplettiert.
    Ferner gab es noch neue Bremsschläuche, Gleitbolzen, neue Gummitüllen und Entlüftungsnippel.

    Die Federbeine und den Lenkungsdämpfer orderte ich bei TE- Taxiteile.

    Die Spritzschutzbleche und weitere kleinteile in der MB-Niederlassung München.


    Hier wurde derzeit mit diesen Kärtchen MB-Card.jpg


    auch der Rabatt auf reinen Ersatzteilbezug gewährt.


    Die beiden neuen Spurstangen tragen ebenfalls Stern - Symbolik. Hier habe ich jedoch die Oberfränkische Wirtschaft unterstützt.


    Neue Federn vorne hätte ich jedoch schon früher Ordern sollen. Bei einer späteren Anfrage beim:) musste ich mich kurz an der Verkaufstheke festhalten.
    Der Stückpreis! hatte sich von ca. 40€ auf 120€ erhöht.:pinch:
    Nach einer intensiven Reinigung machten die alten Federn für mich noch einen recht passablen Eindruck.

    Um neue Federn für die Hinterachse komme ich jedoch nicht herum. Die sind dann eben ohne Stern, jedoch auch von einem Namhaften Hersteller.


    DSC03526.jpg DSC03524.jpg


    DSC03527.jpg DSC03571.jpg

    Einen kompletten Satz Bremsscheiben und Klötze (ATE) hatte ich bei einer Mercedes Vertragswerkstatt in Halle/ Westfalen erworben,
    deren Inhaber auch zusätzlich einen eBay-Shop betreibt. Das Angebot bezog sich auf MB 190 / W201.


    DSC03203.JPG DSC04453.jpg
    Die vorderen Scheiben haben jedoch nicht diese Löcher an der Stirnseite.

    Lt. Rechnung geliefert:

    Teile-Nummer A201 421 12 12

    Teile-Nummer A202 423 00 12


    Ob die Vorderen Bremsscheiben des W202 überhaupt in den W201 eingebaut werden dürfen, weiß ich jetzt leider nicht.


    Aber vielleicht hilft hier die Fachkompetenz des Forums kurz weiter?[danke]


    Noch mussten diese Teile nicht Bremsen und sind lediglich angebaut.


    Viele Grüße, Klaus

    Hallo straight-5, danke für deinen Kommentar.

    In meinem Fall war auf der Fahrerseite kein Einsatz eines Federspanners nötig, da der Querlenker nicht wie normal von der Feder nach unten gedrückt wurde, sondern hier noch kräftig nachgeholfen werden musste.
    Für die rechte Seite hatte ich dann den passenden Satz, wobei nur die Federteller für vorne benutzt werden können und das reicht auch aus.

    Wie es weiterging? In Schwesters Garage bekam die komplette Hinterachse noch sehr große Aufmerksamkeit!


    @ oberst234 Ja, der Benz verbrachte seine letzten 10 Jahre nur in Garagen.

    2011 musste ich plötzlich umziehen in Garage Nr. 2

    DSC04602.jpg

    Derzeit bin ich bei Nr. 5 und nun endlich auch mit Bühne und Deckenkran.


    Viele Grüße, Klaus



    Hallo zusammen,


    im letzten Beitrag hatte ich bereits von störrischen Querlenkern berichtet.


    Die Exzenterschrauben rechts waren in die Aluhülsen wie eingeschweißt. Zum kräftig schlagen war ohnehin wenig Platz, auch zugänglicher von vorne mit aufgelegter Mutter bewegte sich nichts. Mit der Stichsäge die Schraubenschäfte aufzutrennen funktionierte gleich gar nicht. Mittig durch Gummilager und Schrauben Schaft bohren - Fehlanzeige. Vorerst ratlos. [weissnicht]


    An den nächsten Wochenenden jeweils neue Versuche. Die Exzenterschrauben verharrten stur in den Hülsen. Nach langem konnte ich nun das Teil in begrenztem Umfang auf und ab bewegen, da sich mittlerweile die Gummilager selbst in den Buchsen drehten.

    DSC03234.JPG


    Zum Schluss habe ich dann mit einem losen Metallsägeblatt durch die porösen Gummilager alle vier Schraubenschäfte mühsam abgefiedelt.

    Ich war erleichtert, als sich dieses „Teil“ endlich unbeschädigt entfernen ließ und nach dessen Grundüberholung später wieder eingebaut werden kann.


    Soweit zugänglich nun alles Entrostet, mit Brantho Korrux – etwas anderes hatte ich derzeit nicht- eingepinselt und mit der Spraydose grob überlackiert. DSC03230.JPG DSC03258.jpg DSC03528.jpg

    Als ich nach einiger Zeit die alten Gummilagerreste aus dem Querlenker komplett entfernte, war es auch am fetten Schraubstock und einem dicken Feustel nicht möglich diese festgefressenen Schraubenschäfte aus den Aluhülsen herauszuschlagen.


    ***


    [schnellweg]Kleiner Sprung in die Gegenwart.


    IMG_1871.jpg IMG_1873.jpg IMG_2122.jpg

    (Eine der Aktivitäten Mitte letzter Woche)


    Gruß, Klaus

    Hallo zusammen,
    nun bekommt mein Threadtitel erst seine wirkliche Bedeutung!


    August 2009 - Die vorerst letzte Langstrecke mit dem Baby-Benz nach Oberfranken.

    Meine Halbschwester hatte mir nun doch erlaubt ihre leerstehende Garage für mein Restaurierungsvorhaben voll zu nutzen.


    Zunächst wollte ich mich der Vorderachse und weiteren Sachen widmen, danach der Hinterachse.

    Im Juni 2010 sollte alles fertig sein für einen TÜV ohne Mängel.:thumbsup:


    Das war der Plan. Was haben Pläne so an sich? Genau, sie gehen selten auf !


    Sperrige Teile wie Kotflügel und andere Teile hatte ich bereits im Freien entfernt.

    Dann machte ich gleich noch eine ausgiebige Bestandsaufnahme mit der Digitalkamera


    DSC03201.jpg DSC03202.jpg DSC03203.JPG


    DSC03205.jpg DSC03209.JPG DSC03208.JPG
    Kleine Auswahl !

    Mit erhöhter Drehzahl – das Manko, das schon früher vermehrt auftrat – ging es vom Hof aus in die Garage.


    Als erstes wurden die Bremsscheiben abgebaut – zumindest habe ich es versucht.


    Dann eben mit Trick!

    Komplett mit dem Radlager von der Nabe abgenommen und den Rest abgebaut. Den Fetten aufgeblähten Rostansatz der Bremsscheiben später mit dem Meisel vorsichtig abgeschlagen und die Nabe ging willig und unbeschädigt raus.


    Nun waren die Querlenker an der Reihe. Laut WIS sind die Federn mit einem Federspanner heraus zu nehmen. So etwas ähnliches hatte ich zwar, jedoch völlig ungeeignet und gefährlich für diese Arbeit.


    Plan B: :/


    Stabi ab, mit dem Wagenheber den Querlenker abstützen, altes Federbein oben/unten abschrauben, und langsam ablassen. Allerdings bewegte sich nur der Wagenheber nach unten. Erst unter Einsatz von Körpergewicht bewegte sich der Lenker links zäh in Richtung Boden. Die beiden Exzenterschrauben auf der linken Seite liesen sich ohne großen Kraftakt entfernen.

    DSC03231.JPG DSC03226.jpg

    Der Querlenker der rechten Seite benahm sich etwas störrischer. Er bewegte sich keinen Millimeter. Weder nach unten noch mit leichter Wagenheber Unterstützung nach oben. :cursing: [death] Nein! Ich bin ein sehr ruhiger Typ.

    Teil 2 folgt...


    Viele Grüße, Klaus

    Jetzt verstehe ich auch den Threadtitel. Da habe ich wohl auf dem Schlauch gestanden...

    Hallo zusammen,


    ich hatte mich leider etwas Zuviel an der Vorgeschichte ausgelassen.

    Bis Garage #4 wäre schon längst alles eingestellt.

    Von daher war der Titel wohl etwas unglücklich gewählt. :wacko:


    Nachdem ich mein Gedächtnis und den Ordner mit den Rechnungen nochmals etwas mehr umgegraben habe, stand das Auto wohl erstmals schon etwa ab Sept. 2009 für die bevorstehende Vorderachsrevision in der Garage in Oberfranken.

    Ende August gab es jedenfalls noch eine Motorwäsche in der Vertragswerkstatt.


    Doch nun zum Abschluss dieser Epoche.


    Damit ich beschäftigt blieb, streikte einige Monate später der Hubwischer. Ein Schmieren der Hubstange brachte nichts. Also das Teil ausgebaut, zerlegt gereinigt und neu gefettet.

    Nachdem Zusammenbau stellte ich fest etwas übersehen zu haben.


    Ich hatte mir die Stellung des Gelenkarms weder gemerkt noch markiert und so passte die Wischerendstellung nicht mehr ganz.

    Ein Mitglied von w201.com hatte Ersatz und weitere hübsche Teile, die ich gut gebrauchen konnte. Die Selbstabholung in Dresden hat sich also gelohnt.


    Lange Zeit konnte ich mich nicht um die Technik kümmern. So fiel mir auch nicht auf, dass die Ventildeckeldichtung nicht mehr das tat was sie sollte.

    Alles total versifft <X

    Die Gehäusedichtung des Kraftstoffmengenteilers hatte wohl ebenfalls ihr Verfallsdatum erreicht und der Simmerring am Getriebeausgang ist wohl auch
    an seinem seligen Ende angelangt.:/


    DSC03407.jpg DSC03505.jpg


    DSC03509.jpgDSC05148.jpg


    Zeit, um nun einen Ersatz bereitzustellen.

    Diese 800 km wöchentlich wollte ich dem 190er nicht länger zumuten. Die Leerlaufdrehzahl veränderte sich oft, das Fahrverhalten war auch nicht mehr optimal.

    Die Strecke von Unterschleißheim nach Landshut und zurück wurde zwar brav absolviert,

    jedoch als kleine „Rache“ verweigerte der linke Fensterheber Tage später plötzlich seinen Dienst!


    DSC01266.JPG DSC01267.JPG DSC01273_2.jpg

    Morgens um 5 Uhr auf einer Internetplattform entdeckt – 10 Uhr Probefahrt – 10:30 Kaufvertrag. Das Wochenende darauf abgeholt.


    Den Rest des Jahres 2008 stand der 190er längst mit seinen Saisonkennzeichen versehen auf der Straße und ab Okt. dann in einer Tiefgarage an meinem Wohnort.

    Ab April 2009 durfte er wieder auf öffentlichen Flächen bewegt werden. Ich fuhr jedoch vorerst keine langen Strecken mehr. Da musste der Neuerwerb herhalten und der hielt mich natürlich noch mehr auf Trab.


    Wenn schon mal jemand von einem gebrochenen Bedienhebel der Frischluftklappen beim W203 gehört / gelesen hat, oder gar wie ich
    den auch noch bei fast minusgraden selbst in der Garage getauscht hat!:pinch:

    IMG_2097.jpg


    Das jedoch und viel mehr einmal in der Nachbarsparte C-Klasse W203.


    Einen schönen Restsonntag allen.


    Viele Grüße


    Klaus







    Wieso? Weshalb? Was hat er denn?

    Hallo


    Ja… Nachdem die Substanz erhaltungswürdig erschien, hatte ich mich dazu entschlossen in jede Menge Arbeit und Neuteile zu investieren.


    Mein Problem bis Heute: Ich hatte nie eine eigene Schrauber Bude und war somit räumlich stets abhängig von dritten.


    Allerdings waren vor jedem der insgesamt vier Umzüge viele Abschnitte restauriert und jeweils die Rollfähigkeit zum nächsten Umziehen wiederhergestellt.


    Alles auffällige und Überprüfung an Karosserie, insbesondere Rostansatz im Motorraum weiter abzuarbeiten

    geht nur noch bei ausgebautem Motor.


    Wenn dann die gefühlt 222 Tsd. Einzelteile - teils neu - wieder dort eingebaut sind, wo sie mal waren, muss ich mich noch zwingend um den ausgebauten Motor selbst kümmern.


    Sein letzter eigenständiger Lauf war im Frühjahr 2010. Fest ist er (noch) nicht, dennoch wird er zerlegt und die schon vorher auffälligen Teile gleich mit erneuert.


    Alles was ich vor dem Motorausbau bewerkstelligte (einschließlich der Tiefschläge) hatte ich reichlich dokumentiert und würde dies in chronologischen Folgebeiträgen weiter hier im Forum einstellen.


    Viele Grüße

    Klaus

    Hallo zusammen,


    nach Schrauben kommt mal wieder Schreiben, um die Chronologie zügiger fortzusetzen.


    Aktuell sieht es gerade so aus.

    IMG_2072.jpg IMG_2077.jpg


    Nun, das Jahr 2008 war Benz geprägt wie nie!
    Doch der Reihe nach.


    Um die KFZ-Steuerlast zu verringern hatte ich mich dazu entschlossen einen Kaltlaufregler einbauen zu lassen. Zusammen mit diesen Arbeiten kam auch die Steuerkette neu.
    Auf der Uhr derzeit 269 400 km.


    Zwei Monate später war wieder mal der TÜV fällig. Der Prüfer bestand allerdings hartnäckig auf eine neue Auspuffanlage ab KAT. Mittel und End Topf mussten erneuert werden, dann erst gab es die neue Plakette.


    Nun wurde es Zeit, dass ich mich selbst intensiver um den Benz kümmerte.:wacko:


    Theoretisches Wissen hatte ich mir schon reichlich angeeignet und auch „zahlreiche schlimme Fotos“ von vergammelten 190ern im Netz gesammelt, was mich erwarten könnte.


    Nun kam endlich die volle Praxis zum Einsatz, und mutig, wie ich war, baute ich die ersten Teile ab.


    P1010113_2008.jpg P1010112.JPG P1010115.jpg


    P1010116.jpg P1010120.jpg DSC03239.JPG


    Sah noch gut aus für seine derzeit 19 Jahre. Auch an allen im Netz verkündeten Schwachstellen fand ich keinerlei Durchrostungen.
    Jedoch Oberflächenrost ohne Ende!

    P1010122.jpg P1010123.jpg


    Die Wagenheberaufnahmen waren, soweit ich dies Beurteilen konnte beidseitig noch voll intakt.


    Irgendetwas war jedoch anders:/


    Die Lackierung der Innenseite der Motorhaube geschah so sicher nicht werksseitig.
    Nach dem Abschrauben des Kühlergrills waren Klarlacknasen vorne an der Motorhaube erkennbar. Am Kotflügel der Fahrerseite war auch der Falz etwas schräger und die Leiste unterhalb des linken Scheinwerfers war in montiertem Zustand immer etwas nach außen gebogen.


    Motorhaube, Kotflügel und Lampenträger waren also nicht mehr original. ||


    So hatte das Auto wohl in früheren Zeiten einen Unfallschaden vorne links, der jedoch wie sich bei der späteren Volldemontage herausstellte nach MB Vorgaben repariert wurde.


    Ich reinigte noch alle Flächen unter den Saccos, schmirgelte den losen Rost etwas ab und behandelte diese Stellen vorerst mit Fertan.


    Bis in kürze,

    Gruß, Klaus

    Hallo zusammen,


    es geht wieder chronologisch weiter.
    Wir schreiben das Jahr Anno 2007. Vorher jedoch ein kurzer Zeitsprung in 2020.


    In Garage # 5 eher jetzt ein kleiner Hallenanteil mit Bühne und Deckenkran.
    Da steht der Benz nun seit gut zwei Wochen. :thumbsup:
    Am Montag habe ich den Heizungskasten ausgebaut, um den Wärmetauscher gleich zu Ersetzen. Ist gerade ringsum schön viel Platz.


    IMG_2010.jpg IMG_2058.jpg


    Bis Jahresmitte 2007 keine weiteren Vorkommnisse. Ab Juli pendelte ich nahezu jedes Wochenende von meinem Wohnort im Lkr. München nach Oberfranken und zurück. Mit den Fahrten zur Arbeitsstelle kamen so jede Woche gut 800 km zusammen.


    Die nächste Reparatur:
    Spurstange rechts erneuert. Ausgeführt in einer Tankstelle mit kleiner anhängender Werkstatt in meinem Wohnort.


    Das erste Türfangband fing an zu knarzen.
    Da ich nun jedes Wochenende ohnehin in Oberfranken war, konnte ich den Austausch selbst vornehmen. Mein Werkzeugbestand wuchs indessen auch zunehmend.


    Das Thermostatgehäuse wurde in der Werkstatt in München erneuert. Auf der Rechnung stand erstmals „Steuerkette laut“


    Zwischendurch wurde es im Fußraum vorne links etwas Feucht. Das Kupplungspedal musste mit dem Fuß wieder nach oben gezogen werden. War nicht angenehm so zu Fahren.:wacko:
    Den Kupplungsgeberzylinder wechselte mir ein Bekannter in einer Werkstatt, in der regulär nur rote Fahrzeuge gewartet werden:
    Bühne und Entlüftungsgerät waren also vorhanden.


    Anfang Dezember musste ich zusätzlich eine längere Strecke nach Biberach/ BW zurücklegen.
    Auf der Rückfahrt merkte ich noch nichts - bis einen km vor meinem Ziel.


    Seltsam mahlendes Geräusch von der Vorderachse rechts kommend. Vorsichtig fuhr ich noch bis zur Garage meiner Schwester.
    Sogleich das Rad abgenommen und meine Vermutung bestätigte sich. Das Radlager hatte sich zerlegt.
    Es war gerade Samstagnachmittag und Montag in der Früh musste ich wieder Richtung München starten.

    In Selb/ Ofr. wo ich auch die Wochenenden verbrachte gibt es eine MB Vertragswerkstatt.

    Hier wurde ich morgens um 7 Uhr vorstellig und konnte um 11 Uhr mit einem neuen Radlager die Fahrt nach München antreten.

    Ab diesem Zeitpunkt war es die Werkstatt meines Vertrauens, die später auch den W203 wartete. Bis gleich…


    Gruß Klaus

    Hallo Bianca,


    das ist alles Richtig.
    Bei der besagten Werkstatt handelte es sich jedoch um eine ehemaligen MB- Vetragswerkstatt, der vermutlich aus welchen Gründen auch immer die Lizenz entzogen wurde. Die Arbeitstexte waren Baugleich mit denen die eine anerkannte MB Vertragswerkstatt erstellt.


    Ausgebaut wurde da sicher nichts. Sonst hätte ich mich nicht mit dem Ausbau des Querlenkers rechts nicht so abplagen müssen.


    LG Klaus

    Hallo zusammen,


    ich setze mal die Berichterstattung etwas zügiger fort.


    Langsam wurde es Frühling und die Bremsen des Benzlein fingen an massiv zu rubbeln.
    Abhilfe war Dringend angesagt.


    Wohnhaft im Lkr. München hatte ich absolut keine Möglichkeit irgendwas zu Schrauben und meine Schrauberkenntisse waren derzeit auch noch sehr bescheiden.


    Die in meinem Wohnort ansässige MB Vertragswerkstatt bemühte sich redlich,[lustig2] Allerdings nur ab E -Klasse aufwärts.:wacko:
    So musste ich den kurzen Weg nach Oberfranken nehmen, genau 250 km einfach um irgendwas zu reparieren.


    Nachdem ich die Bremsenteile gekauft hatte bekam ich mündliche Unterstützung von einem Bekannten, der in einer MB Werkstatt arbeitete.

    Die alten Bremsscheiben leisteten erbitternden Widerstand abgenommen zu werden.
    Letztendlich schaffte ich es doch und die Einstellung der Handbremsbacken funktionierte auch gut.


    Das neue Bremsverhalten war himmlisch! Allerdings nur für ein Jahr.


    Die Bremsscheiben, Klötze usw. hatte mir ein Arbeitskollege besorgt. Damals kannte ich leider noch nicht den Unterschied zwischen Billig und Preiswert.

    P5060001.JPG P5060003.JPG P5060002.JPG


    P5070004.JPG P5070008.JPG P5070009.JPG



    Im Mai 2006 ging es dann richtig los…


    Eine ehemalige Benz-Werkstatt in München.
    Neue Traggelenke (hierzu Querlenker aus/eingebaut ?) Stabi Gummis vorne, Bremsflüssigkeit erneuert, Verteilerkappe und Finger erneuert.
    und Spezialreiniger für 7€ und nochwas stand auch auf der Rechnung:?:


    Der TÜV im Juni - ohne festgestellte Mängel!

    Mittlerweile hatte ich mir zahlreiche theoretische Kenntnisse angeeignet u. a. im Nachbarforum W201.com
    – hier müsste ich allerdings auch langsam mal wieder einen Beitrag einstellen -:(

    Von einer Internetplattform kam noch ein original Mercedes Benz Werkstatthandbuch zum W201.
    So auch WIS auf CD.

    EPC compact orderte ich direkt beim "freundlichen" für 40 €.
    EPC online gab es derzeit nun auch für Privatpersonen gegen eine Jahresgebühr.


    Nun im Herbst meinte die Lichtmaschine im Lauf der Jahre genug Strom erzeugt zu haben und verabschiedete sich klammheimlich.
    Die Ladekontrollanzeige sprach jedoch nicht an?


    Für den Rest des Jahres blieb ich von weiteren Ausfällen verschont.
    Dann bis zur nächsten Folge…


    Viele Grüße


    Klaus