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  1. Das Mercedes-Benz W201/C-Klasse Club Forum
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Beiträge von klaus-54

  • Lenkung Schwergängig / stellt sich nicht alleine zurück

    • klaus-54
    • 20. Juni 2021 um 12:16

    Hallo @volatile void


    Wie leichtgängig die Lenkung bei meinem Benz im künftigen Fahrbetrieb sein wird kann ich noch nicht beurteilen. Im Zuge der Überholung ist Fahrwerksmäßig außer Differenzial, Lenkgetriebe und Pumpe alles komplett neu bzw. penibel Grundüberholt.
    Letztmalig fuhr er aus eigener Kraft vor gut elf Jahren bei einem km Stand von 285.000.
    Bis auf den bekannten Mangel – unrunder Motorlauf ist mir weiter nichts Negatives aufgefallen, oder ich habe es anhand der Gewöhnung nicht mehr wahrgenommen.

    Meintest Du bei Lenkzwischenhebel erneuert die Lager dessen?

    Original verbaut 201 463 00 66. Überwiegend angeboten Vergleichsnummer 201 460 00 50 und somit funktional unterschiedlich. (Eigene Erfahrung gerade).

    Ich setze mich derzeit ausgiebig mit allen mechanischen Funktionen des W201 und den Ursachen von Nichtfunktionen auseinander.

    Wenn die Lenkhilfepumpe etwas schwächelt und der rein mechanische Teil ebenfalls schwergeht – wie von Bianca gerade dargestellt, wird sich das wie im Video gezeigte Lenkverhalten nicht einstellen.


    Das Lenkgetriebe entlüftet sich zwar selbstständig, es könnte dennoch ein Luftpolster im System vorhanden sein.

    Über den Sinn vom Ölwechsel nebst Filter des Lenkgetriebes wurde in verschieden Foren schon vor Jahren heiß diskutiert. Beim Spülen/ Entlüften - Spülen/ Entlüften… geht auch einiges an Zeit und Hydrauliköl drauf bis die schwarze Brühe komplett raus ist.

    Bei dem vermeintlichen Knacken könnte es sich um die Mechanik der Blinker Rückstellung im Lenkstockschalter handeln.

    Viele Grüße

    Klaus

  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 14. Juni 2021 um 17:36

    Hallo zusammen,

    … das vorhergesehene Unheil

    Plötzlich musste ich Garage und den Kellerraum räumen, also faktisch komplett umziehen.=O

    Alles was zwischenzeitlich in Schuss gebracht wurde montierte ich nur notdürftig, damit nicht so viele Einzelteile zu befördern waren
    und der überblick erhalten bleibt. Ansaug & Auslass des Motors und weitere Aggregate sind noch heute mit den verwendeten Plastikstopfen verschlossen.

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    Umzug:

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    Dieser Garagenanbau ist zwar 15 m lang, jedoch nur 2,30 m breit.

    Im Vorfeld hatte ich schon alle Werkzeuge, Werkbank und viele Teile in die neue Unterkunft transportiert.
    Der Gargenvermieter buchsierte mir den Benz auch noch dorthin.

    Gut zwei Stunden später war meine ehemalige „Konstruktion“ aus der vorherigen Garage neu

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    aufgebaut und der aufgearbeitete Hinterachsträger (Foto von Dez. 2011) wieder ausgebaut.

    Da die beiden hinteren Bremsleitungen und das T-Stück schon arg vergammelt waren und die Leitung nach vorne an manchen Stellen
    auch nicht mehr so gesund aussah, beschloss ich ebenfalls alles komplett zu erneuern.

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    Für die lange Strecke kaufte ich einen 5m Ring bei MB und lies ein Ende gleich Bördeln.

    Die Leitung wurde dann nach dem ausgebauten Muster selbst gebogen.

    Die beiden hinteren Leitungen gab es bei DB bereits fertig konfektioniert.
    Rechte Seite damals 5.70 € - Linke Seite ca. 5 cm länger 17,90 € :wacko:
    Diese 5 cm müssen jedoch beim W201 eingekürzt und neu gebördelt werden, da es nur noch diese eine Ausführung für drei verschiedene Modelle gab.

    Leider passierte dann einige Wochen nicht viel am Auto.
    Andere Dinge der näheren Umgebung hatten absoluten Vorrang, was sich allerdings bis heute ausgezahlt hat!

    OT

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    Probeweise mal haarscharf eingeparkt. Der W201 steht dahinter!
    Von der Länge her gab es wahrlich nichts zu meckern und zudem absolut trocken.:thumbup:

    OT 1

    Ich bin schwach geworden und habe dem Benz nun doch noch zwei neue Federn vorne spendiert und vorgestern noch die Feder links eingebaut.

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    Sollte ich mal ein Buch schreiben, trägt es wohl den Titel:

    Der unermüdliche Kampf mit den vorderen Federn des W201

    OK! Beide Federn sind nun eingebaut und sitzen korrekt!

    Viele Grüße

    Klaus

  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 7. Juni 2021 um 17:31

    Hallo zusammen,


    menthos, ich würde mich noch vor der Rente mit solchen aufwändigen Dingen beschäftigen.

    Zitat von Monis-Diesel

    Alternative, wäre mit dem Benz an der spanischen Küste entlang zu kreuzen !

    Was Monis-Diesel vorgeschlagen hat ist viel besser!;)

    Vor über 30 Jahren war ich der Meinung meine angefangenen Modellbauprojekte Maßstab 1:87 und 1:220 erst im Rentenalter noch zu Komplettieren und verfeinern. Musste dann jedoch auf den Maßstab 1:1 umsteigen. Feinstmotorik, Sehschärfe im Ultra- Nahbereich und weiteres sind leider für dieses Hobby nicht mehr ausreichend vorhanden. :(

    Nun noch die Fotos der HA Montage:

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    Als alles Nötige montiert war, und der Benz sich zumindest wieder im Rollfähigen Zustand befand, nahte das vorhergesehene Unheil… ;(

    Viele Grüße

    Klaus

  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 4. Juni 2021 um 18:31

    Hallo zusammen,

    April 2011 die Winterpause war beendet.

    Recht belesen und fachlich gut informiert ging es an das nächste Projekt.

    Ausbau der Hinterachse.

    Nun kam der Moment! Gehen die vergammelten Schrauben auf, reißen sie ab, halten die aufgeschweißten Muttern an dem die Stabihalter befestigt sind?

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    Meine Sorgen waren jedoch unbegründet. Selbst die vier schrauben die den Hinterachsträger an der Karosse hielten, waren relativ leicht zu entfernen. Ein kurzer Ruck noch und der komplette Achsträger fiel zu Boden.

    Und nachdem ich Siegerfotos gemacht hatte :thumbup:

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    ging es weiter mit dem Entfernen der Streben am Hinterachsträger bis ich nur noch Baugruppen hatte, die ich dann in meinem ehemaligen Werkstattkeller

    weiter zerlegte und gleich Teile davon auf hübsch trimmte.

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    Der Hinterachsträger wurde vom Sandstrahlbetrieb Bräuer im Landkreis München Sandgestrahlt und in der benachbarten Firma Pulverbeschichtet.
    Die Fa. Bräuer bietet auch Selbststrahlen an, wovon ich reichlich Gebrauch machte. Zudem gibt es auf YouTube auch ein Video über die Firma.
    LINK YT.

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Alle Streben und sonstiges kamen mit Sternsymbol versehen auch neu.

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    Nach dem Befestigen des Hinterachsträgers am Wagenboden (noch) mit den alten Schrauben montierte ich die Streben, Radträger und weiters.

    Die Fotos davon in der Fortsetzung...

    Viele Grüße

    Klaus


  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 1. Juni 2021 um 21:39

    Hallo zusammen,
    ich bin leider gerade etwas arg im Rückstand mit der Berichtfortsetzung.

    Seit Ende Oktober steht der Benz ja nun in Garage Nr. 5 (jetzt kleine Halle mit Deckenkran und Einsäulenbühne).

    Was ich in Garage 2, 3, 4 noch alles Bewerkstelligte fasse ich dann in Kurzform zusammen, damit der Zusammenhang bestehen bleibt.
    Viele Arbeiten musste ich zwei, bzw. dreimal machen. Bis zum derzeitigen Endresultat ist fast alles Dokumentiert.

    Zunächst noch die vorangegangenen Kommentare…

    Gunna, Willi
    Vorerst gebe ich mich mit den georderten regulären Buchsen zufrieden. Das Anfertigen von Messingbuchsen verschiebe ich daher zunächst einmal.
    Da ich ja noch den arg vergammelten 190er Bj. 91 habe, kann ich mich dann später an dessen ebenfalls ausgeleierten Schaltblock noch austoben.

    Kurz noch zu meiner gestellten Bremsscheibenfrage

    Zitat

    Hallo Klaus,
    die Bremsscheiben Teile-Nummer A201 421 12 12 sind noch lieferbar! Teilenummer A201421121264

    Preis m. MwSt. 46,45 €

    Status lieferbar

    Die vorderen Scheiben haben jedoch nicht diese Löcher an der Stirnseite. Warum wohl Teile-Nummer A201 421 12 12 sind für die Vorderachse

    Nach dem kürzlichen Ausbau der beiden Vorderachshälften habe ich die damals verbauten ATE- Bremsscheiben nochmals begutachtet und folgendes vorgefunden!

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    Ich lasse sie jetzt eingebaut. Zur Not habe ich mittlerweile einen 2. Satz hier, also solche mit den Löchern. Stückpreis zu 21,00 €. Hersteller: ATE.

    Bianca hatte wohl Recht! Bei MB wurden sie sicher aus dem Programm genommen.
    Im Zubehör sind sie nach wie vor auch von Markenherstellern wie ATE noch zahlreich erhältlich.

    Nun die Fortsetzung.


    In der 1. Garage wurde es langsam ungemütlich.

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    Den Winter über beschäftigte ich mich überwiegend im Keller (war dort aber auch sch… kalt:wacko:)

    die abgebauten Anbauteile in Schuss zu bringen. Auch die Ansaugbrücke und weiteres wurde dort gereinigt, zerlegt, in einem Betrieb im Münchner Umland Glasperlgestrahlt und beim Zusammenbau mit neuen Dichtungen bestückt.

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    Das Poti am LMM ist definitiv im A… ähm, am Ende seiner Lebensdauer natürlich!

    Unermüdlich suchte ich in der Garage trotz Kälte weiter, nach echten Durchrostungen und wurde letztendlich fündig!

    Das Trägerteil wurde wohl nach DB vorgaben ersetzt, und auch sehr großzügig Rostschutz behandelt.

    Nur die Sicke für den Wasserablauf hätte man nicht Karosseriedichtmasse zuschmieren dürfen!

    Nach deren Entfernung:

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    <X

    Mittlerweile war ich mir sicher, dass bei der Behebung des mutmaßlichen Unfallschadens auch der linke Querlenker mit ausgebaut/ ersetzt wurde
    und deshalb auch die Exzenterbolzen so leicht zu entfernen waren.

    Viele Grüße

    Klaus

    Fortsetzung folgt!


    Dateien

    DSC04366.jpg 268,81 kB – 0 Downloads
  • Welchem Zweck dient dieses Halteblech?

    • klaus-54
    • 30. Mai 2021 um 20:02

    Hallo Willi
    Danke für die schnelle Antwort.
    Ja, der Halter befindet sich zwischen Kardanwellenlager und Getriebelager und Deine Aussage ist nachvollziehbar.
    Ich versuche noch aus dem ganzen aufbewahrten Altschrauben Pool die herauszufinden welche original verbaut waren und sie dann gegen neue Ersetzen.

    Viele Grüße

    Klaus



  • Welchem Zweck dient dieses Halteblech?

    • klaus-54
    • 30. Mai 2021 um 10:08

    Hallo zusammen, in letzter Zeit kam ich Leider nicht zum Weiterberichten.

    Ich bin seit Wochen dabei die Einzelteile des Benz zu suchen, zuzuordnen und nach Erfordernissen zu Restaurieren.
    Viele Blechteile, auch die originalen Querlenker wurden selbst gestrahlt und von einem der es bestens kann, einer professionellen Lackierung unterzogen.

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    Mit dabei war auch dieses Blech

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    Wo es hingehört, habe ich schon ausgemacht. Befestigt mit Schrauben M 8 und sicher großen U- Scheiben.
    Nur an der Stirnseite sind die Bohrungen noch größer, was wohl einen Grund hat.
    Nur der erschließt sich mir derzeit nicht.

    Welchen Zweck soll dieses doch recht stabile Halteblech erfüllen, außer das daran auch /oder noch das Hitzeschutzblech befestigt wird.
    Wer könnte hier weiterhelfen?

    Herzlichen Dank schon mal!

    Viele Grüße
    Klaus

  • Pubertätsrakete hollandaise: Starflite GTM Mokick

    • klaus-54
    • 7. Januar 2021 um 11:34
    Zitat von Hessebembel

    Und im Frühjahr werde ich den Satttler mal wegen der Benz-Türpappen ansprechen.

    Hallo

    Das Verfolge ich mal. Bei mir war die Pappe an der Fahrertür mehr als zerfledert.

    In Germersheim lag derzeit noch eine letzte in Brasil. Waren so um 160 € zu löhnen.

    Bei den drei anderen hatte ich unter Zuhilfenahme eines Heißluftföns den Belag soweit gezogen bis er wieder um die Rundung reichte und mit „Schusterkleber“ angeklebt. Original sieht zwar anders aus, aber es taugt eine Zeitlang.

    Gruß Klaus

  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 7. Januar 2021 um 11:08

    Hallo Gunna @Wili


    um eine evtl. Geräuschentwicklung mache ich mir mal keine Gedanken.

    Ich wollte damit nur ausdrücken, dass Mercedes alles was sich halbwegs bewegt fett in Gummilagern verpackt.

    Ich drehe mir mal solche Buchsen. Bei „Autodoc.de“ gesehen gibt es noch welche aus dem Zubehör. Ordere ich gelegentlich parallel dazu.

    Mein Budget muss ich seit vier Jahren mit etwas mehr Bedacht einsetzen, gehöre jedoch zu denen deren Rentenniveau noch bei 47,9 % liegt.
    Macht aber dennoch einen vierstelligen Betrag weniger auf dem Konto aus.:wacko:

    Zwei Drehbänke und entsprechendes Material sind schon vorhanden. Gehören mir zwar nicht, aber ich kann alles jederzeit nutzen.

    Viele Grüße, Klaus

  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 3. Januar 2021 um 22:29

    Hallo Gunna

    Danke für den Link, ich habe es mir mal angesehen.

    Die Gummigelagerten Messingbuchsen von MB dienten wohl nur der Vermeidung von auftretenden Vibrationen.

    Die Preise für diese Angebotenen Teile sind für mich jedoch etwas happig, vor allem wenn man sie
    auf der Drehbank leicht selbst herstellen kann - kostet allerdings etwas Zeit. :/

    Zitat von Zweipunktsechs

    Das Liegt daran das BEHR von MAHLE aufgekauft wurde.

    Danke, das war mir jetzt noch nicht bekannt.

    Behr hatte sich doch mit Hella (oder umgekehrt) zusammengeschlossen!
    Und jetzt sind beide Firmen in Mahle übergegangen und weitere werden dank der Globalisierung sicher folgen.=O

    Dann sollte ich was ich so an Neuteilen noch brauche möglichst Zeitnah besorgen oder besser gleich direkt in China bestellen?

    Viele Grüße, Klaus

  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 1. Januar 2021 um 13:45

    Hallo,

    zunächst allen ein gesundes Neues Jahr.

    So nun nach kurzer Pause heute wieder ein Sprung in die Gegenwart, und zwar die Aufbereitung von Baugruppen.

    Nachdem ich den Innenraum aufgrund von vorrausgegangenen massiven Feuchteschäden ausräumen musste, drängten sich Komponenten,
    die später nur wieder unter erheblichen Aufwand zu tauschen sind, förmlich auf.

    Der Wärmetauscher zB. kam gleich mal neu, ob nun undicht versifft oder nicht.

    Wärmetauscher von Behr sind derzeit zwar leider nirgends lieferbar. Ich hoffe mit dem Vergleichs Produkt Glück zu haben.

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    Im zerlegten Zustand wurde der Heizungskasten innen wie außen und alle seine Einzelteile gründlich gereinigt. Alle Hebelführungen und Klappenlager geschmiert. Floppt und Flutscht nun auch wieder fast wie neu!

    Die sehr bröckeligen Auflagen der Mischluftklappen wurden durch neue Moosgummi Auflagen ersetzt. Hierzu hatte ich mir eine Papierschablone angefertigt, auf die Mattenstücke übertragen und mit dem Skalpell ausgeschnitten. Locheisen kümmerten sich um die Rundungen.

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    Neue Schaumstoff Dichtstreifen gibt es ebenfalls überall obendrauf. Aufgeklebt werden sie jedoch erst kurz vor dem Einbau.

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    Das auch etwas schwergängige Innenraumgebläse habe ich ebenfalls gleich gegen ein Zubehörteil getauscht.
    Der Einbaurahmen war jedoch im Umfang geschätzt 3 mm zu groß geraten. Blieb nur noch beide Lüftereinheiten rauszufummeln
    und den originalträger weiter zu verwenden.

    Um die zahlreichen Einzelteile weiter zu reduzieren kommt als nächstes die Mittelschaltung.

    Hierzu benötige ich nur noch zwei Gummilager.

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    Mal sehen, ob es sowas überhaupt noch gibt:?:

    Ja und das Christkind war auch noch sehr spendabel…

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    Viele Grüße, Klaus



  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 1. Januar 2021 um 13:25
    Zitat von oberst234

    kette, kettenspanner, gleitschiene und das stirnrad auch prüfen

    viel spass damit:thumbup:

    Kette und Kettenspanner wurden 2008 getauscht und weisen eine Laufleistung von ca. 14.000 km auf.

    Glaube nicht, dass die schon wieder schlapp sind.

    Danke für den Hinweis! Gleitschiene, Stirnrad und weiteres schaue ich mir auf jeden Fall mit an.

    Der Motor kommt ohnehin zum Schluss, wenn die gefühlt 1001 anderen Arbeiten erledigt sind.


     Viele Grüße, Klaus



  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 16. Dezember 2020 um 16:46

    Hallo zusammen,

    an allen weiteren Wochenenden war leider wie zuvor nur noch stundenweise etwas zu machen.

    Das mit dem TÜV 06/2010 konnte ich mittlerweile längst vergessen.

    Deshalb ging es auch gleich nahtlos weiter im Programm.:)

    Das Abnehmen des an vier Stellen (zwei Risse oben und zwei – nicht sofort einsehbar – unten) gerissenen Krümmers stellte mich erneut auf die Probe.

    Angefangen erst mit der zweiten Mutter an Zyl. 1, die noch leicht abzuschrauben war, zierte sich die vorne und der Stehbolzen riss zur Hälfte ab. Die unterhalb gingen einigermaßen auf, bis auf die beiden die nur ganz schlecht zu erreichen sind. Fazit – Kupfermuttern rundgedreht.

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    Von unten war mittlerweile reichlich Platz und so bohrte ich mit einem 3mm Bohrer mittig durch Muttern und Stehbolzen.

    Die Muttern fielen ab und die Stehbolzen hatten noch genug Gewinde, um sie zu entfernen.

    Neue hatte ich bereits als Teil des Programms im Vorfeld geordert!

    Als ich den Halter der Lichtmaschine und schließlich die Wasserpumpe abmontierte, drang aus zwei Sacklöchern immer wieder Kühlwasser, das sich noch im Motorkreislauf befand.

    Die Wasserpumpe hatte einer der Vorbesitzer schon mal tauschen lassen. An einer unsachgemäß angebrachten Abdichtung konnte es nicht mehr liegen, den die WAPU war ja nun schon länger abgebaut. Sie ist jedoch mit unterschiedlich langen Schrauben montiert!

    Ich befürchte schlimmes:/

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    WAPU Austritt: 2010 + 2020

    Zum Glück sind in meinem Programm der Abbau und Aufbereitung des Steuergehäusedeckels, des Zylinderkopfes und der Ölwanne ohnehin eingeplant.:)

    Viele Grüße, Klaus

  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 16. Dezember 2020 um 16:35

    Hallo Sebastian, danke für den Link!

    Das ist ja superoptimal.:thumbup:

    Die Stadt Hirschberg kenne ich seit der Grenzöffnung und ist von Rehau nur eine halbe Autostunde entfernt.

    Strahlen kann ich seit kurzem jetzt hier vor Ort in einer Meisterwerkstatt, dessen Besitzer privat dort auch seine Oldtimer restauriert.

    Zum Glasperlstrahlen von Alugussteilen habe ich eine eigene kleine Kabine.

    Klasse Forum!:thumbup:

    So komme ich doch meinen Vorstellungen Schritt für Schritt näher, auch wenn es bis dato noch zahlreiche Hürden zu Meistern galt.:wacko:

    Viele Grüße, Klaus

  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 15. Dezember 2020 um 17:46

    Hallo Marie, danke für Dein Angebot.

    Alle Arbeiten der bisher eingestellten Berichte liegen jedoch schon 8 – 10 Jahre zurück.

    Derzeit lag auch mein Lebensmittelpunkt noch im Lkr. München.

    Südöstlich von München hatte ich einen Betrieb ausgemacht in dem Selbststrahlen mit Korund und Glasperl möglich war.

    Das Angebot wurde auch für alle möglichen Kleinteile reichlich genutzt.

    Aktuell bin ich allerdings auf der Suche nach einem Galvanikbetrieb der auch für privat

    gelb chromatiert - also gelb verzinkt.

    „Chrom VI“ wurde zwar EU-weit verboten, außer in der Luftfahrt – hier ist es sogar Vorschrift:!:

    Jedoch gibt es mittlerweile Gesundheitsunschädlichere Alternativen gelb oder blau zu verzinken.

    Bei meiner suche im Netz bin ich auf zahlreiche Betriebe - auch in der Oberpfalz ansässig - gestoßen die jedoch ausschließlich
    Gewerbliche Anfragen (Großmengen) bearbeiten.

    Viele Grüße, Klaus

  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 14. Dezember 2020 um 19:50
    Zitat von w201-Azzurro

    Müßte aber auffallen, da die Scheibe innen für die Handbremsbacken ausgedreht sind!

    Ergo: Falsche Scheiben für die VA.

    Der Unterschied ist mir natürlich bekannt. 

    Von ausgedreht für die Handbremsbacken war bei den vorderen Scheiben jedoch nichts festzustellen.


    @Danke Bianca.
    Da die beiden Vorderachshälften ohnehin nochmals zum Strahlen von Teilen des Vorbaus ausgebaut werden müssen,

    und auch die überholten original Querlenker wieder eingebaut werden, würde das im Fehlerfall auf jeden Fall korrigiert werden.

    Befüllen und entlüften der Bremsanlage, als auch der Lauf auf dem Bremsenprüfstand kann ich hier in einer Meisterwerkstatt
    (mit fast familiärer Bindung) durchführen.

    Viele Grüße, Klaus






  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 14. Dezember 2020 um 17:15

    Hallo zusammen,

    die Grundüberholung der Vorderachse neigte sich ihrem Ende entgegen.

    … zwischendurch besorgte ich mir aus dem Zubehör einen Satz Querlenker und baute die vorerst ein.

    Die Achsschenkel und Radnaben sollten Sandgestrahlt werden. Hier musste ich erst eine Firma in der Oberfränkischen Gegend finden, die so etwas macht.
    Hatte ich dann auch gefunden und mir wurde versichert nur feinstes Strahlgut zu verwenden. Beim Abholen konnte ich einen Blick in den Raum werfen in dem gestrahlt wurde. Tatsächlich :wacko: - Feinste Hochofenschlacke!
    Das Strahlergebnis sah dementsprechend grob aus. Lackiert habe ich dann mit Hammerite aus dem Baumarkt.

    Die Bremssättel wurden Handentrostet, silbern lackiert und mit dem von MB erhältlichen Reparatursatz wieder komplettiert.
    Ferner gab es noch neue Bremsschläuche, Gleitbolzen, neue Gummitüllen und Entlüftungsnippel.

    Die Federbeine und den Lenkungsdämpfer orderte ich bei TE- Taxiteile.

    Die Spritzschutzbleche und weitere kleinteile in der MB-Niederlassung München.

    Hier wurde derzeit mit diesen Kärtchen

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    auch der Rabatt auf reinen Ersatzteilbezug gewährt.

    Die beiden neuen Spurstangen tragen ebenfalls Stern - Symbolik. Hier habe ich jedoch die Oberfränkische Wirtschaft unterstützt.


    Neue Federn vorne hätte ich jedoch schon früher Ordern sollen. Bei einer späteren Anfrage beim:) musste ich mich kurz an der Verkaufstheke festhalten.
    Der Stückpreis! hatte sich von ca. 40€ auf 120€ erhöht.:pinch:
    Nach einer intensiven Reinigung machten die alten Federn für mich noch einen recht passablen Eindruck.

    Um neue Federn für die Hinterachse komme ich jedoch nicht herum. Die sind dann eben ohne Stern, jedoch auch von einem Namhaften Hersteller.

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    Einen kompletten Satz Bremsscheiben und Klötze (ATE) hatte ich bei einer Mercedes Vertragswerkstatt in Halle/ Westfalen erworben,
    deren Inhaber auch zusätzlich einen eBay-Shop betreibt. Das Angebot bezog sich auf MB 190 / W201.

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    Die vorderen Scheiben haben jedoch nicht diese Löcher an der Stirnseite.

    Lt. Rechnung geliefert:

    Teile-Nummer A201 421 12 12

    Teile-Nummer A202 423 00 12

    Ob die Vorderen Bremsscheiben des W202 überhaupt in den W201 eingebaut werden dürfen, weiß ich jetzt leider nicht.

    Aber vielleicht hilft hier die Fachkompetenz des Forums kurz weiter?[danke]

    Noch mussten diese Teile nicht Bremsen und sind lediglich angebaut.

    Viele Grüße, Klaus

  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 14. Dezember 2020 um 16:53

    Hallo straight-5, danke für deinen Kommentar.

    In meinem Fall war auf der Fahrerseite kein Einsatz eines Federspanners nötig, da der Querlenker nicht wie normal von der Feder nach unten gedrückt wurde, sondern hier noch kräftig nachgeholfen werden musste.
    Für die rechte Seite hatte ich dann den passenden Satz, wobei nur die Federteller für vorne benutzt werden können und das reicht auch aus.

    Wie es weiterging? In Schwesters Garage bekam die komplette Hinterachse noch sehr große Aufmerksamkeit!

    @ oberst234 Ja, der Benz verbrachte seine letzten 10 Jahre nur in Garagen.

    2011 musste ich plötzlich umziehen in Garage Nr. 2

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    Derzeit bin ich bei Nr. 5 und nun endlich auch mit Bühne und Deckenkran.


     Viele Grüße, Klaus



  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 13. Dezember 2020 um 11:14

    Hallo zusammen,


    im letzten Beitrag hatte ich bereits von störrischen Querlenkern berichtet.

    Die Exzenterschrauben rechts waren in die Aluhülsen wie eingeschweißt. Zum kräftig schlagen war ohnehin wenig Platz, auch zugänglicher von vorne mit aufgelegter Mutter bewegte sich nichts. Mit der Stichsäge die Schraubenschäfte aufzutrennen funktionierte gleich gar nicht. Mittig durch Gummilager und Schrauben Schaft bohren - Fehlanzeige. Vorerst ratlos. [weissnicht]

    An den nächsten Wochenenden jeweils neue Versuche. Die Exzenterschrauben verharrten stur in den Hülsen. Nach langem konnte ich nun das Teil in begrenztem Umfang auf und ab bewegen, da sich mittlerweile die Gummilager selbst in den Buchsen drehten.

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    Zum Schluss habe ich dann mit einem losen Metallsägeblatt durch die porösen Gummilager alle vier Schraubenschäfte mühsam abgefiedelt.

    Ich war erleichtert, als sich dieses „Teil“ endlich unbeschädigt entfernen ließ und nach dessen Grundüberholung später wieder eingebaut werden kann.

    Soweit zugänglich nun alles Entrostet, mit Brantho Korrux – etwas anderes hatte ich derzeit nicht- eingepinselt und mit der Spraydose grob überlackiert.

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    Als ich nach einiger Zeit die alten Gummilagerreste aus dem Querlenker komplett entfernte, war es auch am fetten Schraubstock und einem dicken Feustel nicht möglich diese festgefressenen Schraubenschäfte aus den Aluhülsen herauszuschlagen.

    ***

    [schnellweg]Kleiner Sprung in die Gegenwart.

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    (Eine der Aktivitäten Mitte letzter Woche)

    Gruß, Klaus

  • Mein Garagenwagen ab September 2010

    • klaus-54
    • 6. Dezember 2020 um 15:19

    Hallo zusammen,
    nun bekommt mein Threadtitel erst seine wirkliche Bedeutung!

    August 2009 - Die vorerst letzte Langstrecke mit dem Baby-Benz nach Oberfranken.

    Meine Halbschwester hatte mir nun doch erlaubt ihre leerstehende Garage für mein Restaurierungsvorhaben voll zu nutzen.

    Zunächst wollte ich mich der Vorderachse und weiteren Sachen widmen, danach der Hinterachse.

    Im Juni 2010 sollte alles fertig sein für einen TÜV ohne Mängel.:thumbup:

    Das war der Plan. Was haben Pläne so an sich? Genau, sie gehen selten auf !

    Sperrige Teile wie Kotflügel und andere Teile hatte ich bereits im Freien entfernt.

    Dann machte ich gleich noch eine ausgiebige Bestandsaufnahme mit der Digitalkamera

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    Kleine Auswahl !

    Mit erhöhter Drehzahl – das Manko, das schon früher vermehrt auftrat – ging es vom Hof aus in die Garage.

    Als erstes wurden die Bremsscheiben abgebaut – zumindest habe ich es versucht.

    Dann eben mit Trick!

    Komplett mit dem Radlager von der Nabe abgenommen und den Rest abgebaut. Den Fetten aufgeblähten Rostansatz der Bremsscheiben später mit dem Meisel vorsichtig abgeschlagen und die Nabe ging willig und unbeschädigt raus.

    Nun waren die Querlenker an der Reihe. Laut WIS sind die Federn mit einem Federspanner heraus zu nehmen. So etwas ähnliches hatte ich zwar, jedoch völlig ungeeignet und gefährlich für diese Arbeit.

    Plan B: :/

    Stabi ab, mit dem Wagenheber den Querlenker abstützen, altes Federbein oben/unten abschrauben, und langsam ablassen. Allerdings bewegte sich nur der Wagenheber nach unten. Erst unter Einsatz von Körpergewicht bewegte sich der Lenker links zäh in Richtung Boden. Die beiden Exzenterschrauben auf der linken Seite liesen sich ohne großen Kraftakt entfernen.

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    Der Querlenker der rechten Seite benahm sich etwas störrischer. Er bewegte sich keinen Millimeter. Weder nach unten noch mit leichter Wagenheber Unterstützung nach oben. :cursing: [death] Nein! Ich bin ein sehr ruhiger Typ.

    Teil 2 folgt...

    Viele Grüße, Klaus

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