Hallo liebe W201 Gemeinschaft, mein Name ist Enrico und ich habe mich aufgrund meines Oldtimer Hobbies und des Informationsaustausches eben neu bei euch angemeldet. Ich habe keine Erfahrung in Foren und hoffe ich komme klar. Mein 190E M102, den ich von meinem verst. Vater übernommen habe möchte einfach nicht mehr starten. Er ist letztes Jahr noch damit mehr schlecht wie recht gefahren und nach Reparaturen an der falschen Stelle in einer MB-Werkstatt 09/25 800€ später und Standzeit 10 weiter Monate geht nun gar nix mehr. Ich war leider diese Zeit nicht im Land und konnte ihn nur telefonisch unterstützen. BA: ruckeln im unteren Drehzahlbereich. Gemacht wurde: bei 2 MB Terminen, Kerzen erneuern u. Motor prüfen u. einregulieren sowie nochmal motor prüfen u einregulieren und Zündspule erneuern. Auf der Rückfahrt ging der Wagen dann aus und wurde nach Hause geschleppt. Er konnte danach leider nicht nochmal hin. Jetzt habe ich mich vor einiger Zeit der Sache angenommen und ehrlich gesagt, bin am Ende mit mein Latein. Die rote Plombe der CO Schraube ist weg und MB hat daran rumgedreht, Sollte man niemals. Ich sag mal so, es gibt kaum noch etwas was ich nicht geprüft oder vorsorglich ersetzt habe. Ich bin vom Fach und mir sicher was ich tue, aber so was ... Neuer Kraftstoff mit Filter (Vermutung Wasser mit Verunreinigung) da er noch getankt hatte , Ansaugluft Temp Sensor neu, war defekt, hatte Unterbrechung, gebrauchte EZL, keine Unterdruckleckagen, alle Leitungen und Relais, Signale TD TF usw. geprüft und durchgemessen, Sensoren und Aktuatoren alle i.O. = Steuerzeiten top, Kappe, Finger Kabel neu, Funke stark, Kraftstoff, Kompression, AGA frei - sporadisch ist er kurz davor mal anzuspringen und die Zylinder wollen kurz, kurz drauf wieder kein Lebenszeichen und nach Ende Kl. 50 Startversuch pufft er leichte Verbrennungsgase in das Saugrohr zurück. An der KE = Kraftstoffdruck, Unterkammerdruck 5 Bar Oberkammer 5,4 Bar = Diff-Druck 0,4 = i.O. - EHS Inbus unberührt und Strom 20 mA = i.O., LMM Poti Pin 1 u. 2 knapp noch im knapp im Rahmen mit 0,95 kOhm und Pin 1 u. 3 ist 4,6 kOhm leicht drüber (sollte nicht das Aufstarten verhindern, oder) - Leerweg Stauscheibe 1,8 mm Diff zw. Tiefe 24,7 mm bis 26,5 mm - Wo ich nun Eure Hilfe bräuchte, es gibt nirgends Infos im Netz dazu, außer die tolle w126-wiki Beschreibung, ist die M102 Null_Lage / Ruhelage, die ist bei mir rechts (Drosselklappenseitg) knapp unter der oberen Ringnut positioniert. Finde ich bissel weit weg vom inneren Trichterrand, kenn mich aber auch nicht aus. Ich füge mal 2 Fotos an. Das soll wohl das Letze sein wo man ran geht und nur wenn zwingend nötig ist... Die 2. Sache der Funke funkt / kommt zur falschen Zeit und die Verbrennung wird nicht ausgelöst, aber an der EZL hab ich alles mögliche durch. Ich hoffe das von Euch Spezis noch jemand ne Idee hat oder ich hab was übersehen . Ist nu doch mehr geworden aber ich denk die Infos dazu sind wichtig zur Beurteilung . Habt herzlichen Dank, Enrico
Motor startet nicht mehr 190E 2.0 1990
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Hallo, mach mal einen Startversuch und drück dabei die Stauscheibe mit dem Finger leicht nach unten (zweiter Helfer).
Vermutlich ist die CO Grundeinstellung daneben, aber das kann viele Gründe haben (Falschluft etc).
Hast du das Tastverhältnis an der Diagnosedose schon ausgelesen?
Gruß
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Hallo bluelagune, danke für deine Nachricht. Die Stauscheibe leicht Drücken hatte ich schon versucht, mir kommt es vor als ob er mal gar nicht und dann wieder zu viel Menge verteilt aber nie die richtige bemisst. Ich hab die MB Werkstatt heut morgen kontaktiert, die hatten meinen Vater letztes Jahr noch Probleme mit dem Mengenteiler mitgeteilt, wusste ich natülich nicht... Die CO Grundeinstellung wird sicher raus sein, Falschluft kann ich ausschießen, alles geprüft. Gibt es eine Anleitung für die CO Grundeinstellung? Ich bin mir nur mit der Stauscheibenstellung nicht sicher und habe über die CO den Leerweg angepasst auf z.Zt. 1,8 mm, dachete das wäre die Grundeinstellung? Tastverhältnis an X11/4 Pin 1 u 3 mit Multimeter angereizt. -Ein Takt also okay. - Wollte mir nun den Mengenteile mal vorsichtig zur Brust nehmen. Steuerkolben fühlen usw. - Bin für jeden Tip aus der Gemeinde dankbar. Gruß Enrico
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Wahrscheinlich hängt der Steuerkolben.
Den Mengenteiler mal anschrauben und den Stift mit WD41 einsprühen und prüfen ob er leichtgängig ist.
Ansonsten Mengenteiler Neu.
Grundeinstellung wird mit dem Tastverhältnis oder Co Tester eingestellt, dazu muss er aber halbwegs laufen.
Gruß
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Hallo bluelagune, hallo liebe W201 Gemeinschaft, danke für die Info und sorry f die späte Rückmeldung. Nach sehr langen hin u her hab ich den Motor endlich ans laufen gebracht. Hier spielen scheints mehrere Faktoren zusammen. Die Stauscheibe passt soweit und der Leerweg auch, als er sich kurz fangen wollte, regelte ich mit DK und Starthilfespay nach. Leben. Zum Mengenteiler, den habe ich vom LMM Gehäuse genommen und den Kolbenstift gefühlt. Er hatte nur minimale sporadische kaum fühlbare Klemmer. Schraubenunterstand gemessen 0,6 mm und vorsichtig gelöst. War altersbedingt eher verhakt und ging nicht sofort zu ziehen. Kolben hat auf 40° im Umfang einen leichten Schatten im Arbeitsbereich und paar kleine Kratzer in oberen Bereich. Alles gereinigt und Motor sprang dann gut an und lief sauber. TV X11 an Pin 3 60% - Fehlercode an X11/4 blinkt 2 = Volllastsignal (DK hatte ich aber vorher gemessen, die passt), Schubabschaltung?, erstmal ignorieren. Gestern die erste Probefahrt ca. 2 km im Teillastbereich perfekt, kraftvoll. Nach einem Volllastbefehl PWG 100% war plötzlich alles weg und der Motor starb ab. Heute morgen wieder normal aber fett-Geruch gestartet. Habe vorher ein Amperemeter ans EHS angeschlossen und wollte nun die Feinjustierung vornehmen. Kl. 15 ein = 20mA, Nach Start ca. 3mA im erh. LL nach Absenkung fällt er immer weiter in den negativ Bereich 9,88 mA u bleibt dort auf Anschlag. Soll wäre ja um die 0 mA. Vermute das EHS regelt gegen etwas dagegen. Dann hab ich Kraftstoffgeruch vernommen und hinter die Stauscheibe gesehen, Kraftstoffaustritt Mengenteiler, Tropfen, nur mit Mühe und Licht einseh/wahrnehmbar. Mist... Habe heute die Kragendichtung bei MB bestellt 15€ - Einbau morgen und hoffen es kommt nicht aus der Kolbenpassung... Gebe Euch bescheid. Habt ihr noch ne andere Idee oder Lösungsvorschlag. Grüße aus TH.
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Hallo, wenn er im Leerlauf wie du schreibst versucht gegen irgendwas gegenzuregeln liegt es an dem Drosselklappenschalter. Den Leerlauf und Volllastanschlag kann man einstellen. Beide Kontakte müssen zu jeder Zeit sicher auslösen können. Verstellbar durch die Position des Schalters.
Dummerweise muss er dafür ausgebaut werden und dafür muss alles runter.
Dann mit einem Ohmmessgerät einstellen:
Leerlauf-Freier Regelbereich (da kommt dann die Lambdasonde ins Spiel)-Volllastschaltung
Das EHS ist nur Befehlsempfänger diverser Sensorik und meist unschuldig.
Viel Erfolg weiterhin.