Beiträge von Zweipunktsechs

    Hallo,


    ich bin mal hier zum Staubwedeln, seitdem letzten Beitrag hat sich ein wenig was getan bei meinem kleinen Projekt.


    Was in der Zwischenzeit geschah:


    Ich habe die Achse komplett auseinander genommen und sämtliche Buchsen und Lager in der Firma ausgepresst. Da mir die passenden Pressstücke fehlten nahm ich Nüsse und Verlängerungen. Das war zwar nicht ganz so professionell aber es klappte. Danach fertigte ich mir eine Liste mit den benötigten Teilen an und suchte vorab ein paar Preise raus.
    Gestern gab ich dann die übrig gebliebenen Teile zum Pulverbeschichten und zwar folgende:


    - Achskörper
    - Stabbistrebe
    - 2x neue Ankerbleche
    - 2x Federlenker
    - 2x Achsschenkel
    - 2x Radnabe
    - diverse Kleinteile welche neu teurer gewesen wären als das Pulverbeschichten


    Der Achskörper ist an den Schweißnähten stark angerostet gewesen, ich hoffe das von ihm nach dem Sandstrahlen nicht nur noch ein Haufen Staub übrig bleibt.


    Als vorerst letzten Arbeitsschritt kann ich verzeichnen das ich mich mit der Rostbekämpfung unter dem Fahrzeug beschäftigt habe, die braune Pest war an einigen Stellen vorhanden, glücklicherweise aber nicht an den Aufnahmen für den Achskörper *freu*. Durchrostungen am Unterboden gab es auch keine, erst wurde der grobe Rost und großflächig loser Steinschlagschutz abgebürstet bzw abgeschabt, dann kam die Flex mit SVS Scheibe zum Einsatz. Zu allerletzt weicht nun der Rostige Unterboden in Rostumwandler ein.


    Nach meinem Urlaub soll es dann weiter gehen.


    Gruß
    Tobias

    Ich bin auf dem Gebiet des Automatikgetriebes nicht so versiert allerdings denke ich das ein Wandler welcher defekt ist oder aber nicht zur jeweiligen Motor/Getriebe Kombination gehört solche Probleme verursachen könnte.
    Allerdings kann auch das Getriebe eine Macke haben (verschlissene Kupplungen etc.) Es sei denn du hast ein Überholtes Getriebe verbaut.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    vielen Dank für deine Antwort.


    Den Ölstand kann ich leider nicht kontrollieren weil die A Klasse leider keinen Ölmesstab besitzt, den müsste ich mir wohl kaufen hieß es bei Mercedes. Bei Mercedes selbst war ich schon und dort wurde gesagt das, dass Getriebe hinüber ist, einzelne Komponente im Getriebe würden sie nicht erneuern so der O Ton der Niederlassung in Hamburg.


    Späne im Öl habe ich keine gefunden vor 4 Monaten, wie es jetzt ist weiß ich nicht aber ich will ja auch keine Diagnose erstellen ich würde es am liebsten zu einem Instandsetzer bringen, ich wollte nur mal so die Grobe Richtung haben was kaputt sein könnte.


    Gruß
    Tobias

    Hallo,


    ich habe im Bekanntenkreis eine A Klasse Baujahr 1999.


    Ich persönlich habe eine arge Abneigung gegen dieses Auto denn egal was man reparieren möchte, es dauert lange ... seeehr lange und es geht auch irgendwie alles kaputt. So auch das Automatikgetriebe, es hat nun den Dienst quittiert.


    Wie der Fehler sich bemerkbar macht:


    - Ruckartiges schalten von "P" auf "D" oder "R"
    - Getriebe bleibt im 1. Gang
    - Manuelles schalten mit dem Wählhebel über "+" und "-" nicht möglich bzw manchmal mit glück, somit stand ich letztens an einer ampel und war nach wildem hin und herschalten im 4. Gang, zum Leidwesen aller anderen Autofahrer
    - Im Kombiinstrument erscheint nicht die Fahrstufe sonder "F"



    Nun ist die Große frage was kaputt ist, vor etwa 4 Monaten schaltete das Getriebe schlecht in den 2. Gang, ich sollte dann das Magnetventil des 1. Gangs tauschen. Danach war es besser. Nun geht aber gar nichts mehr.
    Hat jemand einen Tipp was kaputt sein könnte? Ich Tippe mal auf das Schaldschieber Gehäuse oder wie man es nun bei Mercedes auch nennt.


    Kennt jemand im Norden rund um Hamburg eine Firma die das Getriebe ausbaut und instandsetzen könnte? Mercedes wollte nämlich gerne ein neues Getriebe für schlappe 5000€ einbauen.


    Ich habe viele Firmen gefunden wo ich das Getriebe hinschicken könnte aber das nützt mir nichts, ohne bühne bekomme ich das blöde Getriebe nicht aus der A-Klasse raus und eben diese fehlt mir.


    Danke im voraus. :)

    Hallo,


    es gibt zwei DOT 5 Klassen:


    DOT 5 - Auf Silikonbasis - Nicht Mischbar mit Glykol Bremsflüssigkeiten


    DOT 5.1 - Auf Glykolbasis - Nur Mischbar mit Glykol Bremsflüssigkeiten (DOT 3 + DOT 4)


    An diesem Punkt muss man sagen das Gummidichtungen Glykol aufnehmen, Sollte man also auf DOT 5 umrüsten wollen, müssen alle Gummidichtungen ersetzt werden.
    Da Glykol für die Wasseraufnahme in der Bremsflüssigkeit verantwortlich ist, hat man durch DOT 5.1 keinen vorteil gegenüber herkömmlicher Bremsflüssigkeit außer einen erhöten Siedepunkt.

    Hier muss ganz klar eine individuelle Lösung her, das heißt aber auch das man sich im klaren sein muss was man mit dem vorhandenen Platz anfangen will. Möchte ich viel an meinem Fahrzeug reparieren oder Wartungsarbeiten durchführen wäre ein großer steh Arbeitsplatz sprich Werkbank sinnvoll. Auch eine Aufbewahrung für diverses Werkzeug und Maschinen ist von Nöten. Spezialisiert man sich aber nicht auf eine Sache in dem Schuppen müllt man sich genauso wieder voll wie jetzt auch. 10 Fahrräder sind viel und werden wohl nicht in den Bereich passen wo du sie eingezeichnet hast.


    Zumal es wohl nervig sein wird diese immer dort oben hinzustellen, wiegen ja auch ein bisschen was denke ich.


    Mein Tipp: Sei dir vorher genau im klaren für was genau der vorhandene Platz genutzt werden soll, mach dir eine 3 dimensionale Skizze auf dem Papier und zeichne die Raummaße ein. Danach zeichnest du Schränke und co mit ihren tatsächlichen Maßen ein. Die Wände kann man übrigens klasse nutzen denn du erzählst das der Schuppen recht kurz ist und so das Fzg. nur knapp reinpasst. Ich würde an der Stirnwand Hängeschränke anbringen welche kurz über der Motorhaube anfangen. Das schafft Stauraum und der Boden ist frei.


    Viel Spaß beim Umbau, mir macht sowas zumindest immer spaß. Für andere ist es wohl ein lästiges übel.

    Ich habe da eine kleine Frage zu, ich habe auch ein paar Roststellen am Unterboden und möchte diese nun beseitigen, Das Blech werde ich blank machen soweit klar, allerdings habe ich eine Frage wie so ein guter Lackaufbau am Unterboden aussieht?


    Ich dachte da in etwa an sowas:


    - Rostumwandler Pelox RE
    - Grundierung Brantho Korrux


    Nur wie geht es weiter? Im Normalfall würde ich jetzt einen Gummiartigen Steinschlagschutz auftragen. Allerdings würde ich gerne erfahren wie das andere machen.


    Für Tipps wäre ich sehr dankbar

    Ich persönlich kann dir keine Marke empfehlen da ich die Teile bei Mercedes noch nicht so gut kenne aber wenn es nach mir ginge würde ich das beste kaufen was ich kriegen könnte. Denn wenn die Spurstangen getauscht werden, muss auch die Spur eingestellt werden, heißt also Achsvermessung und die Kostet zwischen 50-100€ wenn du das nicht selbst machen kannst.


    Billig kauft man oftmals 2 mal und in diesem Falle gleich noch die Achsvermessung mit.


    Gruß
    Tobias

    Kleines Update


    Heut war das Wetter bei uns im Norden wunderschön und so nutzte ich diesen Tag um die Hinterachse zu demontieren. 5 Stunden hat die Aktion gedauert, hinzu kamen ca. 1 1/2 Stunden für das Zerlegen der Achse in ihre Einzelteile.


    Selbstverständlich ist auch hier und da etwas Rost an der Karosserie aber glücklicherweise sehen die Achsaufnahmen noch sehr gut aus, näheres werde ich dazu aber berichten wenn der Unterboden mit der Fächerscheibe bearbeitet wurde.


    Den Kugelkopf der Anhängerkupplung konnte ich nun auch demontieren, Gott war das einfach, wenn man sich das mal genauer anschaut dann weiß man auch wie es funktioniert. Danke nochmal an die Leute hier für die Tipps. Ein neues Einsteckschloss werde ich mir nun nicht mehr zulegen.

    Hmm bei mir nicht, es ist so das, ich den Drehmechanismus nicht betätigen kann, vielleicht ist es auch nur stark festgerostet da nie benutzt.


    Ich war der Meinung das, dass Schloss im Kugelkopf sitzen muss damit der Drehmechanismus betätigt werden kann. Ich habe leider keine Anleitung zu der AHK, so richtig mit beschäftigt hab ich mich mit ihr aber noch nicht.

    Heute musste ich mich mit der Firma Oris herumschlagen.


    Bonita bekam 1997 eine Abnehmbare Anhängerkupplung spendiert. Leider verlor die Vorbesitzerin das Einsteckschloss.


    Ich bemühte also Google und fand heraus das man dieses Schloss einfach nachbestellen könnte, direkt beim Hersteller Oris, also hab ich ihn fix angeschrieben und bekam als Antwort zurück das ich doch bitte den Kugelkopf zu ihnen hinschicken müsste damit sie diesen "reparieren" können.


    Das der Kugelkopf aber nicht abgeht wenn das Einsteckschloss nicht mehr vorhanden ist wissen die aber schon oder wie? :cursing:


    Ach ist das alles kompliziert.

    Da hab ich ja eine hitzige Diskussion los getreten mit der Aussage das ich Schalten nicht mag.


    Ich fahre zur Zeit selbst einen Schaltwagen, na klar kann man damit ein wenig sportlicher schalten und man hat auch mehr Kontrolle aber die brauch ich beim Cruisen nicht und das ist ja gerade das was ich mit meiner Bonita machen will :)


    Glücklicherweise hat Mercedes den 190er ja mit beiden Varianten ausgestattet sodass jeder Glücklich werden kann.


    Ein kleines Update zur Bonita gibt es heute auch, da die hintere Achse ja raus soll flog heute schon mal der Stoßdämpfer und die Feder auf der rechten Seite raus, alle schrauben sind ziemlich verrostet aber nach einem Ordentlichen Ruck ließen sich sämtliche Muttern/Schrauben gut drehen. Drückt mir die Daumen das dies so bleibt :D

    Schönen dank für das herzliche willkommen heißen



    Mit einer Grube/Bühne hört sich dein Vorhaben für einen gelernten KFZler eher nach 4 netten Wochenenden an - ich gehe davon aus, dass du Rostschäden zu beseitigen hast wegen der angepeilten Neulackierung?



    330.000 Kilometer bei einem Sechsender sehe auch ich vollkommen gelassen. Warum ziehen? Nur für den obligatorischen Ölwechsel wäre das doch übertrieben, oder?


    Grube oder Hebebühne habe ich nicht zur Verfügung aber das macht mir nichts aus, ich nehme die Achse im ganzen raus dann kann ich in Ruhe auf der Werkbank schrauben. Das sollte den Rücken schonen :) Die vier Schuhe sind übrigens vorhanden, diese liegen im Kofferraum da ich Bonita schon einmal aufgebockt habe.


    Ja Rostschäden hat er hier und da, keine Durchrostungen so wie es scheint aber sieht eben unschön aus. Außerdem sieht der Lack echt grausam aus, da bekomm ich auch mit polieren nichts mehr hin.


    Gruß Tobias