Beiträge von Herr Vorragend

    Wie hast du dir den Verbrauch denn ausgerechnet?
    Volltanken, ein paar km fahren und dann wieder volltanken?
    So ist ja eigentlich die normale Vorgehensweise (wobei ich da aber auch schon einige Spezialisten gesehen habe, die es anders gemacht haben...


    Aber auch der Berechnungsweise können Fehler auftreten.
    Beispiel: Wenn man bei fast leerem Tank vollmacht, die Zapfsäule abschaltet und man den Rüssel dann rausnimmt kann es sein, dass das Benzin ein bisschen aufschäumt und die Flüssigkeitssäule sich im Tank wieder legt.
    Wenn du dann nur eine relativ kurze Strecke bis zum nächsten Tanken fährst, und dann wirklich volltankst, hast du einen höheren Verbrauch berechnet, als du eigentlich hattest.


    Außerdem schalten die Zapfsäulen oft zu unterschiedlichen Füllständen ab, daher beim Ausrechnen vom Verbrauch immer schön randvoll tanken, Benzin entschäumen lassen und solange tanken, bis der Tank randvoll ist und es auch bleibt.
    Nur so bekommst du ein realistisches Ergebnis.



    Gruß
    Jan

    Auf jeden Fall!
    Die Schrauberaktion mit der Hinterachse war ein endgeiler Tag!
    Das VW Bus aufbauen is auch ne coole Arbeit, wenn man irgendwann mal begriffen hat, dass es schon irgendwie zu schaffen ist.


    Gruß
    Jan

    Naja, du kannst ja auch versuchen, es selbst zu machen.
    Gut, die Hardyscheibe ist ein bisschen komplexer, aber Krümmer und Endpott sollten schon gehen.
    In Trier wird es sicher auch normale Teilehändler bekommen.
    Die Teilerechnungen sind sicher auch unter 1000€.
    Wieviel der Krümmer kostet, weiß ich nicht, das is halt ein Gussteil.
    Aber da kann man sicher guten Gewissens Gebrauchtteile nehmen, denn sowas verschleißt in der Regel eher weniger.
    Hardyscheiben werden wohl so um die 120 kosten und der ott auch nochmal 130 oder so (grob geschätzt).
    Das teure an der Sache werden aber wahrscheinlich die Stundenlöhne und nicht die Teile sein.


    Der Fahrersitz hat in der Regel auch eine Höhenverstellung (Hebel an der Seite), ansonsten Sportsitze.



    Gruß
    Jan

    Hallo erstmal,
    Woher kommst du denn?
    Ein paar Worte über dich wären am Anfang auch nicht schlecht.
    Krümmer, ESD und Hardyscheibe sind wirklich kein Hexenwerk.
    Geh am besten zum Teilehändler deines Vertrauens (ATU is Dreck) und bestell die Dinger.
    Mach dann am besten gleich beide Hardyscheiben.
    Der Wechsel der vorderen geht so, die hintere wird genauso gewechselt, nur mit dem Unterschied, dass man da gut drankommt.


    Beim Krümmer kannst du vielleicht mal gucken, ob es vielleicht doch nur die Dichtung ist.
    Den kannst du vielleicht von einem Schlachter bekommen, da kannst du mal hier im Forum gucken und fragen.
    Die Dichtung muss aber auch ersetzt werden - Teilehändler oder Mercedes.


    Der Endschalldämpfer ist sicher das einfachste - da musst du nur den alten abnehmen und den neuen draufsetzen.
    Wo du welche Schrauben lösen musst, weiß ich beim Benziner nicht, das kann man aber recht einfach erkennen.


    Bezüglich der Kupplung kann ich dir nichts sagen.



    Gruß
    Jan

    Warum fragst du nicht einfach mal vorher nach, ob sie dir das eintragen würden?
    Dann musst du nicht noch zusätzlich 40€ für den Ring in die Hand nehmen, ohne zu wissen, wo du dran bist.
    Und wenn die erste Tüvstelle nein sagt, kannst du ja immer noch zur nächsten gehen.


    Gruß
    Jan

    Ach ja, im Moment macht das ja sowieso noch keinen großen Spaß.
    So ein echtes Coupe könnte allerdings mal irgendwann meins sein.........wenn da nicht noch andere Träume wären, die dazwischen kommen könnten. :D
    Aber man sollte sich ja am besten schon jetzt kräftig mit 190ern eindecken, damit man in ein paar Jahren noch welche hat, wenn die so richtig selten sind!
    Wie blöd, dass mein Vater sich nicht zum 16V überreden lässt...



    Gruß
    Jan

    Wenn du magst, kann ich dir für 10€ meine Dämmmatte abtreten.
    Ich weiß allerdings nicht, ob die noch ganz intakt sein wird, nachdem ich die rausgerissen hab ;)


    Christian: Schnapp dir den Dieselmotor und verscheuer ihn bei Ebay.
    Diff kannste auch gleich mitnehmen.
    Das ist der erste Diesel, der seit langem auf den Schrott geworfen wurde...
    Normal werden die doch exportiert...


    Gruß
    Jan

    So, nochmal gegoogelt und ein paar Links gefunden, die vielleicht interessant sind, wegen Bildern:
    Wer erkennt Babybenz Frank?
    <!-- m --><a class="postlink" href="http://forum.mercedesclub.de/index.php?page=Thread&threadID=2214">http://forum.mercedesclub.de/index.php? ... eadID=2214</a><!-- m -->


    <!-- m --><a class="postlink" href="http://retrorides.proboards.com/index.cgi?board=general&action=print&thread=93158">http://retrorides.proboards.com/index.c ... read=93158</a><!-- m -->


    <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.nast-sonderfahrzeuge.de/MB-Exotenforum/board_entry.php?id=15552&da=DESC&page=61&order=time&descasc=ASC&category=1">http://www.nast-sonderfahrzeuge.de/MB-E ... category=1</a><!-- m -->


    Bilder gibts bei Google natürlich auch!



    Viel Spaß beim gucken und spucken/staunen ;)
    Jan

    Das oben aufgeführte Coupe ist für mich kein echtes, da B-Säule noch komplett vorhanden - also ist es ein normaler 2-Türer.
    Würde man beim Cabrio den Stoff durch Blech ersetzen, fänd ich die Kiste rattenscharf und würde sie unbedingt haben wollen!
    Nur leider bin ich absolut kein Cabriofan...


    Hab gerade mal gegoogelt und dabei einige Sondermodelle gefunden.
    Den Kombi und das Coupe auf dem 3. Bild find ich richtig geil (wobei ich den Spoiler sofort abreißen würde).
    Das Cabrio geht auch auf jeden Fall in Ordnung, auch wenn ich auf sowas halt nicht stehe, aber der Kompakt und der 2-Türer sind hässlich!



    Gruß
    Jan

    Ja, das wird wohl so sein.
    Gestern ist der Kleine auf der Strecke Köln-Minden allerdings 1A gerannt!
    Von daher ist die Sache zunächst mal erledigt.
    Lenkungsdämpfer und Querlenkerlager werd ich zwar trotzdem im Auge behalten, aber es ist immerhin nicht mehr akkut.
    Wird aber zu den bevorstehenden Projekten gezählt und Lenkungsdämpfer ist ja wirklich kein Akt.


    Gruß
    Jan

    Ja, das scheint dann ja das nächste Projekt zu werden...
    Es scheint ja auch dafür einen Repsatz zu geben.
    Müssten 2 Lager pro Seite sein, wenn ich das richtig sehe.
    Naja, 2 Wochen und 1200km müssen die wohl mindestens noch warten, genau wie die Streben, denn die beiden nächsten Wochenenden sind bereits verplant.
    Mal schauen, ob das auch im eingebauten Zustand ausgebaut werden kann.


    Was ist mit der Spurstange und dem Lenkungsdämpfer?
    Sind das auch mögliche Ursachen?


    @Bastiaan:
    Rost klingt nicht gut...
    Werd das demnächst mal dick anmalen ;)



    Gruß
    Jan

    So, gestern war der große Tag, an dem die Hinterachse in Angriff genommen wurde.
    Geplant waren: Die Streben für die Hinterachse und die vorderen Lager vom Hinterachsträger.


    Was jetzt folgt ist KEINE Reparaturanleitung zum Nachmachen, sondern ein Bericht von dem, was wir gemacht haben.
    Ich bitte alle Schrauber, die wenig Erfahrung haben, das auf keinen Fall nachzumachen.
    Wir sind da zu dritt rangegangen und haben alle schon ein wenig Erfahrung und einer macht den Kram sogar beruflich.


    Also, zuerst wird natürlich der Wagen hinten hochgebockt und zwar so hoch, dass man auch anständig drunter arbeiten kann.


    Man kann eine schöne Keilform erkennen, von der ein Tuner nur träumen kann!


    Dann wird erstmal der Auspuff abgenommen, der Ablaufschlauch aus der Führung genommen und der Sicherungsbügel um die Kardanwelle abgeschraubt.
    Dann kann man sich die hinteren Lager vom Hinterachsträger angucken und merken, dass die eigentlich in dem Abwasch auch mal gewechselt werden können.
    Also nach Köln zum Gleisdreieck und noch den Repsatz für das hintere Lager inkl Repsatz kaufen. Im Nachhinein hat der total unfähige Mensch an der Teileausgabe mir den Repsatz und die Schrauben für die alte Version vom Lager verkauft, was ich allerdings erst später gemerkt habe.
    Die werd ich allerdings wieder zurückgeben.
    Für die beiliegenden Schrauben braucht man im Übrigen eine total beschissene Nuss. Ich habe keine Ahnung, warum die alten Schrauben normale, bewährte und anständige Sechskantköpfe haben und die neuen die beschissensten Sondermaße haben, die man sich nur vorstellen kann!
    Das ist doch einfach nur reine Geldmacherei und total überflüssig!!!
    Also noch für 10€ ne passende Nuss gekauft und auf dem Weg noch Grillzeug besorgt - der Tag wird schließlich lang!


    Wenn man dann wieder beim Auto ist, kann man anfangen die Schrauben der Lager für die Achsträger zu demontieren, was auch schonmal eine Stunde in Anspruch nehmen kann, da die Schrauben doch über 22 Jahre und 400TKM gut festsitzen können.


    Nachdem die Schrauben gelöst sind, kann man den Hinterachsträger am Diff abstützen und die Schrauben komplett rausdrehen. Danach dann das ganze absenken, damit man an die Lager kommt.


    Hier einer der Übeltäter:


    Das Lager ist auch nicht mehr komplett zusammen - die innere Hülse guckt schon raus.


    Und das muss man dann irgendwie rauskriegen...


    Also wurden die Lager nach allen Regeln der Kunst mit Hammer, Meißel, Beiteln, Schraubendrehern, Heißluftfön und Wagenheber bearbeitet, bis...





    ...sie endlich draußen waren!




    Das dauert bei jedem der Lager so seine Zeit, aber wenn sie einmal draußen sind, hat man gewonnen!
    Das letzte Lager war besonders widerspänstig und beim Kampf gegen das Lager, was sich in meinem Auto scheinbar ganz wohl gefühlt hat, fiel uns dann doch noch eine einfache wie geniale Lösung ein:
    Wenn man das Lager von oben mit den Hülsen an der Karosse fixiert, sodass es nicht weiter nach oben kann und dann mit einem Wagenheber den Achsträger hochdrückt, gibt auch das Lager auf!



    Inzwischen waren unsere Nachbarn schon fleißig und haben vor dem Auto schon den Grill aufgebaut!
    Zeit für eine Mittagspause!


    Nach der Pause gings ans Einpressen der Lager.
    Das ist eigentlich relativ unspektakulär, wenn man das passende Werkzeug hat.
    Das hatten wir natürlich nicht wirklich, aber ein Einpresswerkzeug kann man sich recht einfach bauen, indem man eine Gewindestange auf die passende Länge zurechtsägt und oben wie unten die alten Anschlagplatten vom Lager als Auflagefläche benutzt.
    Hier erweist sich ein Ringratschenschlüssel als praktisch!
    Einfach, aber wirkungsvoll!


    Beim hinteren Lager kann man natürlich auch einfach den Wagenheber druntersetzen und das Lager hochpumpen, was halt ein bisschen schneller geht.
    Hier das eingepresste Lager:


    Danach kam der eher unangenehmere Teil des Tages, nämlich die Streben.
    Auch dafür hatte ich mir einen originalen Reparatursatz von Lemförder gekauft.
    Das erste Problem kam schon bei den Schrauben: Es waren irgendwelche exotischen Vielzahntorx, für die man natürlich wieder einen passenden Aufsatz für die Ratsche braucht, was aber in dem Fall das kleinere Problem ist.
    Viel schlimmer ist, dass man an einige Schrauben zwar mit einem normalen Ring- oder Maulschlüssel drankommt, aber natürlich nicht mit einem Aufsatz für die Ratsche!
    Der einzige Grund, der mir für diese bescheuerte Innovation einfällt, ist die Sicherung der Arbeitsplätze bei Mercedes durch die deutlich komplexere Reparatur (um da wirklich dranzukommen muss man nämlich die komplette Bremse auseinander nehmen) und der Absatz von Werkzeug, was man einmal braucht und dann in der Werkzeugkiste versauern lässt.
    Erschwerend kam an der Stelle noch das nicht mehr ganz trockene Wetter dazu.
    Aber auch da gibt es Mittel und Wege, Abhilfe zu schaffen:


    Die Streben gingen eigentlich relativ einfach raus, wenn man ein bisschen Kraft in den Armen und etwas Geduld hat.
    Der Einbau gesteltet sich aufgrund der bescheuerten Schrauben nicht ganz so einfach, wie er eigentlich hätte sein können.
    An manchen Stellen muss man eine Rohrzange zu Hilfe nehmen, um die Schraube festzubekommen.
    An den anderen Stellen hilft der Torxaufsatz an der Ratsche, manchmal auch mit Kardangelenk und 2 Verlängerungen.


    An sich ist die Arbeit aber deutlich weniger spektakulär, als der Wechsel der Lager, wenn man von den Komplikationen absieht.
    Am Ende waren die Streben zumindest gewechselt:


    Dann kann man den Achsträger wieder anheben und die Schrauben festziehen, Drehmoment ist dabei 120Nm.
    Bei den Schrauben der Streben ist glaub ich auch ein Drehmoment vorgesehen, aber dafür hatte ich zum einen keine Reparaturanleitung und zum anderen wär man an die Schrauben mit einem langen Drehmomentschlüssel sowieso nicht drangekommen. Wir haben die Dinger jedenfalls gut festgeknallt, blöderweise in Ermangelung einer 4-Säulen-Bühne nicht in Fahrtstellung.


    Die Lager waren jedenfalls eingepresst und festgezogen:



    Dann hieß es sauber machen und Probe fahren.


    Christian und Philip beim Fegen:


    Bei der Probefahrt kan dann ein ernüchterndes Ergebnis: Leider war das dämliche Schaukeln immer noch nicht weg...
    Ob es daran liegt, dass die Streben nicht in Fahrposition angezogen worden sind oder ob noch was anderes im Arsch ist, kann ich erstmal natürlich nicht sagen.
    Da ich heute Abend wieder 240km fahren muss, werd ich mal drauf achten, ob sich das ganze vielleicht durchs setzten vielleicht doch noch verbessert oder die Fehlersuche geht weiter.
    Insgesamt hat der ganze Spaß an Teilen knapp 400€ gekostet.
    Natürlich waren die Teile definitiv kaputt und mussten gewechselt werden, also war das sicher keine Fehlinvestition, aber es wär natürlich schön gewesen, wenigstens ein Ergebnis zu haben.


    Am Ende nochmal vielen Dank an Brummi für die guten Tips!!!



    Gruß
    Jan