Letzte Woche Donnerstag gings los!
Abends nach der Uni wurde der schon vollbepackte Benz gestartet und über Belgien nach Frankreich bewegt. Das Abendessen gabs dann hinter der Grenze.

Die erste Nacht sollte irgendwo zwischen Grenze und Paris verbracht werden, also fuhren wir irgendwann rechts ran und machten die Bierdosen auf.

Nach dem Gute Nacht Bier gings dann ins Bett, bzw. auf Beifahrersitz und Rückbank.
Am nächsten Morgen mussten wir früh raus und machten erstmal Strecke.
Frühstück gabs erst an der Autobahnraststätte kurz vor Paris.

In Paris irrten wir erstmal in der Stadt herum, bis wir etwas Bekanntes fanden. Eigentlich wollte ich mal den Stadtverkehr ausprobieren, den mit ein Bekannter mal ans Herz gelegt hat.
War zwar etwas unkoordiniert, aber ganz lustig. Die Italiener fahren jedenfalls besser - die Deutschen definitiv schlechter!

Danach suchten wir das Hotel, was irgendwann auch gefunzt hat und dort wurde dann erstmal Schlaf nachgeholt.
Den Rest des Tages verbrachten wir dann in der Vorstadt, in der das Hotel lag.
Dabei fanden wir heraus, dass sie die Franzosen bei jeglichen Sachen im Bereich der Ernähnung viel Mühe geben:

Am nächsten Tag war Paris angesagt.
Natürlich fuhren wir nicht wie geplant mit der Metro rein, sondern mit dem Daimler, da in Hotelnähe keine Metrostation war. Hat gut funktioniert!
Mit Details will ich euch nicht langweilen.


Abends musste natürlich gekocht werden und der Tag mit einem Abendessen mit exklusivem Ausblick beendet werden.


Am nächsten Tag fuhren wir morgens noch in den Louvre, da Sarah sehr kunstinteressiert ist und der Eintritt für unter 26-Jährige kostenlos war. Dafür war das parken in der Innenstadt teuer, aber die Metrofahrkarte hätte ja auch gekostet. Auch für nicht Kunstinteressierte ist der Louvre beeindruckend, musste ich feststellen. Das Warten hielt sich auch in Grenzen, vielleicht insges. 10 min. Lag vielleicht am guten Wetter oder an der Nebensaison.
Danach kam ich dann wieder auf meine Kosten und wir fuhren endlich in die Bretagne, in Richtung Meer.
Erstes Ziel war Le Mont St. Michel, ein Berg, der nur bei Ebbe zugänglich war, bevor ein Damm gebaut wurde, der jetzt nur noch bei Springflut überflutet wird.

Dort wurde dann campiert, wobei wir den Berg nur von weitem gesehen haben.
Am Abend gans ne kleine Mückenplage, an die wir uns noch einige Tage erinnern durften.
Am nächsten Tag fuhren wir nach St. Marlo, wo wir einmal über die Stadtmauer spazierten und Crepes aßen.
Blick von der Stadtmauer auf die vorgelagerte Festung:

Dann gings weiter nach Cap Frehel.



Da der von meinem Vater emfohlene Ort auf der Karte nicht verzeichnet war, suchte ich uns ein anderes Örtchen an der Cote Granit Rosé raus.

Auf dem Weg dorthin überholte ich einige Oldtimer.

Abends durften wir einen schicken Sonnenuntergang bestaunen.

Der nächste Tag brachte Wolken. Da letzten Endes fuhren wir auch eher ziellos durch die Gegend, da wir die Dame an der Rezeption verpasst haben und noch unsere Kühlakkus in der Truhe waren. So mussten wir bis 17:30 warten.
Gekocht wurde mittags im Regen an der Küste.

Als wir die Kühlakkus dann endlich hatten, fuhren wir in Richtung Point du Raz, dem westlichsten Punkt unserer Reise. In Douarnenez, dem Zielort sahen wir einige trockengefallene alte Schiffe.

Im Regen bauten wir das Zelt auf und kochten unter dem improvisierten Vordach.

Der nächste Tag brachte zum Glück besseres Wetter und wir fuhren zum Point du Raz.



Danach fanden wir einen Strand, an dem man sich faul in die Sonne legen konnte und suchten uns danach ein Nachtlager.
Der folgende Tag brachte ganz annehmbares Wetter, sodass wir uns morgens ein bisschen in Bénedot an den Strand legen konnten und danach nach Concarneau fuhren.


Abends gingen wir essen - einmal im Urlaub darf man sich das ruhig gönnen!
Der letzte Tag kam dann leider auch und wir hatten noch 2 Orte auf der Liste stehen.
Die eigentlich geplante Tour in den Süden von Frankreich wurde zwischenzeitlich über Bord geschmissen, da die Bretagne viel zu bieten hat und es keinen Grund gab noch woanders hinzufahren - dann kann man sich Südfrankreich wann anders vornehmen.
Zuerst fuhren wir nach Carnac, wo riesige Felder von Hinkelsteinen zu sehen waren.

Danach legten wir uns auf der Halbinsel von Quiberon an den Strand.
Abends wehte uns der Wind dann wieder nach Carnac.

Samstag kam, was leider kommen musste, der Aufbruch nach Hause. Nachts waren Wolken aufgezogen und es pisste die ganze Zeit, sodass wir das Zelt im Regen abbauen mussten.
Frühstück gabs in der Bäckerei, wo wir für 3,20€ ein halbes Baguette mit Schinken, Käse und Salat bekamen.
Die Fahrt nach Hause war entspannt, aber eher unspektakulär.

Die Eindrücke vom Land sind eigentlich äußerst positiv: Bis auf 2 Leute, die auch schon älter waren hat keiner auf Französisch bestanden. Die meisten haben von sich aus auf Englisch gewechselt, als sie gemerkt haben, dass unser Französisch so schlecht war.
Die Straßen sind meistens besser als die in Deutschland und der Verkehr flüssiger. Leider gibt es viele Blitzer...
Die Spritpreise sind an den Supermärkten auch sehr günstig, wir haben immer zwischen 1,10€ und 1,12€ getankt. An normalen Tanken kann man aber auch gut 20ct mehr bezahlen.
Campingplätze haben auch nur so zwischen 10 und 15€/Nacht gekostet, was selbst in Kroatien teurer war, von Italien braucht man gar nicht zu reden...
Das Essen ist allerdings deutlich teurer als bei uns.
Alles in allem eine schöne Woche!
Würd direkt wieder losfahren.
