Beiträge von Marvin

    Kein Wunder wollte die Handbremse in letzter Zeit (= in den letzten Jahren) nicht mehr so ... Alles total fest, abgefahren, rostig, unbeweglich, einfach Schrott.


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    Wurde Zeit, dass ich nach 8 Jahren Besitz endlich mal selbst an den Bremsen tätig wurde. Jetzt weiß ich wenigstens, wie's denn da eigentlich aussieht, wie's funktioniert, was Probleme macht (nämlich: Handbremse beidseitig plus feste und unbewegeliche Bremsbeläge in den rostigen Schächten) ... Im Moment bin ich dabei, das alles auszutauschen. Die Handbremse ist bis auf die Seile komplett draußen. Ich werde demnächst gebrauchte aber gut erhaltene Bremssättel überholen und dann in einer Sitzung hoffentlich wieder alles einbauen können, von neuen Seilen angefangen, geschmierten Teilen, über das nervenzersägende Handbremsbackenkonstrukt und eben die neuen Sättel mit Schläuchen. Dann muss die Bremsflüssigkeit auch mal wieder neu. Vorne sieht es zum Glück noch gut aus, da funzt auch alles.


    So verbrachte ich gestern einige Stunden schwitzend damit, die Bremse HL zu bearbeiten und den ganzen Bereich zumindest grob zu entrosten. Glücklicherweise ist das Ankerblech nur mit etwas oberflächlichem Rost besetzt. Im Prinzip sollte man die Karre aber stilllegen und komplett restaurieren... im Prinzip sollte man mit 25 auch das Geld haben und und und :/


    So viel mal dazu. Ich werde ein paar mehr Worte und Bilder posten nach der Aktion.


    (Damit diese üblen Bilder sich nicht so festfressen hier noch eines von vor dem Einbau der neuen Scheibe, wo ich eine Weile mit Schleif- und Putzzeug unterwegs war und der ein oder anderen Ecke eine Ladung Fluid Film verpasst habe - schon viel besser.)


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    Gestern morgen habe ich die Ventildeckeldichtung getauscht, da sie gesifft hat. Kein Wunder, waren die Schrauben der Zylinderkopfhaube doch nur schwach angezogen. :/Na ja, egal. Das stellte immerhin einen nachvollziehbaren und offensichtlichen Grund für das Leck dar und bot die Möglichkeit, mal wieder ein wenig am Motor rumzuwerkeln und das ein oder andere zu säubern. Dies kam nämlich zuletzt vor 2,5 Jahren beim Tausch der Kopfdichtung vor. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht.

    Nachdem ich alles schön sauber hatte, dachte ich, die normalerweise lose herumhängenden Zündkabel nach einer Ewigkeit mal wieder in die Plastikführungen zu stecken. Alles ein bisschen hübsch machen, wie in alten Zeiten ... 8o Gesagt, getan. Nach viel Gequetsche und Gefluche sah es dann auch nett aus und blieb an Ort und Stelle. Die glänzendste Ingenieursleistung sind sie aber auch nicht, diese Dinger.

    Jedenfalls habe ich am Abend dann noch eine kleine Probefahrt unternommen. Nachdem ich den Berg hintunter gerollt war und das erste Mal wirklich Gas gegeben habe, musste ich leider feststellen, dass irgendwas im Argen lag. Die Kiste wollte kaum Gas annehmen, es ruckelte wie Sau, auch der Schaltknüppel wackelte umher! Ruckzuck war die Stimmung im Keller und ich etwas ratlos, denn im Motorraum rumzuspielen, war nicht das einzige, das ich an diesem Tag am Auto unternahm. Danach war ich nämlich noch an der Bremse der Hinterachse zu Gange und hab mir das rostige Etwas angesehen, zum ersten Mal den Bremssattel abgeschraubt und die Beläge herausgenommen. Die hingen etwas fest in ihren Schächten, auch die Scheiben sahen mies aus. Bei dieser Arbeit war ich aber gewissenhaft und ordentlich, wie immer eigentlich, hier konnte doch eigentlich nichts blockieren oder sich verkantet haben. Dennoch wusste ich zunächst nicht, woher das Problem jetzt kam. Habe ich im Motorraum irgendwelche Kabel oder Kästchen blöd berührt? Oder am anderen Ende des Wagens Sch*** an den Bremsen gebaut?


    Nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe, entschied ich mich, die Zündkabel einmal zu prüfen, da die Bremse freigängig erschien und ich am Tag davor ja eigentlich sonst nichts berührt hatte ... In meinen Notizen stand nämlich auch geschrieben, dass ich diese zuletzt vor 6 Jahren bzw. 110.000 km (!) getauscht hatte. Puh, ganz schön lange her. Also eins nach dem anderen gelöst, dabei gekonnt zwei Stück am verteilerseitigen Ende kaputt gezogen. Welch Glück, dass ich seit 2012 oder so einen Kabeljau Kabelsatz im Kofferraum spazieren fahre. Also kurzen Prozess gemacht und nebst diesem auch gleich neue Kerzen installiert.


    Und nun? Fährt er wieder wie 'ne Eins. 8)Die Zündkabel waren wohl einfach schon ausgelutscht, und das Herumhantieren am Donnerstag hat ihnen scheinbar den Rest gegeben. Jetzt hoffe ich, dass ich eine Weile Ruhe habe. In Zukunft werde ich auch nicht mehr so viel fahren wie bisher, von daher sollte sich der Verschleiß in Grenzen halten. Von nun an wird es (leider) eher um Karosserie und Co gehen ... im Gegensatz zum Wein wird so ein Karren mit dem Alter halt auch nicht besser :rolleyes: Das muss man sich doch leider immer wieder eingestehen, wenn man so eine alte Gurke als daily driver nutzt.

    Ich bin's schon wieder ... im Herbst steht TÜV an, daher gilt es jetzt, das ein oder andere erledigt zu bekommen. :S


    Ich nehme an, dass der Kat meines Karrens noch nie ausgetauscht wurde und nun so alt wie das Auto selbst, also 31 Jahre, ist. Das sieht man ihm auch an. Die äußere Hülle zerfällt schon ... erste Frage: kennt das einer von euch? Das der Kat sich - zumindest außen - auflöst? Zweite Frage: ich glaube, dieses wackelige Blech um den Kat herum ist für das Geklapper, das beim Beschleunigen auftritt, verantwortlich. Ist es okay, dieses zu entfernen?


    Hab leider grad kein aktuelles Bild zur Hand, bei Bedarf kann ich aber eins nachreichen.


    Merci

    Moin,


    ich muss doch mal eben fragen, ob, welche und wie viele Bremsverschleißwarnkontakte ich für die Hinterachse benötige?

    Muss unbedingt die Feststellbremse sowie die Scheibenbremse der HA erneuern. Bei den Kontakten stehe ich aber gerade aufm Schlauch.


    Würde heute noch gerne die Bestellung rausschicken. Alles andere ist bereits im Warenkorb.


    Danke :)


    Bremse.png


    Das müsste es doch sein für die HA, oder? Aber warum braucht es da 4? Oder ist das ein Druckfehler ...?

    Bianca, ich höre auf dem linken Ohr äußerst gut, d.h. wenn ich auf der rechten Seite liege, alles still ist und ich einzuschlafen versuche, tickt es ganz fürchterlich vor sich hin. Da kann ich ums Verrecken keine Ruhe finden. Das rechte Ohr ist, wahrscheinlich durch das viele Gitarrespielen, nicht (mehr) so empfindlich, da geht es. Ohrenstöpsel haben sich leider auch nie bewährt. Die Uhr steht jetzt für immer auf halb zwei. So bin ich zufrieden. :saint:

    Dieser Moment, wenn du nach all den Jahren endlich bemerkst, dass sich die Uhr des Kombiinstruments ganz easy innerhalb weniger Sekunden durch einfaches Ziehen des Steckers auf der Rückseite stilllegen lässt, du aber seit 2011 denkst, man müsste diese dafür komplett zerlegen und auf elektrotechnischer Ebene manipulieren, und du so bei unzähligen Übernachtungen im Auto an jedem Abend, bei Wind und Wetter, teils nackt und verwundbar mühsam noch die Batterie abgeklemmt hast, nur um das schlafraubende Ticken der in der Kurve liegenden Zeiger zu umgehen.


    Ich fühle mich nun etwas doof, und etwas betrogen. :whistling::D


    Gestern Abend wollte ich nämlich, nach vielen Jahren mal wieder, das KI komplett herausnehmen um mich endlich mit der Uhr anzulegen. Nachdem ich die Tachowelle gelöst, links alle Stecker gezogen hatte und auf der anderen Seite weiter machen wollte, offenbarte sich doch sogleich und ganz überraschend die Lösung für die tickende Zeitbombe - *zupf* und die Stromzufuhr war gekappt - die Zeit stand von nun an still. Zumindest im Kombiinstrument. Mein Gott, hätte ich da nicht schon vor 7 Jahren drauf kommen können, bevor ich 3 Mal in Großbritannien unterwegs war? Und in Frankreich? Und in Italien? Und in Österreich, der Schweiz, auf sämtlichen Reisen und Wegfahrwochenenden im Lokalen, Regionalen, Nationalen?


    Das war wieder so ein Moment, den Marvin nicht so schnell vergessen wird. :evil:


    Na ja, immerhin ist jetzt Ruhe im Sack Cockpit. Habe letzte Woche wieder das Bettgestell ins Auto befördert, da ich für ein paar Tage durch den Schwarzwald gurken möchte. Ohne Ohrenstöpsel oder das lästige Abklemmen der Batterie im Karren schlafen zu können wird ein Fest. :love:


    Ansonsten bin ich in letzter Zeit auch erfreulich produktiv und hole Sachen nach, die schon längst auf der Agenda stehen.

    Heute morgen gab es einen Ölwechsel, am Abend habe ich dann meine Auffahrrampen getestet und konnte dadurch endlich mal Druckspeicher und Kraftstofffilter am Pumpenpaket tauschen, wenngleich es für meine 194 cm und die breiten Schultern alles andere als bequem war. Von ersterem erhoffe ich mir gutes Startverhalten auch nach Standzeiten > 5 Minuten (siehe Dampfblasenbildung), das war bisher nicht der Fall. Er startete immer nur gut wenn er ganz kalt war, zum Beispiel morgens, oder direkt nach dem Abstellen innerhalb weniger Minuten.

    Gestern habe ich wie oben beschrieben es endlich geschafft, die Uhr stillzulegen. Für mich ein großer Schritt, für die Menschheit vielleicht nicht... :P

    Letzte Woche gab es zweimal neue Türfangbänder sowie eine neue Batterie, da die alte nach genau 10 Jahren nun trotz idealem Ladestrom den Geist aufgegeben hatte.

    Außerdem habe ich nun schützende Wellrohr-Mantel aus Plastik um die Zündkabel angebracht, um Marderbissen vorzubeugen. Jo, bis sich Numero 4 aufgrund der Hitze des darunter liegenden Abgaskrümmers verformt und gelöst hatte und auf dieses heiße Ungetüm herabgesunken ist, nur um daran festzukleben und langsam vor sich hin zu verdampfen. Den Geruch verbrannten PVCs kennt sicher jeder. Und weg das Zeuch...


    Die Tage muss ich noch die Ventildeckeldichtung erneuern und mich um Rost am blassroten Lackkleid kümmern. Dafür habe ich nun endlich eine eigene Flex und ein paar nötige Mittelchen zum umwandeln, schützen und konservieren. Dann kann's ja losgehen, leider mit etwas Verspätung. Manche Rostnester hätte ich einfach schon früher wahrnehmen sollen. :rolleyes:


    So weit, so gut.

    Moin,


    der Herr von meiner Versicherung meinte eben, dass die Teilkasko nur bei Glasbruch oder Steinschlägen greift. Keine Ahnung, wie die Leute in den Kommentarspalten auf Youtube und Co darauf kommen, den Austausch einer verkratzten Scheibe mal eben über TK und ein bisschen Selbstbeteiligung abrechnen zu lassen. Oder haben die alle 'ne bessere TK? :/

    Das komplett selbst zu bezahlen ist momentan und in den nächsten Monat absolut nicht drin ...


    Wie blöd, dass die Windschutzscheibe beim 190er in einem relativ flachen Winkel steht. Ich kriege ums Verrecken keine Steinschläge ab :rolleyes:


    Naja, dann fahr ich halt noch mal 8 Jahre so rum. So lange ich die Scheibe innen und außen sauber halte, geht's auch irgendwie ... :rolleyes:

    Hat das jemand von euch schon einmal probiert?

    Ich habe diese Vorstellung schon länger im Kopf und eben auf Google und Youtube gesehen, dass das ja wirklich auch gemacht wird.

    Gut putzen, Polierpaste bereitstellen, Filzscheibe auf die Maschine spannen und los geht's ...


    Bei mir ist das Glas nach über 360.000 km nun schon echt arg verkratzt, vor allem bei Nässe und sonstigen spiegelnden Lichtverhältnissen alles andere als angenehm.

    Da ich demnächst eh eine Poliermaschine für den Lack hier haben werde, würde es sich ja anbieten ... Schlimmer kann's nicht werden, denke ich mir da. ?(


    Oder einfach eine neue gönnen und über Teilkasko mit 150€ Selbstbeteiligung regeln? So machen es, laut Kommentaren, doch viele Leute.

    Aber da haste dann halt 'nen invasiven Eingriff in die Karosserie, und wer weiß ob nach dem Einsetzen der neuen Scheibe der große Rostauflauf am Rahmen los geht. Oder er existiert bereits und der Glaser haut die neue Scheibe halt blind drauf und gut is ... ?(


    Würde mich mal interessieren, wie ihr dazu steht.

    Ich wäre doch offen dafür, die rustikale Variante zu probieren!

    Moin,


    ich muss mal fragen, wie die Türfangbänder bei euch verbaut waren ...

    Und zwar habe ich in den letzten Tagen zwei Stück erneuert, hinten rechts wo noch das originale vorhanden war, sowie vorne links, wo vor ein paar Jahren bereits mal die Werkstatt ein neues eingepflanzt hatte - mit dem Unterschied, dass letzteres noch in dem Plastikmantel steckte, in dem diese Teile ja üblicherweise geliefert werden.


    Meine Frage ist nun, was es eigentlich mit diesem Plastikgehäuse auf sich hat? Dient das nur zum Schutz bis zum Einbau oder gehört das mit in die Tür? Das originale Fangband von der hinteren rechten Tür war ganz "nackt" verbaut. Entsprechend überrascht war ich, als ich am nächsten Abend vorne links ans Werk ging und bemerkte, dass dieses noch in der Verpackung steckte. Der Versuch, das neue dann ebenfalls mit Plastik einzubauen, schlug fehl. Hatte die Werkstatt das also damals etwas "vercheckt"?

    Wir müssten mal einen Sammelthread eröffnen, wo im ersten Beitrag lauter so Tipps gesammelt werden.

    Für Konservierung und Rostschutz Kettenöl, Seilfett, Fluid Film, MS, etc... wie soll man es auftragen, Schichtdicke, wie lang hebts? usw.


    Mich würde z.B. auch interessieren, wie ich die Metallteile des Motors schützen kann? Sehen unschön aus mit weißen Flecken. Klar, man kann sagen, da bildet sich von selbst jetzt eine schützende Oxid-Schicht, aber welche ölige Substanz ist hitzestabil und fest genug, dort in einer dünnen Schicht schützend zu wirken?


    Wenn man nicht in der Materie drin ist, ist es mühsam, sich immer alles in einzelnen Beiträgen herauszupicken, falls man überhaupt findet, was man sucht.

    Habe etwas Vaseline an die relevanten Stellen geschmiert. Mit extrem viel Mühe ging es dann nach ein paar Versuchen rein, ohne auf der anderen Seite wieder raus zu rutschen ... Hoffe der neue alte Spiegel hält wieder ein paar Jahre ^^


    Die Tage geht's zum Jo um der Karosserie ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken, außerdem habe ich noch einen neuen Kraftstoff-Druckspeicher sowie -Filter hier liegen, die kommen dann auch gleich rein.


    Im August soll der Wagen für einen weiteren road trip bereit sein, wenn das Wetter mitspielt geht es nach Irland. :)

    Habe das gleiche "Problem" mit der Vollgas-Sache, kann dir aber leider keine Lösung nennen.
    Könnte mir jedoch vorstellen, dass dies Alterserscheinungen sind und somit eventuell mehrere Ursachen in Richtung Kraftstoff- und Gemischaufbereitung haben.
    Dinge wie Kraftstofffilter, Pumpe, Mengenteiler, Elektrohydraulisches Stellglied, Einspritzdüsen, Lambdasonde, Kat ... das ein oder andere davon sollte eh nach all den Jahren schleunigst ersetzt werden.

    Hallo,


    da meine MAL nun doch ziemlich ruiniert ist (Schaumstoff auch), suche ich nach gut erhaltenem Ersatz.

    Vielleicht hat ja jemand was zu vernünftigem Preis da. Bin etwas geschockt über die mittlerweile dreistelligen Preise auf ebay, man hat das Gefühl die Teile seien alle OVP Leder mittelrot.

    (Ecki hat leider nix auf Lager)


    Im Voraus besten Dank.