Beiträge von 190D Fahrer

    BIBI 2.5 Tatsächlich habe ich an eine solche Vorgehensweise nicht gedacht...

    Wir haben die ersten Variante verwirklicht. Hier war es wie gesagt äußerst schwierig auf Grund der beengten Platzverhältnisse alle Schrauben/Muttern mit dem Drehmomentschlüssel zu erreichen, aber beim Großteil war dies möglich.


    Vielen Dank für den Tipp, aber ich hoffe, dass ich erst einmal die Hinterachse nicht mehr ausbauen muss ;)

    Werde ich mir aber merken für die Restaurierung in 30 Jahren :S


    Grüße,

    Marc

    computertod Vielen Dank für die Information bezüglich der Manschetten.

    Solange es hält, werde ich es so lassen.


    Das Differential sifft hauptsächlich an der Dichtung der großen "Öffnung", also an dem großen hinteren Deckel, an welchem das Diff mit 4 Schrauben am Hinterachsträger verschraubt ist.

    Dort habe ich jetzt beim Lackieren auch etwas Farbe drübergestrichen.

    Ob es auch an den Wellen undicht ist, kann ich nicht sagen, aber ich werde es beobachten.


    Grüße,

    Marc

    Cupzedes Eine Konusausdrücker hatten wir nicht, da es im Internet nicht so rüberkam, als würde sich das so festfressen. Neben der WIS-CD, habe ich nämlich im Internet zugängliche Videos zur Vorbereitung auf die Arbeiten genutzt ;)

    In meinem Fall konnten wir teilweise noch nicht einmal die Mutter lösen. Und wenn, dann nur bis zum oberen Gewindegang. Am Auto selbst hatten wir auch mehrere Varianten versucht, bis wir letztlich das gesamte Konstrukt ausgebaut haben. Was zum Erwärmen hatten wir hingegen nicht.


    Nein die Manschetten an der Antriebswelle habe ich nicht gemacht, da ich nicht wusste inwiefern ich das alles auseinander bekomme. Dies kommt aber demnächst auf mich zu, wenn ich jemanden gefunden habe, der mein Differential eindichtet. Außer ich habe es erstmal mit der Lackschicht eingedichtet 8o


    EDIT: Vielleicht werde ich in ferner Zukunft die Hinterachswellen komplett tauschen, sofern nötig.

    Am wichtigsten ist es jetzt für mich die Karosserie in einen ansehnlichen Zustand zu bringen. Noch wichtiger ist aber der Tausch aller Bremssattel und Bremsleitungen aus Gummi, da diese Teile mir gar nicht gefallen. Vielleicht halten Sie noch ne Zeit, aber im kommenden Winter möchte ich Sie nicht mehr drauf haben...


    Grüße,

    Marc

    Vierter und letzter Teil...

    Teil 3...

    Teil 2 der Bilderserie...


    Frage an die Kenner: Sind diese HA-Aufnahmen bereits geschweißt worden? Sieht für mich danach aus...

    Hallo allerseits,


    es ist schon wieder fast drei Monate her seitdem ich das letzte mal hier berichtet habe. Bis auf die letzte Woche hat sich kaum etwas am Auto getan. Er fuhr mich zuverlässig mehrere tausend Kilometer quer durch Deutschland, aber hauptsächlich auf der Stammroute Ingolstadt- Merzig(Saar)- Ingolstadt :)


    Nach und nach habe ich alle benötigten Teile bestellt, so dass ich mich am 04.04.2020 mehrer großen Baustellen widmen konnte:


    Lenkung und Hinterachse, Unterboden-/Karosserieschutz:!:

    Es gab zwei Ereignisse, die für den jeweiligen Bereich den Anreiz schafften sich der Überholung zu widmen.


    Lenkung: starkes Lenkspiel und ein TÜV-Prüfer, der Spiel am rechten Rad erkannte, welches nicht von den Radlagern kam.


    Hinterachse: starkes Knarzen beim Ein- und Aussteigen, sowie Einfedern und eine schon sehr oft von mir bemerkte "schlechte" Fahrdynamik. Leider hatte ich bisher kein Vergleich, wie es eigentlich sein soll und gab mich mit der bisherigen Fahrdynamik zufrieden. Bisher "knickte" nämlich der kurvenäußere Teil des Autos nach hinten weg, wenn man versteht, was ich meine. Es ist ein bisschen schwer das persönliche Fahrgefühl in Text zu bringen :saint:

    Beispiel Linkskurve: Ich lenke nach links, das Auto sinkt hinten rechts nach unten ab, vorne links hebt sich das Auto und entlastet das linke Vorderrad. Selbiges umgekehrt in Rechtskurven. Allgemein war das Heck sehr "schwammig".


    Karosserie: Starker Rost im Bereich des rechten Scheinwerfers, etc.


    Wie erwähnt ging es dann am 04.04 auf die Hebebühne.

    Hierbei erfolgte die Bestandsaufnahme. Diese ist hier im Anhang zu sehen.

    Im weiteren Verlauf werde ich mich jeweils kurz fassen, da ich doch sehr viel Input habe...


    Was kam im Zuge der Arbeiten neu?


    Vorderachse:

    -Lenkstange

    -Lenkungsdämpfer

    -Spurstange rechts und links

    -Umlenkhebel (vermutlich der eigentliche Übeltäter in Bezug auf Spiel am rechten Rad)


    Hinterachse:

    -neu aufgearbeiteter Hinterachsträger von flyingarn

    -> dieser machte auf mich einen sehr fachmännisch und professionell verarbeiteten Eindruck. Vielen Dank hierfür! [danke]

    -neuer Strebensatz von Lemförder für die gesamte Hinterachse

    -neue Koppelstangen, die sich als vermeintlicher Verursacher der Knarzgeräusche entpuppten und noch nachträglich bei Herbert bestellt wurden. Sie kamen Just in Time bei mir zur Montage an :thumbsup:

    -neue Radlager

    -neue Traggelenke am hinteren Radträger (die waren weit über dem Ende ihres Lebens, aber seht selbst auf den Bildern)

    -nebenbei wurden neue Bremsscheiben und neue Handbremsbeläge montiert


    Karosserie/ Unterboden:

    -eine neue Getriebeabdeckung aus dem Zubehör :thumbup:


    Was wurde überarbeitet?


    Hinterachse:

    -Federlenker entrostet und mit Brantho Korrux 3 in 1 lackiert

    -Differential entrostet und mit Brantho Korrux 3 in 1 lackiert, zusätzlich neues Öl

    -Bremsabschirmblech neu lackiert

    -Hinterachswellen neu lackiert und auf den Zustand geprüft


    Karosserie:

    -alle Hinterachsaufnahmen entrostet (zum Glück nur an der Oberfläche)mit weiter unten erwähnten Rostumwandler behandelt und mehrere Schichten Brantho Korrux 3 in 1 aufgetragen

    -den gesamten Unterboden, Radkästen und insbesondere Hinterachsaufnahmen und Brems-/Kraftstoffleitungen DICK mit Fett eingepinselt.

    Ursprünglich war der Plan den Unterboden komplett abzuschleifen, neu zu lackieren und dann zu konservieren. Da dies aber schon von irgendeinem Vorbesitzer gut gemacht worden ist, habe ich davon abgesehen. Ich habe, wie oben erwähnt, lediglich die vorgefundenen Fettschicht erneuert.

    -Bereich um den rechten Scheinwerfer vorläufig entrostet mit einem polnischen Rostumwandler (Säure aus dem Industriebereich, u.a. bei der PKP genutzt; pH-Wert = 1 [death]) behandelt und mit Brantho Korrux bestrichen. Ansehnlicher wird es in Polen bei Lackierer meines Vertrauens gemacht

    -selbiges Spiel bei den hinteren Spitzen des hinteren Radlaufes...

    Hierbei zeigten sich Pfuschereien auf der linken Seite aus der Zeit vor mir.


    Meine Erfahrungen bei den Arbeiten:


    -sehr schmutzige Arbeit insbesondere durch Fett, Unterbodenschutz, etc.

    -alle alten Lager waren am Ende, Manschetten teilweise nicht mehr existent

    -die Spurstangen waren durch die konische Form der Passungen sehr stark mit den Lenkhebeln und den Radträgern verwachsen. Wir mussten Umlenkhebel und den Lenkhebel beim Lenkgetriebe ausbauen, Lenk- und Spurstangen auf der Werkbank einspannen, alle abstehenden Gewinde und die Stangen selbst abflexen und den Rest ausbohren und die Reste mit dem Vorschlaghammer raushauen! Zeitlicher Mehraufwand von ca. 5h gegenüber der ursprünglich avancierten Zeit...

    -das Anziehen der Drehmomente der Hinterachse unter Belastung stellt einen sehr hohen Aufwand dar, manche Stellen konnten nicht mit dem Drehmomentschlüssel erreicht werden und mussten mit dem Drehmomentschlüssel im Handgelenk angezogen werden. Keine Angst alles wurde nach bestem Wissen und Gewissen gemacht ;)


    Fazit nach Beendigung der Arbeiten:


    Es waren arbeitsintensive 4 Tage, welche sich aber vollkommen ausgezahlt haben. Das Fahrverhalten hat sich komplett verändert. Leider kann ich es aber noch nicht ausnutzen, da der Termin für die Fahrwerkseinstellung erst am 15.04 ist. Doch die 6km lange Fahrt von der Hebebühne zum Haus meiner Eltern war bereits ganz aufschlussreich.


    Appel:


    Ich appelliere an jeden, der seine Hinterachse noch nicht überholt hat, sich auf diese Überholung einzustellen. Mein Auto wird nun 35 Jahre alt und man sah es der ganzen Konstruktion an. Zumindest ein Test und/oder augenscheinliche Begutachtung aller Lager auf der Hebebühne (entlasteter Zustand der Hinterachse) kann nicht schaden ;)


    Ihr könnt euch nun selbst ein Bild machen, wie es zumindest bei mir ausgesehen hat. Bei Fragen, einfach fragen. Ich habe nun, von den Onlinevorlesungen abgesehen, sehr viel Zeit ^^


    Teil 1 der Bilderserie Hinterachse...


    Nebenbei hier noch ein Youtubelinks:





    Grüße,

    Marc

    cola1785 Leider wirst du sehr wenig bis keinen Platz haben, um mit einer passende Nuss das Gurtschloss zu lösen. Mit einem Gabelschlüssel kommst du nicht dran, da die Schraube im Plastik versenkt ist (ist im Bild im ganz unteren Rand zu sehen), aber so ganz genau habe ich das nicht vor Augen. Ich kann dir nur eine kleine Anleitung mit Sitzausbau bieten. Sofern du auch an die Schrauben kommst, wenn du den Sitz nach hinten schiebst, umso besser :saint:


    Für den Sitzausbau sind es aber nur 5 Schrauben (beim Beifahrersitz 6 Stück). Je eine Schraube an den Schienen vorne, unten, rechts und links (beim Beifahrersitz hinten links zusätzlich eine am Mitteltunnel) und eine große Schraube pro Sitz, welche die nach hinten verlaufende Schiene festhält (hierzu die Plastikabdeckung nach vorne oder oben schieben, dann kommen die Schrauben zum Vorschein; Position letzte Schraube in Beitrag #241, 1. Bild zu erkennen an der Stelle im Mitteltunnel, an der kein Stoff da ist)


    Am Sitz das Plastikrädchen von dem eigentlichen Rädchen abziehen, Schraube lösen (grün) und danach Plastikverkleidung abziehen. Sie ist ungefähr an den drei roten Markierungen befestigt. Am besten mal mit einer Taschenlampe von unten ausleuchten und sehen, wo genau die Befestigungen sind und wie diese aussehen. Dies ist ein bisschen schwer zu erklären, aber man könnte es als eine Art Clip beschreiben (am besten selber mal schauen, sofern möglich). Den Beobachtungen entsprechend die Verkleidung abziehen und von innen mit einer Lederpflege/Bienenwachs oder ähnlichem einschmieren, damit das Plastik Feuchtigkeit erhält (vielleicht auch eine spezielle Plastikpflege, um die Weichmacher wieder in das Plastik zu bekommen). Damit diese Pflege auch in alle Ecken kommt (bei mir Bienenwachs), kann es von Vorteil sein die Verkleidung über einer Heizung zu erhitzen. Erhöht beim Zusammenbau auch die Flexibilität des Plastik.

    Zusammenbauen und auf eine geräuschlose/-arme Fahrt freuen :thumbsup:


    Grüße,

    Marc

    Hallo,

    erst einmal hoffe ich, dass alle gut in das neue Jahr gestartet sind.


    Ich habe mal wieder viel zu berichten:

    Noch im letzten Jahr habe ich 1/4 Millionen Km vollgemacht :yeah:

    Desweiteren habe ich eine Reise zu meinen Verwandten unternommen und das Auto innerhalb weniger Tage auf einer Strecke von 3800km durch Deutschland und Polen gescheucht :saint: Ich merke einmal wieder, dass unser Fahrzeugtyp im Vergleich zu Anderen doch recht zuverlässig fährt.

    Nach den 3800km sah mein Weißer aber auch dementsprechend aus ;)


    Trotzdem gab es einen kleinen Defekt, der auf den letzten Kilometern in der Fahrdynamik bemerkbar war. Schon seit mehreren Wochen sind die O-ringe an der Einspritzpumpe undicht gewesen. Naja durch meinen jugendlichen Leichtsinn (ich wollte Testweise 100% Pflanzenöl als Treibstoff im Winter ausprobieren) gaben die ohnehin angeschlagenen Dichtungen den Geist auf.

    Da ich ja so oder so des öfteren an meinem Auto schraube, stellte für mich der Wechsel kein Problem dar.


    Spezialnuss bestellt und neue Vitondichtung, wie auch Kupferringe montiert. Das Ergebnis könnt ihr in den Anhängen betrachten.

    Das Auto fährt nun auch auf Anhieb besser. Kurzzeitig dachte ich, dass eine weitere Stelle an der Pumpe undicht war, aber diese hat sich zum Glück im Endeffekt als dicht erwiesen.


    Den Startvorgang nach diesem Eingriff am Herzen meines Diesels habe ich gefilmt und hochgeladen.


    Demnächst (nach der Prüfungsphase) werde ich auch weiter an der Pumpe arbeiten und an der Förderpumpe alle Dichtungen und die zwei innen verbaute Ventile wechseln. Ich hoffe, dass es dann auch wärmer zum Schrauben ist ;)


    Hier der Link zum Video:


    Grüße,

    Marc

    Hallo,

    ich hätte eine Frage zu einer Dichtung.

    Ich habe heute Dichtung Nr.12 und die Kupferscheiben an den Druckhalteventilen gewechselt. An dieser Stelle ist meine Pumpe nun dicht. Leider verliert er noch Diesel an der im Bild markierten Dichtung 330 ganz links über der Welle zur Steuerkette. Leider auch in größerer Menge.

    Weiß jemand, ob ich die Dichtung tauschen kann, sofern ich mir von vorne/oben Platz schaffe? (z.B. Kraftstofffilter ab)


    Ich würde ungerne die Pumpe ausbauen müssen.


    Hat sich erledigt. :)


    Grüße,

    Marc

    Also mein WIS sagt folgendes...

    Ist aber den Bilder nach urteilend eine Anleitung, welche noch am VorMopf Benziner ohne Hubscheibenwischer erstellt wurde.

    Ich hatte damals diese Hubeinheit auch ausbauen müssen (also den ganzen SW mit Motor und Gestänge).


    Grüße,

    Marc