Ich bin am Mittwoch von Köln aus in die schöne Schweiz gefahren und habe mich abermals in meiner Haltung, gegen ein allgemeines Tempolimit zu sein, bestätigt gefühlt. Denn es war trotz diverser Baustellen auf der A 3 und A 5 und stellenweise höherem Verkehrsaufkommen an vielen Stellen möglich, entspannt 180 km/h und schneller zu fahren. Das macht mir persönlich nicht nur mehr Freude und geht objektiv schneller als das langsame Gegurke, sondern führt bei mir persönlich auch zu einem deutlich aufmerksameren Fahren. Wenn ich so zügig fahre, wie es der Verkehr zulässt, bin ich maximal on alert. Bei den 100 und 120 km/h in der Schweiz (oder bei unseren übrigen Nachbarn) wird mir sprichwörtlich schnarch langweilig und ich merke, dass meine Konzentration deutlich schneller nachlässt. Ist man dann - wie ich derzeit - noch mit einem halbautonom fahrenden Auto unterwegs, weiß man gar nicht ob das jetzt Fluch oder Segen ist, dass in dieser Situation das Auto noch einen Großteil des Fahrens übernimmt..
Ich bin und bleibe daher gegen ein generelles Tempolimit. Was ich aber durchaus begrüßen würde, wenn es weiter ausgebaut wird, wären die verkehrsabhängigen flexiblen Schilderbrücken. Wenn viel Verkehr ist, gibt's ein Tempolimit, wenn nachts oder am Wochenende wenig los ist, kann man laufen lassen - K A N N, nicht muss ![]()
































































