Hallo Marvin,
ganz klar, dass man zu seinem ersten Automobil eine emotionale Bindung hat ... aber Hand aufs Herz: Was, außer der emotionalen Geschichte spricht objektiv dafür, einen Alltagswagen mit 360k km möglicherweise über Jahre hinweg am Leben zu erhalten? Ehrlich: Der ist heute kaum mehr was wert (in Euro) und in 2, 5 oder 10 Jahren auch nicht. Nur wenn der Karren läuft hast Du was davon, aber ohne TÜV gibts heute auch kein KZK mehr, so dass Du ohne rote Nummernschilder ihn nicht mal mehr auf eigener Achse bewegen kannst.
Du selbst sagst ja, dass es 50/50 steht, ihn wegzugeben. Ich würde an Deiner Stelle dann das Geld, das nicht mehr in den roten fließen muss, irgendwie ansparen und dann nach dem Studium, zusammen mit dem ersten "richtigen" Gehalt einen schönen Youngtimer kaufen. Kann ja dann ein W201 sein oder Du findest inzwischen einen anderen Favoriten.
Viele Grüße
Christian
