Beiträge von Orste

    Hallo zusammen,

    in der nicht unbegründeten Annahme, weder mein 190er noch ich werden bis morgen das Zeitliche segnen, verkünde ich heute schon den 37. Geburtstag, sprich Erstzulassung des Ersteren, der morgen eintreten wird. Was gibt es über das vergangene Jahr meines Oldies zu erzählen? Eigentlich, und das ist gut so, nichts! Er läuft zuverlässig und nach Installation des neuen Kats und der Restauspuffanlage gefühlt ruhiger denn je. Die 220 000 sind fast erreicht - alles paletti. Für mich als bekennenden Nichtschrauber ist es schon eine beeindruckende Bilanz, wie zuverlässig mich dieses Auto durch alle Fährnissse meines Lebens über 37 Jahre begleitet hat. Das kriegt schon ein wenig Metaphysisches, ist er doch über die Jahrzehnte, genauer betrachtet, die Konstante in meinem Leben ...meine verstorbenen Eltern noch drin kutschiert, Lebenspartnerschaft, berufliche Ausrichtung und Wohnsitze verändert. Das alles verbunden mit den entsprechendenden emotionalen Aufwallungen. Und dann setzte ich mich hinter das vertraute Plastiksteuer, atmete tief durch und sagte mir (mit Erfolg!): Alles wird gut! Was es dann auch wurde und jetzt noch ist.

    Ihr könnt ja die Geschichte des Autos hier nachlesen. Ich will in diesem Zusammenhang noch mal besonders Manuel ("crashpilot") und seine Frau Lena (Gruß dorthin) hervorheben. Sie haben mir in Ladenburg anlässlich des 30-jährigen Geburtstages ein von Lena gemaltes Bild meines 190ers geschenkt, was ich fast jeden Tag mit Freude anschaue:

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    Und dann müssen ja noch noch Bilder meines 190ers auf der Flößerbrücke in Ffm her (ja, es gibt sie, nicht nur die Hubraumstarken sind verewigt)


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    In der Hoffnung, dass wir uns mit Autos (hoffentlich noch in diesem Jahr) wiedersehen können:/

    Gruß

    Horst


    Hallo Lukas,

    schön zu lesen, wie Du dich kümmerst und zur Erhaltung der Baureihe beiträgst. Zwar finde ich nicht alle Abweichungen von den ursprünglichen Proportionen soo gelungen; aber das ist das Privileg deiner Jugend; da passt das "Altvordere" nicht mehr, was angesichts allein der methusalemähnlichen Bauzeit von 11 Jahren, die nunmehr schon vor ca. 27 Jahren endete, nicht verwunderlich ist. Also: Bleib dran! Meiner ist der alte 'Gegenentwurf ", der nächste Woche 37 wird.

    Werde dazu dann noch was schreiben.

    Gruß

    Horst

    Hallo Marie,

    nachdem ich Deine Beiträge der letzten Jahre mit denen von Sebastian (Atrophis) auf die Reihe gebracht habe, könntet ihr Oberpfälzer Spezialisten eigentlich eine W201 - Instandsetzungs-Firma aufmachen; natürlich eine zu gewagte Idee angesichts Eurer mir unbekannten beruflichen Prämissen und der rapide abnehmenden Zulassungszahlen. Hochachtung gleichwohl vor Deinem geballten Fachwissen und dem Willen sowie der Fähigkeit, dieses dem Forum weiterzugeben.

    Grüße aus Hessen

    Horst

    Hallo (noch) Namenloser,

    überaus nette Vorstellung; herzlich willkommen! Dein leider misslungener Versuch (sandbeige ist eine extrem seltene und auch schöne Farbe)

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    zeigt, dass Du dranbleibst und auch rauchsilber ist ein toller Farbton, der mit brasil bestens harmoniert. Ist hier auch gut vertreten. In diesem Forum kriegst Du von Spezialisten in allen Bereichen guten Rat ...... Viel Freude!

    Sternengruß

    Horst

    Hallo Lars,

    Uli hat die Flößerbrücke richtig identifiziert. Auf der kannst Du linksaußen zu Nichtstoßzeiten (auch schon vor Corona) kurz mal halten, weil dreispurig. Bin selbst dort schon häufiger mit dem Fahrrad in Gegenrichtung gefahren; Du behinderst die Radler nicht ernsthaft. Was die Sonnenaufgangsgeschichte angeht: sonntags und feiertags morgens um 5.30 kannst Du auch unterhalb des Eisernen Stegs und auf der Obermainbrücke problemlos halten...

    Gruß

    Horst

    20190704_160630.jpgDanke für die Blumen, Marvin; zum Einen macht es mir natürlich Spaß, die Geschichten über meine sukzessiv erworbenen Benze zu erzählen. Zum Anderen spüre ich angesichts meines seit fast 37 Jahren in meinem Eigentum befindlichen Altmodells und des fortgeschrittenen Lebensalters eine gewisse "Verantwortung ", die Historie meines 190ers zu dokumentieren. Insofern vielleicht ein Vorteil für die Nachfolger, dass das Internet angeblich nichts vergisst.....

    Sternengrüße

    Horst

    nur zur Klarstellung: ich meinte natürlich die indirekte Systemrelevanz und schon gar nicht mir gegenüber. Warum kriegt die vielzitierte Krankenschwester oder Supermarktkassiererin, die sich kein neues Auto und damit die Zulassung durch die Profis leisten kann, ihren Gebrauchten, auf den sie angewiesen ist, wochenlang nicht zugelassen? Insofern trifft m.E. den Staat, dessen Bedienstete materiell Null unter Corona leiden müssen, eine besondere Verpflichtung, den Laden fü die anderen am Laufen zu halten....

    Gruß

    Horst

    Hallo zusammen,

    kleine Fortsetzung der Entwicklung meiner Sterne: nachdem ich über einen Monat nichts von der Zulassungsstelle gehört hatte, habe ich am vergangenen Freitag eine mail dorthin geschickt mit der Fristsetzung Di, 12.00 h, um mir einen zeitnahen Termin für die "Gewährung" des H-Kennzeichens zu benennen. Gleichzeitig habe ich vorsorglich Schadensersatzansprüche für die mir entgehenden Steuer- und Versicherungsvorteile angemeldet. Eine Stunde später hatte ich den Termin: Di, 11.00h (!). Das Bild am Dienstag vor der Zulassungsstelle ähnelte der Vor-Corona-Zeit: statt im Wartesaal zu sitzen, standen Gruppen von Bewerbern (trotz Terminvergabe) dicht an dicht und diskutierten ihre Warteerfahrungen. Da habe ich mich schon gefragt, warum systemrelevante Behörden einfach wochen-, wahrscheinlich sogar monatelang zusperren können..... Egal, jedenfalls habe ich für den schwarzen 560er jetzt das H-Kennzeichen:

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    Durchaus interessant: in einigen Bundesländern ist die "Engschrift" nicht zugelassen und somit kein H -Kennzeichen mit mehr als 7 Stellen. Plastisch lässt sich das am O für Offenbach demonstrieren. Das "Vormopf"Kennzeichen an meinem 190er zeigt das O wie eben einen richtigen Kreis:

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    Dann kam beim 560er mit insgesamt 7 Stellen: OF PX 999 eine etwas gestauchteres O. Als sich dann den Jimny mit 8 Stellen: OF PX 9999 dazugesellte, wurde das O eher zu einem hochgestellten Pfannkuchen; siehe Bild:

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    Diese Engschrift-Ellipse "ziert" jetzt auch den 126er (s.o.). Ein Grund mehr, das alte Kennzeichen des 190ers zu hegen.


    Schleßlich noch ein paar nette Impressionen mit dem 107er zu Zeiten, in denen Cabriofahren noch Spaß macht: Am Sonntag sind Brigitte und ich um 4.30 h aufgestanden und haben zum Sonnenaufgang das leere Frankfurt "heimgesucht".

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    Kein Verkehr, überall Haltemöglichkeiten, sogar vor der Börse, die gerade wieder mal schön zum Unterhalt unseres kleinen Fuhrparks beiträgt:


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    vor der EZB, deren Blau nett mit dem diamantblau des 107ers harmoniert:


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    und schließlich noch die skyline von Ffm um ca. 5.30h mit und ohne Mercedes:

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    In diesem Monat noch wird mein W201 37 Jahre alt. Er rennt wieder wie ein junger Gott.....Werde dazu auch noch was erzählen ...


    Beste Grüße aus Hessen-Süd

    Horst











    Hallo Christian,

    besten Dank für die Aufklärung! In diese Tiefen der "Personalverfolgung" hatte ich mich noch nicht begeben, zumal ich den Christoph ja persönlich kenne. Egal, auf einmal sind seine Beiträge jetzt wieder sichtbar und das ist gut so. Zu Deinem Bornito hatte ich mich ja schon höchst erfreut geäußert und bekräftige das jetzt unter dem Eindruck Deiner neuen Bilder nochmal!

    Gruß nach Bayern

    Horst

    Ich weiß gar nicht, Christoph, wie man blockiert und schon gar nicht, wie man eine solche Blockade wieder aufhebt. Könntest Du mich und andere aufklären? Möglicherweise besteht ja tatsächlich ein solches Bedürfnis :/.

    Gruß

    Horst

    Hallo Christoph,

    warum erscheint bei mir seit ein paar Wochen "Der Beitrag von Hessebembel wurde ausgeblendet"? So schlecht sind die doch gar nicht [hyenas]?!

    Lechze nach Aufklärung...

    Gruß

    Horst

    Hallo Kalle,

    schön, dass Du dich weiter kümmerst und uns teilhaben lässt. Das Batterie Blech habe ich vor ca.10 Jahren mal gemacht; muss direkt mal genauer schauen, was dort Stand der Dinge ist. Habe aber immer den Bereich um die Batterie mit Druckluft freigehalten, um keine Feuchtbiotope entstehen zu lassen...

    Weiter so! Unsere Kisten sind für Zuwendung dankbar.

    Gruß

    Horst

    Genauso ist es, Bianca; ich habe seit meinem 18.Lebensjahr Aktien. Über die Jahrzehnte ergibt sich eine durchschnittliche Rendite von 8%. Ohne jetzt ein Aktienfass aufmachen zu wollen: Jetzt nähert sich der Zeitpunkt des Wiedereinstiegs und zwar peu à peu, weil die Bodenbildung wahrscheinlich noch nicht

    abgeschlossen sein wird. Bei Einzelaktien wird zu beachten sein, wie sich die Corona-Krise auf die jeweilige Branche auswirken wird. Beispiel: bei Autos eher negativ, im Medizinbereich eher positiv.

    Als interessierter Laie ist es am besten, in einen gut beleumundeten Fonds per monatlichen Sparplan zu investieren, um den "Cost average"-Effekt zu nutzen, d.h. man kauft in schlechten Börsenzeiten günstiger, weil man für dieselbe Summe mehr Anteile erwirbt. Über die Jahre wirkt sich das positiv aus. Wichtig: möglichst über eine Direktbank den Fond ohne den sogenannten "Ausgabeaufschlag" (i.d.R. 5%) kaufen, weil die ja sonst erst wieder "verdient" werden müssen.

    So oder so: Der Zeitpunkt für ein Aktieninvestment ist jetzt unter mittel- bis langfristiger Perspektive günstig, selbst wenn es nochmal 10-15% runtergehen könnte. Den tiefsten Einstieg wird man nie treffen.

    Daimler würde ich allerdings nicht kaufen [death].

    Gruß

    Horst

    Hi Christoph,

    weites, unter Aktionären "volatiles" Feld. Meine beiden Wasserstoffaktien (es gibt einige andere, die noch bessere Performance an den Tag legen) sind die kanadische Ballard Power, die ich schon seit über 10 Jahren im Depot habe, weil ich "damals" schon darauf vertraut habe, das werde die alternative Energiequelle

    der Zukunft sein. Jetzt ist es soweit. Sie haben erste Projekte sogar in Deutschland.

    Zweite Aktie ist die norwegische NEL ASA , die ich seit 2017 habe. Das für mich erfolgversprechendste

    Projekt sind deren Wasserstofftankstellen, die letztlich den zeitintensiven Ladestationen weit überlegen sein werden.

    Trotzdem stehe ich zu unserem nachhaltigen Kulturgut Verbrenner!

    Gruß

    Horst

    Jau, da kann ich mich als alter "190er Hase" auch mit zwei zeitgenössischen, aber gleichwohl irgendwie aktuellen Fotos beteiligen:


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    190er in signalrot an Ladestation!!! Bob Dylan: The times, they're changing......


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    Und sie brauchten noch nicht mal doppelten Boden und 2 Tonnen Leergewicht.


    Tja, die deutsche Politk rennt (m.E. ) unverdrossen in die falsche Richtung. Meine Wasserstoffaktien laufen trotzdem gut.

    Wir werden sehen.

    Gruß

    Horst

    Hallo zusammen,

    die Trockeneisbehandlung ist schon irgendwie großes Kino. Ich habe sie 2017 bei meinem 107er machen lassen, aber weniger, um das Auto zu konservieren (die eigentlich vorhandene Konservierung, wenn z.B. nach Motorwäschen vorgenommen, geht ja, wenn man es ernst nimmt, flöten), sondern um dem Mechaniker meines Vertrauens zu ersparen, bei seinerzeit erforderlichen Arbeiten am Motor ständig in Öl- und Rußrückständen, kurz: im Schmodder hantieren zu müssen. Mal ein paar Fotos, die die Vorgehensweise von oben mit der entsprechenden "Pistole" und den Unterschied illustrieren. Wichtig: Das Trockeneis entfaltet keine abrasive Wirkung!! Siehe letztes Bild: der Aufkleber bleibt erhalten. Ihr könnt damit auch perfekt z.B. Sitzpolster reinigen lassen. Subjektives Fazit: Nett, hat aber letztlich "nur" kosmetische Wirkung. Der Rost arbeitet im Übrigen bevorzugt außerhalb des Motorraums, wo man ihn mittels Trockeneis natürlich bestens freilegen könnte........

    Trockeneis.jpg


    Trockeneis1.jpg


    Trockeneis3.jpg


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    Gruß

    Horst

    Tatsächlich hatte ich den Chiron aus den Augen verloren. Kunststück, er wird ja erst seit, glaube ich drei Jahren produziert 8).

    Es gibt übrigens eine interessante Verbindung zwischen Louis Chiron und Mercedes (abgesehen davon, dass er ab 1936 sogar für kurze Zeit für Mercedes fuhr) : 1931 siegt beim Großen Preis von Deutschland am Nürburgring Rudolf Caracciola auf Mercedes vor Louis Chiron auf Bugatti. Der Franzose gratuliert landestypisch durch Kuss auf jede Wange. Caracciola reagiert wie folgt: "Ein Kuss von Ihrer "Baby" wäre mir lieber" Diese Baby Hoffmann (schwedischer Vater, deutsche Mutter) war seinerzeit die Gefährtin Chirons und reagierte mit rotem Kopf: "Den Kuss können Sie haben, nur nicht vor all diesen Leuten..."

    Nun, es kam wie im richtigen Leben: Caracciola fängt richtig Feuer, macht ihr mehrere Heiratsanträge, denen sie letztlich erliegt. 1937 wird geheiratet. Sie erklären es Chiron, der mit den Worten reagiert: "Baby es le juge de sa vie". Und ist natürlich sauer. Baby übernimmt ab dann die Zeitnahme an der Box von Mercedes. Eine Zäsur gab es dann kurz vor Kriegsausbruch 1939: Chiron, Caracciola (und Baby) trafen sich in Lugano und schlossen ihren persönlichen Frieden, bevor der Krieg zwischen den Völkern begann.

    Sehr interessant nachzulesen in den Erinnerungen des ehemaligen Mercedes Rennleiters Alfred Neubauer mit dem coolen Titel "Männer, Frauen und Motoren" aus 1970.

    Gruß

    Horst

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    Hallo zusammen,

    tja, wie ich mir das schon gedacht habe: H-Gutachten für den schwarzen 560 und TÜV überhaupt kein Problem, nur die seit Wochen völlig dem shutdown verfallene und überdies halterfeindliche Zulassungsstelle rührt sich nicht. Sie nimmt nur Internetanmeldungen an und besteht darauf, Termine ausschließlich telefonisch auf einer mitgeteilten Verbindung zu vergeben. Von Rückfragen soll abgesehen werden. Ich habe mich schon vorsorglich vor zwei Wochen angemeldet und seitdem nichts gehört. Ab Mittwoch nächster Woche ist die 30-Jahre-Frist um. Notfalls muss ich wieder den juristischen Knüppel auspacken (mein Gott, ich war selbst über 20 Jahre lang Beamter)......

    Zu was Angenehmerem: heute war der ideale Cabrio-Tag: 21 Grad und Superwetter, so dass ich den 107er angespannt habe und nach Frankfurt in die Nähe der Klassikstadt gegondelt bin, um bei meinem Lieblings-Italien-Großhändler Nachschub an Viktualien aller Art zu erwerben (ich koche gerne mit Wein, manchmal kommt auch was davon ans Essen^^). Der Weg führt an der Frankfurter Lamborghini-Niederlassung vorbei, die eine schöne Glasfassade hat, so dass ich ein Foto davor plante und realisierte:

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    Das alte diamantblau wirkt in der Sonne schön hell und freundlich.....

    Als ich um die Ecke bog, eröffnete sich mir als generellem Autofreak natürlich ein echtes AHA-Erlebnis: ein Bugatti Veyron! Musste ihn natürlich gleich mit meinem SL auf ein Foto bringen ("107er an Bugatti"):

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    Total heiße Kiste mit einem (mir noch unbekanntem) Kennzeichen aus Gibraltar. Ein solch gleißendes und die Umgebung reflektierendes metallic hab ich noch nie gesehen!

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    Jau, da war heute mal wieder die automobile Welt für mich in Ordnung!


    Sternengrüße

    Horst