Beiträge von Udo der Dritte

    Oh, vielen Dank! Das hatte ich zwar auch gelesen, aber blöderweise vor dem Auftreten der Probleme. Hab irgendwie keinen Zusammenhang gesehen...

    Die in dem genannten Beitrag beschriebenen Umstände treffen weitestgehend alle zu; aber bei geschlossenen Türen und eingeschalteter Zündung tun es die FH nicht. Ich werde mich mal auf die Suche machen und auch das mit dem Relais checken.

    Nochmals: herzlichen Dank!

    Udo III

    Seit meinem ersten 190er in 2003 hab ich immer mal überlegt, ob es angebracht ist, dem Auto einen Namen zu geben. Ich hab nie was Passendes gefunden. Eine Möglichkeit wäre der Name meiner Ersten und Großen Jugendliebe gewesen. Aber das wäre dann auch das Ende unserer Ehe gewesen. Mittlerweile ist aber auch diese "zerrüttet".


    Heute schwanke ich bei meinem mittlerweile vierten W201er zwischen Wundertüte und Überraschungsei. Denn:

    Die Fensterheber vorne funktionieren nicht. Jedenfalls nicht, solange die Türen geschlossen sind. Ja richtig. Wenn die Fahrertür geöffnet ist, funktionieren beide einwandfrei. Das ist ganz neu und absolut absurd - erst, nachdem ich den renovierten Scheibenwischer eingebaut habe (?). Aber das kann doch nicht, oder?

    Meine Frage zur Abhilfe: Kann ich die Position der Kontakte einfach tauschen, unten nach oben und umgekehrt? Ist die Funktion dann gegensätzlich? Ich weiß nicht, wie ich das anders ausdrücken soll. Jedenfalls benutze ich das Auto ja täglich, und bisher hat immer alles so funktioniert, wie man es erwartet und es sein soll. Welchen Sinn soll das haben, dass sich die Fenster bei geschlossenen Türen nicht und bei offenen Tür doch öffnen lassen???


    Je mehr Ausstattung, desto mehr kann kaputt gehen... Den Spruch kenn ich schon.

    Wenn Dein Gestänge kein Spiel hat ist das gut. Die Motoren sind sehr stark.

    Überleg mal, wie lange die halten und selbt total festgeklebte, verharzte Konstruktionen die noch bewegen - wenn auch manchmal sehr langsam.

    Du machst das schon. Davon bin ich fest überzeugt.

    Tschuldigung, dass ich mich jetzt erst melde.

    - Also ich hab so einen ganz "normalen" Sprengring. Die beiden Enden haben je ein Loch für die Aufnahme einer Sprengringzange. Leider habe ich - obwohl ich einen Satz dieser Zangen habe - das passende Werkzeug in meinem Chaos nicht gefunden. Es ging mit zwei kleinen Schraubenziehern. Wenn er Dich zu sehr ärgert, mach ihn kaputt und setz einen neuen ein. Pfenningskram. Muss ja nicht genau so aussehen, wie der alte. Die Sicherungsringe, mit denen z. B. die Bolzen der Türfeststeller/Türfangbänder gesichert sind, die sind absolut spitze. Für die braucht man kein Wekrzeug.

    - Hubmechanismus ging nach dem Entfetten etwas schwerer? Kann ich nicht nachvollziehen. Müsste selbst dann schon leichter gehen.

    - Das mit dem "Fluchten" ist so eine Sache. Die komplette Konstruktion hat ja auch in sich etwas "Spiel".

    - Wie erwähnt, "meine" Gestänge klemmen kein bisschen. Vielleicht kommt das "Spiel" auch vor allem daher. Klar, hab ich trotzdem mit Sprühfett "vorgebeugt".

    Ich weiß ja nicht, wie weit Deine Arbeiten vorangeschritten sind, aber wichtig ist, nach jedem Schritt den Erfolg zu testen. Immer sicherstellen, dass die eine reparierte Komponente schonmal funktioniert. Nach der Hochzeit mit weiteren Teilen immer wieder zwischentesten. Aber das machst Du ja bestimmt sowieso.

    Wenn Dir mal der Kragen platzt oder die Hutschnur reißt: Hau irgendwo drauf, aber nicht auf den Tisch mit den Teilen.

    Hallo Thomas,

    gerade habe ich einen Beitrag zum Thema unter "Das hab ich heute geschafft" geschrieben. Er wird Dir nicht viel weiterhelfen, aber vielleicht vor Fehlern bewahren. Leider kann ich die ganze Reparatur nicht wiedergeben, weil ich den Ausbau, Einbau und das Auseinandernehmen nicht dokumentiert habe.

    Nur soviel: Du musst auch die Achse rausnehmen. Wenn Du den Sprengring abgenommen hast, geht sie raus, aber nur in 90-Grad-Stellung. Trotzdem kann das sehr schwer gehen. Also erstmal gut mit Kriechöl einsuppen. Ich musste mit dem Hammer nachhelfen. Am besten die Mutter drauf drehen und auf sie einschlagen, nicht auf das Gewinde. Vielleicht gibt es bessere Methoden mit speziellen Abdrück-Einrichtungen. Es ist wichtig, dass man die Rollen und die Gleitschienen, die den Hub verursachen auch "behandelt", also entfetten und einfetten. Die gegenüber liegende Seite beinhaltet die halbrunde "Zahnstange", in der das Ritzes der Achse geführt wird. Das hab ich komplett auseinander genommen, dann gesäubert, wieder eingebaut und eingefettet. Zum Glück war nichts beschädigt. Achtung: Die Dichtung nicht zerstören. Keine Ahnung, ob man die nachkaufen kann. Ritzel und Zahnstange gibt es für Schweinegeld im Zubehör.

    Beim Wieder-Zusammenbauen dieser beiden Komponenten kann man eigentlich nichts falsch machen. Die Stellung ist vorgegeben. Später aber doch.

    Die Neuteile Getriebe und Gestänge würde ich erst zusammenbauen, wenn Du den vorhandenen ausgebaut hast, woran Du sehen kannst, wie das genau zusmamengehört.

    Die Gestänge bei mir - sowohl alt und Ersatz - ließen und lassen sich kinderleicht bewegen, praktisch ohne jeden Widerstand.

    Die Endeinstellung kann m. E. am besten vorgenommen werden zwischen Gestänge und Motorachse. Problem hier: Das Gestänge-Auge muss gut festgeschraubt werden, sonst rutscht es durch. Ab einem bestimmten Punkt dreht sich das Getriebe aber mit. Man bräuchte eigentlich drei bis vier Hände. Aber mit Geduld geht das schon.

    Lösen ist dann aber mit angeknallter Mutter nicht so einfach.

    Die Arbeit ist für einen Ungeübten wie mich nichts für "mal eben". Plane mal sechs bis acht Stunden ein. Also nur für Demontage und Montage. Die "Renovierung" des einzubauenden Teils dauert auch einen Vormittag.

    Na dann: Viel Erfolg! - von Spaß kann man da nicht unbedingt reden.

    Vorgestern bin ich es endlich angegangen:

    Vor etwa einem halben Jahr hab ich einen gut erhaltenen gebrauchten Wischer komplett repariert und lackiert. Da lag er nun...

    Das war jetzt im Laufe der Jahre der dritte. 2x W201, 1 x S202.

    Aber auch dieses Mal hab ich wieder keine Fotos gemacht, um die Arbeiten zu dokumentieren und um nach dem Auseinandernehmen hinterher wieder alles zusammen zu bekommen. Das rächte sich - natürlich - beim Einbau (-versuch).

    Auch hab ich aus den vergangenen Reparaturen so gut wie nichts im Gedächtnis behalten...

    Ich will Euch von allen Einzelheiten und meinen Wutausbrüchen verschonen.

    Also nur das Wichtigste: Dieses Mal hab ich es komischerweise nur geschafft, den Wischer auszubauen, nachdem ich ihn auch vom Motor getrennt hatte. Beim zweiten Einbauversuch hakte er in der halbrechten Stellung. Was war? Wieder alles komplett auseinandergenommen: Ich hatte die Schrauben der Gleitschienen im Gehäuse nicht richtig festgeschraubt. Dadurch sprangen die Rollen natürlich raus und blockierten.

    Beim dritten Einbauversuch blieb der Wischer ganz rechts stehen. In ausgebautem Zustand konnte ich ihn ohne Probleme durchdrehen. Was war es dieses Mal? Ich hatte alle Befestigungsschrauben des Systems nur "provisorisch" eingedreht. Eine der drei Schrauben für die Verbindung zum Motor stand aber zu weit vor, und das Gestänge blieb vor der Schraube hängen. Also alle Schrauben richtig angezogen und wieder probiert. Lief sehr gut, aber die Endpunkte waren jetzt nicht so ganz optimal. Das Gestänge von der Motorachse gelöst, leicht versetzt wieder aufgesetzt, fest geschraubt und fertig.

    Natürlich hab ich das alte verwitterte und beschädigte Kunststoff-Abdeckgitter mit erneuert. War mir so, dass ich das ein Jahr rumliegen hatte. Aber nein: Auf dem "Waschzettel" stand das Datum: Um den 13.09. 2018 (!) hatte ich das Gitter von Herbert bekommen. So vergeht die Zeit; aber die Arbeit macht sich nicht von alleine. Jedenfalls sieht der Wischer hervorragend aus und flutscht wie neu.

    Klar: Wischerblatt selbstverständlich ebenfalls neu von Bosch.

    War heute in Hattingen, Henrichshütte. Hab lange gezögert wegen des Wetters. Hatte aber Glück. War erst um 11.15 Uhr dort, war aber die gesamte Zeit trocken, zeitweise schien sogar die Sonne. Die Plätze waren gut gefüllt - fast wie immer. Besucherandrang war m. E. nicht so groß wie vor Corona. Aber das war auch mit den Wetteraussichten geschuldet. Das Meiste war wie immer: keine Vorkriegsfahrzeuge, viel "Normales", viel richtig Teures Neues. Waren auch viele 190er da. Was mir immer wieder auffällt: Viele ganz junge Fahrer, supergepflegte, 1A-lackierte Autos mit schönen Felgen, aber mit fast keinen Extras. Freunddinnen dürfen den Kühlergrill polieren! Immer wieder schön! Ab 15.00 Uhr wollte keiner mehr auf den Roten Teppich.

    Autos und Fahrer aus ganz Deutschland, aus dem Baltikum, der Ukraine, Ungarn, Holland, Belgien, Luxemburg, Slowakei, eine S-Klasse aus Texas. Man wird von der Vielzahl erschlagen, und ich werde immer wieder etwas neidisch, weil ich es einfach nicht hinkriege, mein Auto in einen schönen optischen Zustand zu versetzen...

    Will mal sehen, ob es mir gelingt, einige Fotos zu posten (später).


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    6 1/2 Zoll Felgen und 195er Reifen ging früher gar nicht. Hatte meinen ersten 190er mit dieser (passenden) Kombination gekauft und keine Ahnung davon gehabt. Wurde in den frühen 2000er Jahren von den TÜVs abgelehnt, und es wollte mir kein Reifenhändler neue 195er Reifen verkaufen. Die ETn sind den Prüfern egal, Hauptsache, es passt und schleift nirgends.

    Aber mal ganz ehrlich: Genau dieses Thema hatten wir hier schon zigmal... Immer wieder das Gleiche...

    Bei meinem geht die Fondbeleuchtung nicht aus (Birne rausgenommen) und die Fahrer-Sitzheizung (abgestöpselt). Alles nachdem er das letzte Mal in der Werkstatt war (Da geh ich nicht mehr hin: 2 Sachen repariert, 4 Sachen kaputtgemacht.) Hab die Ursachen auch noch nicht gefunden, trau mich nicht. Also, ich kann Dir leider nicht helfen, nur wieder mit jammern...

    An Steuern spar ich gar nichts, Betrag ist gleich.

    Altes DIN-Kennzeichen: Ist das das ohne den blauen Euro-Teil?

    Sowas hatte ich mal in den 70ern... Kann mich nicht erinnern.

    Übrigens: Ich finde Europa gut. Wo wären wir ohne?

    (Lasst das bitte einfach so stehen. Keine politischen Debatten!)


    Für mich ist dieser Schritt mit dem H ein Statement:

    Bis der Tod uns scheidet - seiner oder meiner oder beider.

    Das H ist m. E. eine Auszeichnung. Ich betrachte das als eine Art Orden.

    Denkt darüber was Ihr wollt...

    Heute war Termin beim Straßenverkehrsamt.

    Weil ich alles gut - u. a. online - vorbereitet hatte, war ich schnell wieder aus.

    Eine bessere Buchstaben-Zahlen-Kombination war leider nicht drin.

    In Duisburg gibt es zu viele Autos und halt nur die DU-Kennzeichen.

    Ich freu mich und bin auch etwas stolz.

    Seit September hab ich schon das Gutachten. Hab lange gezögert, weil man die tollsten Gerüchte hört: "Geht nur als Zweitwagen, darste nur 10tsd km im Jahr mit fahren" usw. Alles gar nicht wahr. Jedenfalls vom Gesetzgeber aus.

    Was die Versicherung dann daraus macht oder machen will, werd ich sehen.